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Delligsen

Delligsen (red). Am Sonntag, 13. September 2026, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger im Flecken Delligsen nicht nur über die Zusammensetzung des Gemeinderates und des Kreistages, sondern auch über das Amt des Bürgermeisters. Die Amtszeit des bisherigen Bürgermeisters Stephan Willudda endet am 31. Oktober 2026.

Um den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, die drei Bewerber persönlich kennenzulernen, veranstaltet der „Werbe-Interessen-Ring Delligsen e. V.“ (WIR) am Dienstag, 25. August, um 18:30 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion in der evangelischen St.-Georgs-Kirche an der „Hilsstraße 26“ in Delligsen.

Drei Bewerber stellen sich vor

Für das Bürgermeisteramt kandidieren in alphabetischer Reihenfolge:

  • Mehmet Hakli (parteiloser Einzelbewerber)

  • Lars Schneppe (SPD)

  • Marc Siegel (CDU)

Die Kandidaten werden zunächst in einer rund 90-minütigen moderierten Diskussion zu wichtigen Themen und Herausforderungen des Fleckens Delligsen Stellung nehmen. Ab etwa 20 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher zudem die Möglichkeit, eigene Fragen an die Bewerber zu richten. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 20:30 Uhr vorgesehen.

Moderation durch Markus Riese

Vorbereitet und moderiert wird die Diskussion von Markus Riese, dem ehemaligen Chefredakteur der Alfelder Zeitung. Er gestaltet die Veranstaltung nach Angaben des „Werbe-Interessen-Ring Delligsen e. V.“ (WIR) inhaltlich unabhängig und wird im Vorfeld der Kommunalwahl mehrere Podiumsdiskussionen in der Region moderieren.

„Mit der Veranstaltung möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, sich aus erster Hand über die Kandidaten und ihre politischen Ziele zu informieren“, erklärt Sabine Tippelt, Vorsitzende des „Werbe-Interessen-Ring Delligsen e. V.“ (WIR). „Gerade bei einer Bürgermeisterwahl ist es wichtig, die Bewerber nicht nur von Plakaten und Veröffentlichungen zu kennen, sondern ihre Positionen im direkten Vergleich zu erleben.“

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


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Lesedauer: 5 Minuten
Kreis Höxter

Höxter (red). Langeweile in den Sommerferien? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Archäologiepark Höxter. Kinder unter 18 Jahren kommen dort kostenlos rein. „Bei uns können Familien also für kleines Geld eine entspannte Zeit verbringen“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt. Besonderes Highlight ist der große Abenteuerspielplatz: Ein großer Kletterturm mit Tunnelrutsche, ein kniffliger Hangel- und Balancier-Parcours und ein Kleinkindbereich wollen bespielt werden.

Der Geschichtspark direkt am Weserradweg ist sehr familienfreundlich aufgestellt: „Bei uns darf man beispielsweise Getränke und Proviant fürs Picknick mitbringen. Überall gibt es nette Ecken, wo man sich gemütlich niederlassen kann“. Auch der Hund darf angeleint mit rein. Mit Leih-Bollerwagen transportieren Besucher die Jüngsten und Sack und Pack bequem durchs weitläufige grüne Gelände. Immerhin ist der Park drei Hektar groß, bietet also sehr viel Bewegungsfreiheit.

„Unser Spielplatz hat Bereiche für alle Altersgruppen und auch nicht unwichtig: Das WC ist gleich nebenan“, erläutert Madita Alberding. Der Archäologiepark bietet also jede Menge Möglichkeiten zum Austoben und auch sonst gibt es dort viel zu entdecken. Im großen Sandkasten warten Nachbildungen von echten Funden auf kleine Archäologen. Im Imkergarten kann man an einem Schaukasten jederzeit einen Blick ins Bienenvolk werfen, im Naturgarten Frösche suchen und unter der Agri-PV-Anlage ein paar Beeren probieren.

Mit Leihtablets oder dem eigenen Smartphone können großen und kleine Besucher mit dem parkeigenen W-LAN die virtuelle Mittelalterstadt entdecken – zum Beispiel ins Haus des berühmten Chirurgen spazieren oder die Kirche der untergegangenen Stadt Corvey von innen anschauen. Auf der alten Handelsstraße Hellweg kommt den Gästen mit Augmented Reality ein Pferdefuhrwerk entgegen. Und an den Holzkuben begegnet man in Hörspielen Bewohnern der fast vergessenen Stadt, die 1265 mit Hilfe der Höxteraner zerstört und niedergebrannt wurde. „Eine spannende Geschichte, und genauso spannend sind die Einblicke in die Arbeit der Archäologen in unserem Rundgang“, ergänzt Madita Alberding. Auch die Natur im Weserbogen wird beim Spaziergang über den langen Holzsteg erläutert.

Geöffnet ist der grüne Park täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Archäologiepark Höxter ist nur EC-Zahlung möglich Der Eingang befindet sich am Bahnübergang Corvey gleich an der gelben XXL-Bank, auf der man zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto machen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es entlang der Straße „Am Hafen“ (nähe Café Stellwerk und Wasserschifffahrtsamt). Auch Fahrradbügel sind vorhanden. Die Bimmelbahn pendelt noch bis Ende August zwischen Höxter und Corvey.

Wer noch nicht genügend ausgepowered ist, kann anschließend noch auf der Mega-Schaukel am Weserufer in den Himmel fliegen, auf der Seilbahn am Fluss entlang rutschen oder die Riesen-Kugelbahn an der Promenade ausprobieren. „Höxter hat seit der Landesgartenschau 2023 sehr viele schöne Spielbereiche zu bieten, auch am Wall gibt es noch zwei weitere tolle Spielplätze“, so der Tipp der Gartenpark-Chefin. Problemlos könne man in der Kreisstadt mit den Kindern einen ganzen Ferientag verbringen und dabei vielleicht mal bei den Alltagsmenschen vorbeischauen.

Foto: Huxarium Gartenpark Höxter