Musik- und Kulturverein und Museums AG laden mit „Front Porch Picking“ zum Jazz-Frühschoppen
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Eschershausen-StadtoldendorfFront Porch Picking aus Göttingen spielte beim diesjährigen Jazz-Frühschoppen am Mühlenanger: Peter Funk, Dirk Heimberg, Wolfgang Beisert, Hans-Jörg Maucksch und Tom Dyba begeisterten das Publikum.
Stadtoldendorf (red). Die Besucher des diesjährigen Jazz-Frühschoppens hatten wieder einmal Glück, denn am vergangenen Sonntag, 16. August 2026, blieb der angekündigte Regen aus. Dafür stand die Sonne über dem Freilichtmuseum Mühlenanger in Stadtoldendorf und garantierte beste Open-Air-Bedingungen.
Dixieland aus Göttingen
Für Musik und gute Stimmung sorgte in diesem Jahr das Göttinger Quintett „Front Porch Picking“. Gespielt wurde eine Mischung aus Dixieland und anderen fröhlichen Spielarten des Jazz, eben genau das Richtige für einen geselligen Sonntagvormittag. Bei aller guten Laune blieb das Zusammenspiel jederzeit fein und filigran, und man merkte den fünf Musikern deutlich an, wie viel Freude sie an ihrer Musik hatten.
Publikum schunkelt, klatscht und tanzt
Diese Freude sprang schnell über, im Publikum ging es fröhlich und gelöst zu. Still sitzen blieb kaum jemand, und es wurde geschunkelt, geklatscht und getanzt. Der Jazz-Frühschoppen war in diesem Jahr sehr gut besucht. Für viele Gäste ist das Format in den vergangenen Jahren zu einem festen Treffpunkt geworden, zu dem sie nicht ausschließlich wegen der guten Musik kommen, sondern auch, um das Miteinander zu feiern.
Vereine sorgen für die Verköstigung
Der Jazz-Frühschoppen ist eine gemeinsame Veranstaltung des Musik- und Kulturvereins Stadtoldendorf e. V. und der Museums AG Stadtoldendorf, deren Mitglieder auch in diesem Jahr für die Verköstigung mit alkoholfreien und alkoholischen Getränken, Bratwurst sowie Kaffee und Kuchen sorgten.
Das Freilichtmuseum Mühlenanger bot den passenden Rahmen für einen sommerlichen Vormittag unter freiem Himmel.
Zahlreiche Gäste genossen den Jazz-Frühschoppen bei sonnigem Wetter auf dem Mühlenanger in Stadtoldendorf.
Fotos: Musik- und Kulturverein Stadtoldendorf
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Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.
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Rat entscheidet über zwei Abberufungen: Fischer verliert Amt, Bandke bleibt Bürgermeister
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.
Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.
Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.
Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt
Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.
Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.
Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht
Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.
Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.
Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers
Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.
Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.
Fotos: awin
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