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Holzminden

Holzminden (red). Landratskandidat Uwe Lange hat am Sonntag bei einer Informationsveranstaltung in Holzminden Konzepte gegen den demografischen Wandel vorgestellt. Nach Angaben der CDU stieß die Veranstaltung auf großes Interesse.

Gemeinsam mit Dirk Gähle, dem Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, stellte er das Modell integrierter Mehrgenerationen-Quartiere vor. Am konkreten Beispiel des „Johanniter-Quartiers Michendorf“ sowie mit Verweisen auf das niedersächsische Projekt in Hambühren wurde aufgezeigt, wie Seniorenheime, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen in einem Quartier verzahnt werden könnten.

Ganzheitliche soziale Infrastruktur

Im Zentrum der Diskussion in der Holzmindener „CDU-Lounge“ stand die Frage, wie ländliche Regionen dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen und der alternden Gesellschaft begegnen können. Johanniter-Regionalvorstand Dirk Gähle erläuterte anhand des Beispiels Michendorf, wie das Miteinander funktioniere. Das Modell vereine Kindertagesstätte, Servicewohnen für Seniorinnen und Senioren sowie Tagespflege und ambulante Dienste unter einem Dach oder in direkter Nachbarschaft. Durch diese Verzahnung entstünden nach Darstellung Gähles Synergien, die Vereinsamung vorbeugen, Familien entlasten und das soziale Gefüge stärken könnten.

Ein ähnliches Konzept sei in Hambühren in Planung. Dort werde Geschosswohnungsbau mit Kitas und Seniorenwohnen auf einer Fläche kombiniert.

Impulse für den Landkreis Holzminden

Uwe Lange machte deutlich, dass die früher übliche Mehrgenerationenfamilie nicht mehr die Regel sei. Die Vorteile dieses Zusammenlebens sollten seiner Ansicht nach aber in neue, innovative Konzepte einfließen. Die Verknüpfung von Kinderbetreuung, Jugendhilfe und Seniorenbetreuung sei zwar eine inhaltliche Herausforderung, könne aber für alle Generationen einen entscheidenden Mehrwert bedeuten.

„Zusammen mit Sozialverbänden und Hilfsorganisationen wie die Johanniter oder das DRK sollten wir im Landkreis Holzminden solche Modelle ernsthaft prüfen“, so der Landratskandidat. Selbst die HAWK mit dem Fachbereich Soziale Arbeit könne dabei nach seiner Vorstellung konzeptionell einbezogen werden.

Bedarf und Rahmenbedingungen prüfen

In der anschließenden Diskussion wurden nach Angaben der Veranstalter bereits geeignete Örtlichkeiten vorgeschlagen. Dirk Gähle versprach, die Ergebnisse und die Anregungen an die Verantwortlichen der Johanniter vor Ort weiterzugeben. Kein Projekt könne eins zu eins übertragen werden. Am Anfang stehe stets eine Analyse des Bedarfs, der Wirtschaftlichkeit und der sozialen Rahmenbedingungen.

Sopranistin Ula Drescher begleitet Veranstaltung

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Sopranistin Ula Drescher mit Liedern aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein und aus „Cats“ von Andrew Lloyd Webber. Nach Darstellung der Veranstalter habe sie die Gäste mit ihrer Stimmkraft sowie ihren feinen, verletzlichen Zwischentönen fasziniert. Langanhaltender Applaus und ein Blumenstrauß von Uwe Lange folgten auf ihren Auftritt.

Damit endete nach Einschätzung der Veranstalter ein bereichernder Nachmittag, der ein starkes Signal für eine generationenübergreifende Kreispolitik gesetzt und zugleich einen musikalischen Höhepunkt geboten habe.

Foto: Echzell


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Politische Werbung – Video 1 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.

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