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Eschershausen-Stadtoldendorf

Arholzen. An die Verantwortlichen in der Gemeinde Arholzen, der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, dem Landkreis Holzminden sowie den zuständigen Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörden.

Als Anwohnerinnen und Anwohner der Ortsdurchfahrt in Arholzen wenden wir uns aus aktuellem Anlass an Sie. Die Verkehrssituation in Arholzen hat sich über Jahre hinweg zu einer erheblichen Belastung entwickelt und erreicht inzwischen ein Ausmaß, das aus unserer Sicht nicht länger hingenommen werden kann. Die Straße wird in erheblichem Umfang als Abkürzungsstrecke zur Bundesstraße 64 genutzt. Gleichzeitig beobachten wir immer wieder Fahrzeuge, die insbesondere nachts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. Diese Situation ist allen Verantwortlichen hinreichend bekannt. Hinzu kommt aktuell die zusätzliche Belastung durch den Umleitungsverkehr infolge der Baustelle in Eschershausen. Das Verkehrsaufkommen ist dadurch deutlich gestiegen, eine Entlastung der Anwohner zum Beispiel durch ein Tempolimit wurde bei der Einrichtung der Umleitung nicht mitgedacht. Besonders die Durchfahrt schwerer Lastkraftwagen führt regelmäßig zu spürbaren Erschütterungen der angrenzenden Wohnhäuser (Fensterscheiben vibrieren), sowie zu einer gesundheitsgefährdenden Lärmbelastung (Erholung und Nachtruhe werden beeinträchtigt).

Der Lärmaktionsplan der Samtgemeinde stellt keine Belastungen durch den Verkehr in Arholzen fest. Dem widersprechen wir ausdrücklich und entschieden und bitten die zuständigen Behörden nachdrücklich, geeignete Maßnahmen einzuleiten. Wir regen insbesondere an: eine Prüfung der Lärmbelastung durchzuführen und die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung sowie eine Tonnagebeschränkung für den Durchgangsverkehr mit Ausnahmen für Anlieger, zu prüfen. Die derzeitige Baustellenumleitung zeigt zudem deutlich, wie schwierig die Situation bereits ist. Zusätzlicher Verkehr macht sichtbar, dass die Belastungsgrenze vieler Anwohner erreicht oder bereits überschritten ist. Dies sollte Anlass sein, nicht nur kurzfristige Lösungen während der Bauzeit zu betrachten, sondern dauerhaft tragfähige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Unser Anliegen richtet sich ausdrücklich nicht gegen einzelne Verkehrsteilnehmer oder den Wirtschaftsverkehr. Uns ist bewusst, dass Güter transportiert werden müssen und Umleitungen manchmal unvermeidbar sind. Dennoch möchten wir unseren berechtigten Anspruch auf Sicherheit, Gesundheit und ein lebenswertes Wohnumfeld deutlich vertreten.

Wir wünschen uns, dass die Menschen in Arholzen sicher leben, Kinder unbeschwert aufwachsen und Anwohner ihre Häuser und Gärten ohne dauerhafte Lärm- und Erschütterungsbelastung nutzen können. Wir bitten Sie daher eindringlich, unsere Anliegen ernst zu nehmen und zeitnah konkrete Schritte zur Entlastung unserer Ortsdurchfahrt einzuleiten.

 

 

Thomas Jeschke für die Bürgerinitiative rettet-die-dörfer

Arholzen

 

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, die Weser-Ith News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Weser-Ith News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.


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Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse
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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub