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Delligsen

Delligsen (red). Die Konzertreihe „Liederzeit – Zeit für Lieder“ wird am 31. Oktober in der St.-Georgs-Kirche in Delligsen fortgesetzt. Zu Gast ist das David Lübke Trio, das ab 18 Uhr ein Konzert in der illuminierten Kirche gibt. Einlass ist bereits ab 17 Uhr.

Moderne Liedermacherkunst mit klassischen Einflüssen

David Lübke stammt aus Westfalen und lebt inzwischen in Leipzig. Der Musiker steht für eine moderne Form des Liedermachens, die persönliche Geschichten, gesellschaftliche Fragen und handgemachte Musik miteinander verbindet. Begleitet wird er von Filip Sommer an Viola und Mandoline sowie Moritz Brümmer am Cello.

Seine Lieder handeln von Liebe, Hoffnung, Freiheit und dem Wunsch nach Aufbruch. Sie sind nach Angaben der Veranstalter zugleich kritisch, tröstend, wild und zart. Musikalisch erinnert Lübkes Stil an bekannte Liedermacher wie Reinhard Mey und Hannes Wader.

Auf seinem dritten Album „Wo der Mond die Erde küsst“ verbindet der Musiker persönliche Erlebnisse mit Themen, die viele Menschen beschäftigen. Die Songs sollen Mut machen, eigene Wege zu gehen, und sich zugleich gegen Ungerechtigkeit stellen. Auch das bekannte Lied „Heute hier – morgen dort“ gehört zum Konzertprogramm.

Erfahrungen einer sechsmonatigen Liedermacher-Walz

Ein prägender Abschnitt in Lübkes Leben war eine sechsmonatige Liedermacher-Walz im Jahr 2021. Mit seiner Gitarre reiste er von der Ostsee bis in die Berge und trat unter anderem an Haustüren, in Cafés, Wohngemeinschaften und unter Apfelbäumen auf. Diese Begegnungen beeinflussen seine Musik bis heute. Der Song „Unterwegs nach Wien“ erzählt von diesem Leben zwischen Reisen, Begegnungen und Geschichten.

Bereits im Alter von 16 Jahren wurde Lübke von Künstlerinnen und Künstlern wie Bob Dylan, Joan Baez, Pete Seeger, Joni Mitchell und Cat Stevens inspiriert. Seitdem widmet er sich der handgemachten Musik und dem Erzählen von Geschichten. Der Titelsong „Wo der Mond die Erde küsst“ verbindet Alltag und Traum und soll eine besondere Lagerfeueratmosphäre schaffen.

Auch historische und politische Themen finden in seinem Programm Platz. Im Lied „Hans und Sophie“ erinnert Lübke an die Geschwister Scholl. Mit „Mein eignes Glück“, das an „We Shall Overcome“ erinnert, lädt er das Publikum zum gemeinsamen Singen ein.

Konzertreihe setzt auf besondere Atmosphäre

Rolf Ahrens, Sprecher der Liederzeit, hat nach Angaben der Initiative bereits drei Konzerte des Trios besucht. Dessen Vortragskunst passe aus seiner Sicht genau zum Slogan der Konzertreihe „das besondere Konzerterlebnis“. Passend zur Jahreszeit freue er sich besonders auf das „Herbstlied“.

Eintrittskarten sind ab 14. Juli zum Preis von 28 Euro erhältlich. Vorverkaufsstellen sind Fernseh-Reschke in Delligsen und das Bistro AusZeit im Bahnhof Alfeld. Karten können außerdem unter der Telefonnummer 05187/1419 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellt werden.

 


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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 29. August 2026, lädt der PS.Speicher zum 8. PS.Bikertag ein. Willkommen sind alle Bikerinnen und Biker mit oder ohne Motorrad. Unter dem Motto „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ dreht sich am Oldtimer- und Erlebnismuseum von 11 bis 16 Uhr alles um außergewöhnliche Maschinen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei.

Der PS.Speicher nutzt den PS.Bikertag, um den Blick auf Motorräder zu lenken, die abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Bereits bei „MOTORRÄDER DORTMUND“ zeigte das Museum mit „Die Unverstandenen“ zwölf außergewöhnliche Maschinen aus seiner Sammlung MOTORRAD. Die Ausstellung widmete sich Motorrädern, die technisch überzeugten, ihrer Zeit voraus waren – und am Markt trotzdem kaum eine Chance hatten.

Kurator erzählt die Geschichten der „Unverstandenen“

Beim PS.Bikertag erzählt Kurator Andy ab 13.30 Uhr ihre Geschichten. Dabei geht er darauf ein, was die Motorräder so außergewöhnlich macht und warum manche faszinierende Konstruktion trotzdem zum Außenseiter blieb.

Neben der Sonderausstellung stehen auch Motorräder aus der Community im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ präsentiert Andy Schwietzer um 11 Uhr und um 15.30 Uhr ausgewählte Motorräder gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern.

Persönliche Erlebnisse stehen im Mittelpunkt

Dabei geht es nicht nur um technische Daten. Die Geschichten hinter den Maschinen machen den Unterschied: besondere Reisen, außergewöhnliche Umbauten, persönliche Erinnerungen oder Erlebnisse, die ein Motorrad zu einem ganz besonderen Begleiter machen. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fahrzeuge selbst vor und erzählen, was sie mit ihnen verbindet.

Der PS.Bikertag bietet damit eine Mischung aus außergewöhnlichen Motorrädern, persönlichen Geschichten und fachkundigem Hintergrundwissen. Wer anschließend noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann die Sammlung MOTORRAD besuchen.

Rund 1.000 historische Motorräder in der Sammlung

Rund 1.000 historische Motorräder erzählen dort die Entwicklung des motorisierten Zweirads. Zum Bestand gehört außerdem die weltweit größte Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder.

Für den Museumsbesuch stehen sowohl ein Einzelticket für die Sammlung MOTORRAD als auch ein Tagesticket zur Verfügung. Mit dem Tagesticket lassen sich zusätzlich die Erlebnisausstellung und die weiteren Sammlungen des PS.Speicher entdecken.

Insgesamt umfasst der Bestand des PS.Speicher mehr als 2.500 historische Fahrzeuge und über 8.000 Modellfahrzeuge. Damit lässt sich der PS.Bikertag problemlos mit einem abwechslungsreichen Museumstag für die ganze Familie verbinden.

Besondere Motorräder und ihre Geschichten stehen beim 8. PS.BIKERTAG am 29. August 2026 im Mittelpunkt.

Fotos: Stiftung PS.Speicher / Lukas Ahrens