UWG setzt Schwerpunkte bei Feuerwehr und Katastrophenschutz Eschershausen-Stadtoldendorf
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen-Stadtoldendorf (red). Die Themen Feuerwehr und Katastrophenschutz gehören nach Angaben der UWG Eschershausen-Stadtoldendorf zu den Schwerpunkten ihres Programms zur Kommunalwahl am 13. September 2026. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Entwicklung der Feuerwehrstandorte, die Nachwuchsarbeit sowie die Vorbereitung auf größere Schadens- und Katastrophenlagen. Aus Sicht der UWG sollen die Feuerwehrhäuser in den Ortschaften bedarfsgerecht weiterentwickelt und die Ortsfeuerwehren langfristig zukunftsfähig aufgestellt werden. Dabei sieht die Wählergemeinschaft je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte.
Neues Feuerwehrhaus für Dielmissen, Lüerdissen und Oelkassen geplant
Für Dielmissen, Lüerdissen und Oelkassen soll der Zusammenschluss der bisherigen Löschzug-Wehren zu einer gemeinsamen Ortsfeuerwehr weiter begleitet werden. Das Grundstück für ein neues Feuerwehrhaus ist bereits erworben. Planung und Umsetzung sollen nach Vorstellung der UWG in enger Abstimmung mit den drei beteiligten Wehren erfolgen.
In Deensen sollen gemeinsam mit dem Feuerwehrkommando Möglichkeiten für neue Räumlichkeiten der Ortsfeuerwehr entwickelt und vorangetrieben werden. Für Heinade spricht sich die UWG dafür aus, die vom Ortskommando bereits ausgearbeiteten Planungen für Anbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus aufzugreifen und weiterzuverfolgen.
UWG sieht auch in Lenne und Stadtoldendorf Handlungsbedarf
In Lenne sollen gemeinsam mit dem Ortskommando geeignete Räumlichkeiten für die Kinderfeuerwehr geschaffen werden. Auch für Stadtoldendorf sieht die UWG Handlungsbedarf. Die seit mehreren Jahren bestehenden Überlegungen zu einem Neu- oder Ausbau der Feuerwache sollen nach ihrer Auffassung gemeinsam mit Gemeinde- und Ortskommando konkretisiert und anschließend umgesetzt werden.
Neben den baulichen Themen nennt die UWG die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren als weiteren Schwerpunkt. Darüber hinaus spricht sie sich für die Aufstellung eines Katastrophenschutzplans für die Samtgemeinde aus. Dieser soll sich unter anderem mit möglichen Lagen wie Hochwasser, Hitzewellen, länger andauernden Stromausfällen, Epidemien und weiteren Krisensituationen befassen.
Notfallinformationspunkte und Warninfrastruktur sollen weiterentwickelt werden
Weiterentwickelt werden sollen nach Vorstellung der UWG auch die bestehenden Notfallinformationspunkte. Zudem soll die Warninfrastruktur überprüft und ausgebaut werden. Dazu zählt die Wählergemeinschaft unter anderem Sirenen sowie Warn-Apps wie NINA und BIWAPP.
Ein weiterer Punkt ist eine stärkere Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie Johannitern, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz auf Ebene der Samtgemeinde. Auch gemeinsame Planspiele und Notfallübungen unter Beteiligung der Bevölkerung hält die UWG für sinnvoll. Mit diesen Maßnahmen möchte die UWG nach eigenen Angaben die Strukturen von Feuerwehr und Katastrophenschutz in der Samtgemeinde langfristig weiterentwickeln.
Foto: Archiv
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Unerwartete Probleme bei der Dachsanierung: Mairose findet schnelle Lösungen und die Bauherren ziehen sehr positives Fazit
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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?
„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.
Schnelle Lösung ohne Verzögerungen
Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.
Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.
Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte
Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.
Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.
Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten
Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“
Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.
Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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