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Holzminden

Holzminden (red). Bündnis 90/Die Grünen geht mit insgesamt 33 Kandidierenden in die Kommunalwahl zum Stadtrat Holzminden. Bei der Aufstellungsversammlung wurden 18 Frauen und 15 Männer mit großer Mehrheit auf die Liste gewählt. Nach Angaben der Partei handelt es sich um eine Rekordzahl an Bewerberinnen und Bewerbern.

Die Grünen führen die hohe Beteiligung auf einen starken Mitgliederzuwachs sowie die Bereitschaft zurück, angesichts des von ihnen wahrgenommenen Rechtsrucks für die Demokratie vor Ort einzutreten. Bei der Kommunalwahl 2021 erreichte die Partei in der Stadt Holzminden 16,6 Prozent und zog mit fünf Mandaten in den Rat ein. Gemeinsam mit Lebendiges Holzminden und den Linken bilden die Grünen derzeit eine Gruppe mit acht Ratsmitgliedern und damit die zweitstärkste Kraft hinter der CDU.

„Holzminden ist eine grüne Hochburg“, erklärte Fraktionssprecher Alexander Titze nach der Aufstellungsversammlung.

Fünf Ratsmitglieder führen die Liste an

An der Spitze der Kandidatenliste stehen die fünf amtierenden Ratsmitglieder Ina Wittkopf, Alexander Titze, Peter Ruhwedel, Petra Titze und Klaus-Dieter Bollmann. Auf den weiteren vorderen Plätzen folgen Maren Ivers, Kerstin Linde, Constanze Aalderink, Thomas Schwingel und Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer.

Darüber hinaus kandidieren Svenja Hostkotte, Tilman Wittkopf, Judith Möller, Dr. Garrit Wicker, Petra Weilbacher, Mark-Alexander Gregor, Kathrin Lindner, Gernot Liebau, Antje Knust, Martin Weilbacher, Gundula Harlis, Klaus-Dieter Risch, Juliane Kauffmann, Judith Morck, Fabian Bobzin, Ruth Horstkotte-Bald, Dirk Nahrwold, Karin Albrecht, Carsten Krause, Annette Kusak, Ergül Winnefeld, Sonja Bergmann-Groß und Tierarzt Dr. Bruno Klenke-Bienroth.

Nach Darstellung der Partei verbindet die Liste bekannte kommunalpolitische Gesichter mit mehreren neuen Kandidierenden. Die Grünen heben zudem den hohen Frauenanteil hervor.

Hitzeplan, Innenstadtgrundschule und Bahnhof im Fokus

Inhaltlich wollen die Grünen nach eigenen Angaben Schwerpunkte beim Klima-, Hochwasser- und Hitzeschutz, bei sozialer Gerechtigkeit sowie bei der Stärkung der Jugendarbeit und des Straßentheaterfestivals setzen. Die Partei spricht sich weiterhin für eine zentral gelegene Innenstadtgrundschule und den Erhalt der Stadtbücherei am bisherigen Standort aus.

Nach der Entscheidung zum Erhalt des Parks wollen die Grünen zudem eine schnelle Lösung für die soziale Arbeit der HAWK in einem zentrumsnahen Bestandsgebäude erreichen. In der Verkehrspolitik setzt die Partei auf den Ausbau des Radverkehrs, den Kauf und Umbau des Bahnhofs sowie eine Stärkung der Elektromobilität durch günstige Lademöglichkeiten.

Beim Klimaschutz und bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels fordern die Grünen einen weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung und eine Stärkung der Energieberatung. Ein Holzmindener Hitzeschutzplan soll nach den Vorstellungen der Partei unter anderem mehr Bäume und verschattete Bereiche ermöglichen. Zudem sollen Flächen entsiegelt und begrünt sowie die Starkregenvorsorge und der Wasserrückhalt verbessert werden.

Die Errichtung des Frauenhauses bezeichnet die Partei als Meilenstein. Dieser müsse durch eine dauerhafte Stärkung der Sozialarbeit und der Gewaltschutzberatung fortgeführt werden.

Im Solling wollen sich die Grünen weiterhin für die Wiedervernässung der Moore, das Hutewaldprojekt mit den Auerochsen und den Tourismus einsetzen.

Auch für den Ortsrat Neuhaus tritt die Partei erstmals mit zwei Kandidierenden an. Zur Wahl stehen Kerstin Linde und Klaus-Dieter Risch.

Foto: Die Grünen


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Politische Werbung – Einbeck.

Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.

„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.

„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.

Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.

Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.

„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.

Politische Werbung

Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck

Video: Florian Spieker

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Hameln News

Hameln (red). Zwei Tage, sechs Bühnen und mehr als 270 Künstlerinnen und Künstler: Am Freitag und Samstag, 28. und 29. August 2026, verwandelt sich die Hamelner Altstadt beim 11. Hamelner Pflasterfest erneut in eine große Open-Air-Bühne. Rund 50 Bands, drei DJ-Areas und Angebote für Kinder bilden ein Programm, das von Rock, Pop und Soul über Punk, Funk und Blues bis zu Reggae, Ska und modernen Festival-Sounds reicht. Der Eintritt ist frei.

Bekannte Namen und regionale Bands

Zu den markanten Namen des diesjährigen Line-ups gehören El Flecha Negra, I-Fire, Fatcat, Tiavo, Lonely Spring, ROX! sowie Sweety Glitter & The Sweethearts. Hinzu kommen zahlreiche lokale und regionale Formationen, darunter Out of Order, Candypunx und Rice of Jesus aus Hameln. Besucherinnen und Besucher können zwischen den Bühnen wechseln, bekannte Bands erleben und neue Musik entdecken.

Am Freitag verbindet El Flecha Negra auf der Stadtwerke-Bühne lateinamerikanische Rhythmen mit Reggae und Ska. Zuvor steht dort Tiavo mit Neuer Deutscher Welle auf dem Programm, den Abschluss des Abends übernimmt I-Fire. Auf der Volksbank-Bühne spielen unter anderem die Hamelner Soul-, Funk- und Rockband Out of Order sowie Under Influence. Weitere Freitagsacts sind Nerd Academy, Phil Seeboth, The Roomers, Isabelle Gebhardt Trio, Generation XYZ, Sick Lick, FYVR und Lonely Spring.

Glam Rock zum Abschluss am Samstag

Am Samstag gehören Skyline Green und Fatcat zu den Höhepunkten auf der Stadtwerke-Bühne. Den Abschluss auf dieser Bühne übernehmen Sweety Glitter & The Sweethearts mit Glam Rock. Auf der Volksbank-Bühne stehen die Lieblinge der Region Talkin Wire und die Band ROX! – die sich nicht umsonst als „THE BEST EUROPEAN TRIBUTE BAND OF ROXETTE“ bezeichnet – im Abendprogramm. Außerdem sind unter anderem Jahfro auf der VGH-Bühne und Die Toten Ärzte auf der Lohmann-Bühne zu erleben.

Das Pflasterfest ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Zwischen Hochzeitshaus, Pferdemarkt, „Osterstraße“, „Bäckerstraße“ und Münsterkirchhof treffen ein breites Live-Musik-Angebot und die historische Kulisse der Hamelner Altstadt aufeinander. Das Fest spricht damit Musikfans, Familien, Freundeskreise und Gäste aus der gesamten Region an.

Angebote für unterschiedliche Generationen

Auch Kinder und junge Gäste gehören zum Pflasterfest. Aktionen und weitere Angebote ergänzen das Bühnenprogramm und machen das Altstadtfest zu einem Erlebnis für unterschiedliche Generationen.

Raus aus dem Trubel, rein in die Gondel: Das neue DEWEZET-Riesenrad bietet eine ganz neue Perspektive auf das Pflasterfest. Mit Blick aus knapp 40 Metern Höhe über die Altstadt, ihre Lichter und Bühnen wird schon die Fahrt selbst zum Erlebnis, bevor es anschließend wieder zur nächsten Lieblingsband geht.

Die Lohmann-Gruppe feiert – und Hameln feiert mit. Am Posthof entsteht mit der neuen Lohmann-Bühne ein Festivalbereich für Begegnungen, gute Musik und gemeinsame Erlebnisse.

Veranstalterin wirbt für das Programm

„Wir haben dieses Jahr schon echt ein sehr cooles Programm. Vorbeikommen lohnt sich“, sagt Jennifer Maletzki, Projektmanagerin im Bereich City und Events bei der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, der Veranstalterin des Pflasterfestes.

Unterstützt wird das Hamelner Pflasterfest 2026 von den Stadtwerken Hameln Weserbergland, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Dewezet, Synatix und der VGH.

Der Eintritt zum Hamelner Pflasterfest ist frei. Wer dazu beitragen möchte, dass das umfangreiche Musikprogramm auch künftig ohne Eintrittskarte besucht werden kann, kann das Fest online als Unterstützerin oder Unterstützer fördern. Das Pflasterfest kann online unter hameln-marketing-und-tourismus-gmbh-a9gy.vivenushop.com unterstützt werden.

Pflasterfest an zwei Tagen

Das Hamelner Pflasterfest 2026 findet am Freitag, 28. August 2026, von 17 bis 1 Uhr und am Samstag, 29. August 2026, von 12 bis 1 Uhr in der Hamelner Altstadt statt. Der Eintritt ist frei.

Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.pflasterfest-hameln.de zu finden.

Foto: Arif Türkmen

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