Holzminden (red). Die FDP Holzminden unterstützt bei der Kommunalwahl im September den amtierenden Bürgermeister Christian Belke und setzt sich für dessen Wiederwahl ein. Der Ortsverband habe diese Entscheidung bereits im Frühjahr 2026 einstimmig getroffen, teilte die Partei mit. Der Beschluss sei mit der aktuellen Stadtratsfraktion und den weiteren FDP-Kandidaten für die Kommunalwahl abgestimmt worden.
Nach Einschätzung der FDP habe Belke in den vergangenen fünf Jahren gezeigt, dass er die Stadtverwaltung auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen führen könne. Die Partei verweist dabei auf sinkende Einnahmen sowie einen hohen Investitionsbedarf, unter anderem bei Schulen und Feuerwehrgerätehäusern. Zugleich gelinge es dem Bürgermeister aus Sicht der FDP, konstruktiv mit den Parteien im Stadtrat zusammenzuarbeiten und tragfähige Beschlüsse vorzubereiten.
FDP hebt Zusammenarbeit und Einsatz hervor
Die Liberalen bescheinigen Belke einen hohen persönlichen und zeitlichen Einsatz. Zudem informiere er die Mitglieder des Rates umfassend und räume den politischen Gremien nach Auffassung der FDP ausreichend Raum für Entscheidungen ein.
„Mit Christian Belke haben wir einen vorbildlichen Kopf der Verwaltung, der es schaffen wird, die Stadt Holzminden engagiert und zuverlässig durch die schwierigen nächsten Jahre zu bringen. Er zeigt großen Einsatz, ist verlässlich und stets ansprechbar. Christian Belke ist glaubwürdig und lösungsorientiert, dabei zeigt er oft auch eigene kreative Ideen mit Blick auf den Haushalt und die Finanzierbarkeit. Kurzum: Er ist ein Bürgermeister, dem man sich und die Stadt Holzminden anvertrauen kann“, fasste Ortsvorsitzender Jens Ebert die Einschätzung der FDP zusammen.
Belke verweist auf gemeinsame politische Ziele
Belke begrüßte die Unterstützung durch die FDP. „Ich habe von Anfang an das Vertrauen der FDP im Holzmindener Stadtrat gespürt und weiß besonders zu schätzen, dass die FDP der Verwaltung und auch mir als Bürgermeister die notwendigen Entscheidungsspielräume einräumt, die es braucht, um gestalten und entwickeln zu können. Dies wurde bspw. bei den nicht unwesentlichen Änderungen der Aufbauorganisation der Verwaltung deutlich, durch die nunmehr Personalkosten eingespart werden können. Darüber hinaus haben wir gerade mit Blick auf den Erhalt des Studienstandortes Holzminden, die Entwicklung des Weser-Med-Zentrums oder auch den Erhalt unseres kulturellen Aushängeschildes – dem Internationalen Straßentheaterfestival – deckungsgleiche Positionen und Ziele. Insofern freue ich mich natürlich sehr über das starke Signal der weiteren Unterstützung für die kommenden acht Jahre“.
Die FDP begründet ihre Entscheidung damit, dass sie Belke als verlässlichen und lösungsorientierten Verwaltungschef betrachte. Diese Einschätzung ist eine politische Bewertung der Partei im Vorfeld der Kommunalwahl.
Foto: FDP