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Eschershausen-Stadtoldendorf

Stadtoldendorf (red). Irmtraut Ohrmann-Mangels und Manfred Mangels haben Anfang Juni erneut internationale Tischtennis-Luft geschnuppert. Die beiden Stadtoldendorfer TT-Oldies, die für den MTSV Eschershausen in der 3. Herren Punktspiele bestreiten, gingen bei der 22. Senioren-Weltmeisterschaft in Gangneung in Südkorea an den Start. Mehr als 300 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehörten zum Feld von insgesamt rund 2.400 Aktiven aus 85 Ländern. Gespielt wurde in den Altersklassen von 40 bis 90 Jahren an mehr als 100 Tischen in einer großen ehemaligen Eishockeyhalle der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang.

Starke Konkurrenz bei der Senioren-WM

Für Irmtraut Ohrmann-Mangels war es bereits die zehnte WM-Teilnahme seit 1996 in Lillehammer. Erstmals startete sie in der Altersklasse 70 bis 74 Jahre. Sportlich war die Weltmeisterschaft nach Einschätzung der Teilnehmenden durch die große Zahl starker asiatischer Spielerinnen und Spieler besonders hochklassig besetzt.

In der Gruppenphase überzeugte Ohrmann-Mangels mit starken Auftritten. Sie gewann gegen eine Spielerin aus der Slowakei sowie gegen eine US-Chinesin und musste sich nur einer Chinesin geschlagen geben. Mit zwei Siegen und einer Niederlage erreichte sie die Hauptrunde. Nach einem Freilos kam unter den letzten 32 gegen eine starke chinesische Penholder-Spielerin das Aus. Im Doppel trat sie mit Carmen Petry aus Schleswig-Holstein an. Gegen drei asiatische Doppel gelang in der Gruppe kein Satzgewinn, auch in der Trostrunde mussten sich beide gegen ein japanisches Doppel geschlagen geben.

Manfred Mangels mit starker Leistung in der Trostrunde

Für Manfred Mangels war es seit 1990 in Melbourne bereits die 14. WM-Teilnahme. Er startete erstmals in der Altersklasse 76 bis 79 Jahre. In der Gruppenphase zeigte er gute Spiele, musste aber die Überlegenheit seiner Gegner aus Südkorea, Japan und China anerkennen und verlor alle drei Partien mit 0:3 Sätzen.

Seine wohl stärkste Leistung zeigte der Stadtoldendorfer TT-Oldie anschließend in der Trostrunde. Gegen einen starken Japaner unterlag er nur knapp mit 9:11, 9:11 und 10:12. Der Gegner spielte sich später mit vier Siegen bis ins Endspiel der Trostrunde vor und wurde dort Vize-Weltmeister. Im Doppel trat Mangels mit seinem langjährigen Freund und Partner Hartmut Volmer aus Hamburg an. Da Volmer körperlich nicht in Bestform war, verlor das Duo alle drei Gruppenspiele und trat in der Trostrunde nicht mehr an.

Knappe Entscheidung im Mixed

Im Mixed gingen Irmtraut Ohrmann-Mangels und Manfred Mangels gemeinsam in der Altersklasse 70 bis 74 Jahre an den Tisch. In der Gruppe gewannen sie nach gutem Spiel gegen eine Paarung aus Deutschland und Südkorea mit 3:1 Sätzen. Gegen Mixed-Duos aus China und Japan mussten sie sich jeweils mit 0:3 geschlagen geben.

Zum Abschluss der Weltmeisterschaft zeigten die Stadtoldendorfer noch einmal eine sehr gute Leistung. Nach einem Freilos in der ersten Runde der Trostrunde trafen sie auf ein Mixed aus Lettland und unterlagen erst knapp im fünften Satz mit 8:11.

Südkorea-Reise mit vielen Eindrücken

Für die beiden Weltenbummler stand in Südkorea nicht nur Tischtennis auf dem Programm. Sie wollten auch Land und Leute kennenlernen. Nach dem zwölfstündigen Direktflug von Frankfurt nach Seoul verbrachten sie zunächst drei Tage in der Millionenmetropole. Dort besuchten sie unter anderem den 237 Meter hohen Seoul Tower und besichtigten in traditioneller koreanischer Kleidung den berühmten Kaiserpalast aus dem Jahr 1395.

Auch das pulsierende Leben der Altstadt mit ihren zahlreichen Lokalen und Restaurants gehörte zum Reiseprogramm. Nach der WM-Woche in Gangneung an der Ostküste Südkoreas schloss sich eine neuntägige Busreise durch Südkorea an. Dabei erhielten Irmtraut Ohrmann-Mangels und Manfred Mangels viele Eindrücke von der Kultur des Landes – und kehrten mit sportlichen Erfahrungen und besonderen Erinnerungen zurück.

Fotos: M. Mangels


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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (red). Endlich ist es wieder so weit: Die „LGB Freunde Ith“ laden am kommenden Wochenende, 15. und 16. August, zur beliebten Modellbahn-Show für Groß und Klein ein. Die 23. Ausgabe der „GaBa Süd Niedersachsen“ findet im Stadtpark in Eschershausen statt.

Besonderer „Teufelszug“ wird gezeigt

Eines der Highlights der Veranstaltung ist der „Teufelszug“, der nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB im Jahr 2025 für das Wacken-Festival als Einzelstück produziert wurde und dort Werbung für die Modelleisenbahn machte. „Anfang des Jahres wurde der Zug versteigert und der Erlös an die DKMS gespendet. Der ‚Teufelszug‘ ging anschließend in die privaten Hände von P. Schlampp“, erklärt der Veranstalter.

„Anstatt den Zug im Garten oder im Keller zu ‚verstecken‘, haben Besucherinnen und Besucher beim ‚Gartenbahn-Treffen 2026‘ in Eschershausen die Möglichkeit, das Einzelstück aus der Nähe zu sehen.“ Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei wohl um den einzigen öffentlichen Auftritt des „Teufelszuges“ im Norden.

Der „Teufelszug“ wurde nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB für das Wacken-Festival 2025 als Einzelstück produziert und ist bei der „GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zu sehen.
Hersteller präsentieren Neuheiten des Jahres

Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammenzustellen. Die namhaften Hersteller der Branche – beispielsweise Märklin, LGB, Piko oder Massoth – präsentieren hier ihre Neuheiten des Jahres 2026. Zahlreiche Kleinserienhersteller wie Modellbauwerkstatt, Oho Brücken, Figurendesign Bauer und viele mehr vervollständigen das Angebot.

„Das Gartenbahn-Treffen ist bekannt dafür, dass viele Hersteller aktuelle Neuheiten hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. So wird es auch dieses Jahr sein. Von Fahrzeugen, Zubehör, Figuren oder Kupplungen. Lassen Sie sich überraschen“, führt der Veranstalter weiter aus, mit dem Hinweis, dass der große Händlerbereich neben Neuwaren auch Gebrauchtwaren von Z bis II anbieten wird.

Amerikanische Züge und eine Küstenbahn

Mit dabei sind auch wieder eine Reihe privater Aussteller. „Manuel & Friends“ zeigen auf der riesigen mobilen Freilandanlage extra lange amerikanische Zuggarnituren und setzen diese so richtig in Szene. Mit vielen Details wird hier in wenigen Stunden eine Westernlandschaft gestaltet.

Die Familie Brune zeigt auf einer gut zehn Meter langen Modulanlage eine reich detaillierte Küstenbahn, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer genau hinschaut, kann auch beobachten, wie sich der Lokführer in der Fahrtrichtung dreht oder sich eine Tür des Güterwagens zum Beladen automatisch öffnet.

Der Leuchtturm gehört zur Modulanlage der Familie Brune.

Auch RC-Modelle und Echtdampf sind dabei

Auch Fans von RC-Modellen werden hier auf ihre Kosten kommen: Autos, Lkw und Militärfahrzeuge stehen dort im Einsatz.

Weitere Aussteller zeigen 5-Zoll-Fahrzeuge mit Echtdampf oder setzen ihre Eigen- und Umbauten diverser RhB (Rhätische Bahn), FO (Furka-Oberalp-Bahn) oder MGB (Matterhorn-Gotthard-Bahn) auf der Anlage „Graubünden“ ein.

Die Anlage „Graubünden“ wird wieder von den „LGB Freunden Ith“ betrieben. Hier werden über 50 Zuggarnituren für einen abwechslungsreichen Betrieb sorgen.

„GaBa Süd Niedersachsen“ an zwei Tagen geöffnet

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Im Gartenkaffee und Imbiss warten viele hausgemachte Leckereien. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.lgb-treffen.de.

Die „GaBa 2026“ findet am 15. und 16. August im Stadtpark in Eschershausen/Ith statt. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren 4 Euro.

Modellbahn-Show in Eschershausen: „LGB Freunde Ith“ präsentieren zahlreiche Anlagen und Neuheiten

Fotos: LGB Freunde Ith