Extrembedingungen beim Zugspitz-Ultratrail – Hils-Läufer erreichen erschöpft, aber erfolgreich das Ziel
Lesedauer: 6 Minuten
Delligsen
Grünenplan (red). Das war die wichtigste Nachricht vom diesjährigen Zugspitz-Ultratrail: Das Rennen war nicht nur hart, sondern aufgrund der extremen Temperaturen und der drohenden Unwetter außergewöhnlich anspruchsvoll. Deshalb verkürzten die Veranstalter die beiden Langstrecken des Ultratrails – im Nachhinein eine richtige Entscheidung. Unter diesen Umständen habe es laut Veranstaltern keine Alternative gegeben. Der Start erfolgte in Leutasch, das Ziel lag in Garmisch-Partenkirchen.
Extrembedingungen fordern die Teilnehmenden
Der Ultratrail wurde auf 74,5 Kilometer mit 3.200 Höhenmetern verkürzt. Insgesamt erreichten 770 Läuferinnen und Läufer das Ziel, 136 schieden aus. Das verdeutlicht die hohen Anforderungen des Rennens.
Vom ambitionierten Hobbyläufer bis zum Weltklasse-Trailrunner war das Teilnehmerfeld breit aufgestellt. Der Sieger benötigte 7:07 Stunden für die Strecke, der letzte Finisher erreichte das Ziel nach 19:34 Stunden. Dabei führte die Strecke über harte Anstiege, steile Gefällstrecken, Schneefelder und anspruchsvolle Trails.
Für die Hils-Läufer gingen Annike Wiedemann, Jacqueline Hausmann, Dennis Meyer, Marco Bertram und Jan Thomschke an den Start. Natascha Seyd verzichtete auf das Rennen, da sie sich körperlich noch nicht dazu in der Lage fühlte. Roman Feichtinger musste aufgrund einer Verletzung am Fußgelenk kurzfristig absagen. Beides seien vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidungen gewesen.
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Starke Leistungen trotz schwieriger Bedingungen
Jan Thomschke war in diesem Jahr der schnellste Grünenplaner. Bis Kilometer 60 machte er Platz um Platz gut und musste erst zum Ende des Rennens den Anstrengungen Tribut zollen. Mit einer Zeit von 11:08 Stunden belegte er Platz 213 im Gesamtfeld der Männer.
Annike Wiedemann ging nicht in Bestform an den Start und kam zunächst nur schwer ins Rennen. Nach dem ersten Gipfel lief es deutlich besser. Dank ihrer Routine überholte sie im weiteren Verlauf noch zahlreiche Läuferinnen und Läufer. Nach 11:51 Stunden erreichte sie als 30. Frau das Ziel und belegte Rang zehn in ihrer Altersklasse.
Jacqueline Hausmann war dadurch gehandicapt, dass sie nachts nur eingeschränkt sehen kann. Die Startzeit um 21:40 Uhr kam ihr daher nicht entgegen. Dennoch hielt sie sich gut und musste lediglich in den Bergabpassagen einige Plätze abgeben. Mit einer Zeit von 13:03 Stunden belegte sie Platz 66 bei den Frauen.
Auch der Grainau Trail verlangt alles ab
Marco Bertram wurde bereits am ersten Steilanstieg von heftigen Knieschmerzen ausgebremst. Vor allem in den Bergabpassagen musste er am Ende gehen. Nach 13:21 Stunden erreichte er auf Platz 439 das Ziel.
Dennis Meyer belegte mit einer Zeit von 14:09 Stunden Rang 514. Unterwegs machten ihm Magenprobleme zu schaffen, die er später wieder in den Griff bekam. Auch er musste sich auf den letzten Kilometern noch einmal durchbeißen.
Nachdem alle Grünenplaner körperlich völlig erschöpft, aber unverletzt das Ziel erreicht hatten, startete um 18 Uhr der 16 Kilometer lange Grainau Trail. Dort ging Eileen Stiehler für den Tuspo an den Start. Sie wurde vom gesamten Team ins Rennen verabschiedet. Die Strecke führte zunächst acht Kilometer steil bergauf und anschließend wieder hinab. Für Stiehler war insbesondere der Anstieg eine große Herausforderung. Bergab konnte sie jedoch zahlreiche Plätze gutmachen. Nach 2:46 Stunden erreichte sie als 209. das Ziel.
Der Zugspitz-Ultratrail gilt ohnehin als eines der härtesten Rennen Deutschlands. Die extremen Wetterbedingungen machten die Herausforderung in diesem Jahr noch größer. Für die Läuferinnen und Läufer aus Grünenplan war es eine außergewöhnliche Erfahrung. Ob alle unter vergleichbaren Bedingungen noch einmal an einem Rennen dieser Kategorie teilnehmen würden, bleibt allerdings offen.
Foto: Hils-Läufer
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Dachsanierung geplant? Mairose GmbH erklärt Solarpflicht und bietet kostenlose Erstberatung mit Fördercheck
Lesedauer: 10 Minuten
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Holzminden. Wer heute sein Dach saniert, kommt an Photovoltaik oft nicht mehr vorbei. Hintergrund ist die gesetzliche Solarpflicht in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine Dachsanierung planen, bringt das zunächst zahlreiche Fragen mit sich – von gesetzlichen Vorgaben über technische Anforderungen bis hin zu möglichen Förderprogrammen.
Die Mairose GmbH bietet deshalb eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an, bei der das Dach geprüft und mögliche Lösungen besprochen werden. Für Vorhaben dieser Art verfügt das Unternehmen über besondere Fachkompetenz. Die Mairose GmbH erkannte die Bedeutung von Photovoltaikanlagen frühzeitig und ließ Dachdeckermeister Milan Schmidt gezielt zum ZVDH-zertifizierten Photovoltaik-Manager im Dachdeckerhandwerk ausbilden.
„Mit Milan Schmidt haben wir im Unternehmen einen speziell ausgebildeten Ansprechpartner für Photovoltaik. Er kennt sowohl die Anforderungen einer Dachsanierung als auch die technischen Möglichkeiten moderner Solaranlagen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Förderprogramme zu nutzen – so sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Mairose-Inhaber Jan Wehenkel.
Solarpflicht: Was jetzt gilt
In Niedersachsen gilt die Solarpflicht bereits seit 2025. Bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen – etwa wenn das Dach vollständig neu eingedeckt oder die Abdichtung erneuert wird – müssen mindestens 50 Prozent der geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden.
Auch in Nordrhein-Westfalen gelten entsprechende Vorgaben. Dort müssen bei Neubauten und Dachsanierungen mindestens 30 Prozent der geeigneten Dachfläche für Solarenergie genutzt werden oder eine Anlage mit etwa drei bis fünf Kilowatt Leistung installiert werden. Die Regelung gilt seit 1. Januar 2026.
Betroffen sind Steil- und Flachdächer ab einer Größe von 50 Quadratmetern. Wer die gesetzlichen Vorgaben nicht einhält, muss mit Konsequenzen rechnen – etwa Ordnungsgeldern, Verzögerungen bei Baugenehmigungen oder Problemen beim späteren Verkauf der Immobilie.
Nach Angaben von Dachdeckermeister Jan Wehenkel liegen die Kosten für eine Photovoltaikanlage meist zwischen 8.000 und 15.000 Euro für Anlagen mit etwa sechs bis zehn Kilowatt Leistung – gegebenenfalls zuzüglich einer Modernisierung des Zählerschranks.
Pflicht – aber auch eine Chance
„Die Solarpflicht ist auch eine Chance – dank Förderung und Stromersparnis“, erklärt Miland Schmidt. „Gerade in Zeiten steigender Energiepreise macht man sich damit unabhängiger. Wenn ein Teil des Strombedarfs direkt vom eigenen Dach gedeckt wird, rechnet sich das langfristig auch wirtschaftlich.“
Dabei muss das Dach nicht zwingend perfekt nach Süden ausgerichtet sein. Auch Ost- oder Westdächer erreichen noch rund 80 bis 90 Prozent des möglichen Ertrags. „Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung“, erläutert Schmidt.
Zusätzlich kann eine energetische Dachsanierung doppelt wirken: Gute Dämmung senkt die Heizkosten, während Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs deckt. Gleichzeitig steigt häufig auch der Wert der Immobilie.
Förderung von bis zu 12.000 Euro möglich
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) werden Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa die Dämmung des Daches – unterstützt.
„Dachdämmung und Dachsanierung werden großzügig gefördert. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Programme zu finden und zu beantragen. So sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Milan Schmidt.
Ohne individuellen Sanierungsfahrplan beträgt die Förderung 15 Prozent der Investitionskosten bei einer maximalen Investitionssumme von 30.000 Euro. Dadurch sind Zuschüsse von bis zu 4.500 Euro pro Wohneinheit möglich.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 20 Prozent bei einer Investitionssumme von bis zu 60.000 Euro. Dadurch können Förderungen von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit erreicht werden.
Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einer Energieberaterin oder einem Energieberater erstellt. Dabei wird das Gebäude analysiert und aufgezeigt, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden können.
Alternativ kann für selbst genutzte Wohnhäuser auch ein Steuerbonus nach § 35c Einkommensteuergesetz genutzt werden. Dabei können 20 Prozent der Sanierungskosten – maximal 40.000 Euro – über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Variante kann allerdings nicht mit BAFA- oder KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die Förderung
Fördermittel können Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten, wenn das Gebäude zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre alt ist. Beim Steuerbonus gilt eine Mindestfrist von zehn Jahren.
Wichtig ist außerdem, dass die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und der Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten gestellt wird.
Eine Lösung aus einer Hand
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen bei einer Dachsanierung mit Solarpflicht vor der gleichen Herausforderung: gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme, Energieberatung und Bauplanung müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.
Die Mairose GmbH unterstützt dabei, diese Schritte übersichtlich zu planen und umzusetzen – von der ersten Prüfung des Daches bis zur fertigen Dach- und Solarlösung.
Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:
Beratung zu Förderprogrammen wie BAFA-Förderung oder Steuerbonus
Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
Koordination von Energieberaterinnen, Energieberatern und Installationsbetrieben
Ausstellung der notwendigen Fachunternehmererklärungen
fachgerechte Dachsanierung und integrierte Planung von Photovoltaikanlagen
So starten Eigentümerinnen und Eigentümer
Der erste Schritt ist eine Prüfung des Daches durch Eigentümerinnen und Eigentümer hinsichtlich von Größe, Statik, Ausrichtung und möglicher Verschattung. Anschließend folgt die Kontaktaufnahme zur Mairose GmbH, die in der Folge für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung sorgt, bei der mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme besprochen werden. Darauf aufbauend wird gemeinsam die passende Dach- und Solarlösung geplant – inklusive Förderklärung und Koordination aller notwendigen Schritte bis zur Umsetzung.
Wer eine Dachsanierung plant und sich über die neue Solarpflicht informieren möchte, kann bei der Mairose GmbH eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung vereinbaren.
Kirmes, Prozession und Festzelte: Darauf dürfen sich Besucher beim Annentag freuen
Lesedauer: 3 Minuten
Bad Driburg-Brakel
Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.
Programm und Organisation im Überblick
Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.
Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.
Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie
„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.
Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.
Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.
Foto: Stadt Brakel
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