Schützengemeinschaft Boffzen wird beim Wettbewerb „Klima.Sieger“ von Westfalen Weser ausgezeichnet
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Boffzen
Boffzen (red). Die Schützengemeinschaft Boffzen von 1963 e. V. gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Klima.Sieger“ 2026 von Westfalen Weser. Für ihre Idee zur energetischen Sanierung der Vereinsanlage erhält sie in der Kategorie B ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Das Geld soll für eine fachkundige Energieberatung sowie die Entwicklung eines Sanierungskonzepts für die Vereinsanlage eingesetzt werden. Ziel ist es, mögliche Energieeinsparungen zu ermitteln, die Betriebskosten langfristig zu senken und die Anlage nachhaltig weiterzuentwickeln.
Bewerbung von Dennis Winter begleitet
Vorbereitet und begleitet wurde die Bewerbung von Dennis Winter. Der stellvertretende Vorsitzende und Projektleiter kümmert sich seit Jahren innerhalb der Schützengemeinschaft gezielt um die Suche nach geeigneten Förderprogrammen sowie die Ausarbeitung entsprechender Förderanträge.
„Fördermittel fallen nicht vom Himmel. Hinter einem erfolgreichen Antrag stehen eine gute Idee, sorgfältige Vorbereitung und häufig viel Ausdauer. Gerade ehrenamtlich geführte Vereine benötigen deshalb gute Unterstützung, frühzeitige Informationen und verlässliche Ansprechpartner“, erklärt Dennis Winter.
Erfahrungen sollen anderen Vereinen helfen
Seine dabei gesammelten Erfahrungen möchte er künftig auch an andere Vereine weitergeben. „Viele Vereine haben hervorragende Ideen, wissen aber nicht, welche Förderprogramme infrage kommen oder wie sie diese miteinander verbinden können. Gute Projekte dürfen nicht daran scheitern, dass ein Förderprogramm unbekannt bleibt oder die Antragstellung zu kompliziert erscheint.“
Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 30 Vereine. Westfalen Weser zeichnete 25 konkrete Sanierungsvorhaben und fünf Sanierungsideen aus. Seit Bestehen des Wettbewerbs wurden rund 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern vergeben.
Foto: Schützengemeinschaft Boffzen
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Authentische persische Küche: RudBar eröffnet kulinarische Vielfalt in der Holzmindener Innenstadt
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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.
Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.
Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.
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Ein Ferientag im Archäologiepark Höxter
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Kreis Höxter
Höxter (red). Langeweile in den Sommerferien? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Archäologiepark Höxter. Kinder unter 18 Jahren kommen dort kostenlos rein. „Bei uns können Familien also für kleines Geld eine entspannte Zeit verbringen“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt. Besonderes Highlight ist der große Abenteuerspielplatz: Ein großer Kletterturm mit Tunnelrutsche, ein kniffliger Hangel- und Balancier-Parcours und ein Kleinkindbereich wollen bespielt werden.
Der Geschichtspark direkt am Weserradweg ist sehr familienfreundlich aufgestellt: „Bei uns darf man beispielsweise Getränke und Proviant fürs Picknick mitbringen. Überall gibt es nette Ecken, wo man sich gemütlich niederlassen kann“. Auch der Hund darf angeleint mit rein. Mit Leih-Bollerwagen transportieren Besucher die Jüngsten und Sack und Pack bequem durchs weitläufige grüne Gelände. Immerhin ist der Park drei Hektar groß, bietet also sehr viel Bewegungsfreiheit.
„Unser Spielplatz hat Bereiche für alle Altersgruppen und auch nicht unwichtig: Das WC ist gleich nebenan“, erläutert Madita Alberding. Der Archäologiepark bietet also jede Menge Möglichkeiten zum Austoben und auch sonst gibt es dort viel zu entdecken. Im großen Sandkasten warten Nachbildungen von echten Funden auf kleine Archäologen. Im Imkergarten kann man an einem Schaukasten jederzeit einen Blick ins Bienenvolk werfen, im Naturgarten Frösche suchen und unter der Agri-PV-Anlage ein paar Beeren probieren.
Mit Leihtablets oder dem eigenen Smartphone können großen und kleine Besucher mit dem parkeigenen W-LAN die virtuelle Mittelalterstadt entdecken – zum Beispiel ins Haus des berühmten Chirurgen spazieren oder die Kirche der untergegangenen Stadt Corvey von innen anschauen. Auf der alten Handelsstraße Hellweg kommt den Gästen mit Augmented Reality ein Pferdefuhrwerk entgegen. Und an den Holzkuben begegnet man in Hörspielen Bewohnern der fast vergessenen Stadt, die 1265 mit Hilfe der Höxteraner zerstört und niedergebrannt wurde. „Eine spannende Geschichte, und genauso spannend sind die Einblicke in die Arbeit der Archäologen in unserem Rundgang“, ergänzt Madita Alberding. Auch die Natur im Weserbogen wird beim Spaziergang über den langen Holzsteg erläutert.
Geöffnet ist der grüne Park täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Archäologiepark Höxter ist nur EC-Zahlung möglich Der Eingang befindet sich am Bahnübergang Corvey gleich an der gelben XXL-Bank, auf der man zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto machen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es entlang der Straße „Am Hafen“ (nähe Café Stellwerk und Wasserschifffahrtsamt). Auch Fahrradbügel sind vorhanden. Die Bimmelbahn pendelt noch bis Ende August zwischen Höxter und Corvey.
Wer noch nicht genügend ausgepowered ist, kann anschließend noch auf der Mega-Schaukel am Weserufer in den Himmel fliegen, auf der Seilbahn am Fluss entlang rutschen oder die Riesen-Kugelbahn an der Promenade ausprobieren. „Höxter hat seit der Landesgartenschau 2023 sehr viele schöne Spielbereiche zu bieten, auch am Wall gibt es noch zwei weitere tolle Spielplätze“, so der Tipp der Gartenpark-Chefin. Problemlos könne man in der Kreisstadt mit den Kindern einen ganzen Ferientag verbringen und dabei vielleicht mal bei den Alltagsmenschen vorbeischauen.
Foto: Huxarium Gartenpark Höxter
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