Delligsen (red). Der sympathische Newcomer David Lübke, gebürtiger Westfale, der jetzt in Leipzig lebt, kann in die Fußstapfen der Liedermacher Reinhard Mey und Hannes Wader treten. In den letzten Jahren hat er sich eine immer größer werdende Fangemeinde erobert.
Mit seinen beiden Mitmusikern Filip Sommer – Viola und Mandoline – und Moritz Brümmer – Cello – kommt er auf Einladung der Delligser Initiative „Liederzeit – Zeit für Lieder“ als Trio am Reformationstag, Samstag, 31. Oktober 2026, zu einem Konzert in die illuminierte Delligser St.-Georgs-Kirche. Das Konzert beginnt um 18 Uhr, Einlass ist bereits um 17 Uhr.
Moderne Form des Liedermachens
David Lübke steht für eine moderne Form des Liedermachens: ehrlich, nahbar und voller Sehnsucht nach Aufbruch. Mit seiner Gitarre reist er durch das Land, erzählt Geschichten und sucht die direkte Verbindung zu den Menschen. Seine Lieder sind wild und zart zugleich, kritisch und tröstend – Musik für eine Zeit, in der viele nach Echtheit und besonderen Momenten suchen.
Auf seinem dritten Album „Wo der Mond die Erde küsst“ verbindet Lübke persönliche Geschichten mit universellen Themen. Seine Songs erzählen von Liebe, Hoffnung, Freiheit und gesellschaftlichen Fragen. Sie lehnen sich sanft gegen Ungerechtigkeit auf und machen Mut, eigene Wege zu gehen. Die Musik bleibt dabei schlicht und zeitlos – Lieder, die Generationen verbinden können.
Sechs Monate auf Liedermacher-Walz
Ein prägender Abschnitt seines Lebens war seine sechsmonatige Liedermacher-Walz im Jahr 2021. Mit seiner Gitarre zog er von der Ostsee bis in die Berge, spielte an Haustüren, in Cafés, WG-Küchen und unter Apfelbäumen. Diese Begegnungen prägen seine Musik bis heute. Sein Song „Unterwegs nach Wien“ erzählt von diesem Leben zwischen Straße, Begegnungen und Geschichten.
Inspiriert wurde David Lübke schon mit 16 Jahren durch Künstler wie Bob Dylan, Joan Baez, Pete Seeger, Joni Mitchell und Cat Stevens. Seitdem folgt er seiner Leidenschaft für handgemachte Musik und das Erzählen von Geschichten. Der Titelsong „Wo der Mond die Erde küsst“ fängt die besondere Magie zwischen Alltag und Traum ein – ein Lied wie geschaffen für ein Lagerfeuer.
Erinnerungen an bekannte Liedermacher
Dabei werden sicher Erinnerungen an Lieder von Reinhard Mey und Hannes Wader wach. Das bekannte Lied „Heute hier – morgen dort“ ist auch im Programm.
Auch historische und politische Themen finden ihren Platz: In „Hans und Sophie“ erinnert er an die Geschwister Scholl. Mit „Mein eignes Glück“ – eine Art „We Shall Overcome“ – stimmt er ein Lied an, das sich bei Konzerten hervorragend im Kollektiv singen lässt. Er schafft einen Song voller Gemeinschaft und Hoffnung. Bei seinen Konzerten entsteht eine besondere Nähe zwischen Künstler und Publikum – viele Wegbegleiter seiner Reise finden sich dort wieder.
Musik zwischen Reisen und Geschichten
David Lübke bleibt unterwegs: mit seiner Gitarre, seinen Liedern und dem Wunsch, Menschen zu berühren. Seine Musik trägt die Bewegung des Reisens in sich – und klingt wie der Beginn einer guten Geschichte.
Rolf Ahrens, Sprecher der „Liederzeit“, hat bereits drei Konzerte des Trios besucht und entschieden, dass dessen Vortragskunst genau zum Slogan der „Liederzeit“ – „das besondere Konzerterlebnis“ – passt. Auch passend zur Jahreszeit freut er sich besonders auf das zauberhafte „Herbstlied“. Seine Konzerte verbreiten nach Einschätzung von Ahrens einen besonderen Spirit, der auf dem neuen Album und in jedem seiner Auftritte deutlich spürbar sei.
Eintrittskarten ab sofort erhältlich
Eintrittskarten gibt es ab sofort für 28 Euro bei den bekannten Vorverkaufsstellen Fernseh-Reschke in Delligsen, Bistro AusZeit im Bahnhof Alfeld sowie beim Kartenservice unter Tel. 05187 1419 und per E-Mail unter
Foto: David Lübke Trio