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Boffzen

Fürstenberg (red). Mit zwei Auftritten hat sich der A-Cappella-Chor Fürstenberg in die Sommerpause verabschiedet. Zunächst präsentierte das Ensemble am 5. Juli 2026 sein traditionelles Sommerkonzert in der Christuskirche. Zwei Tage später übernahm der Chor die musikalische Begleitung einer Andacht im Schöpfungsgarten in Höxter.

Musik von Bach bis Gershwin

Die von Monika Elger floral geschmückte Christuskirche bot den Rahmen für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Zu hören waren Werke von Bach, Gershwin und Rutter sowie eine moderne Fassung des Volksliedes „Der Jäger längs dem Weiher ging“.

Das Stück fügte sich in eine musikalische Folge zum Thema Wald ein. Dazu gehörten auch „Im Wald“ von Fanny Hensel und „Im Walde“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die zwei unterschiedliche Seiten der romantischen Chormusik zeigten.

Das Frauenensemble des Chores interpretierte zudem zwei geistliche Werke des 2021 verstorbenen britischen Komponisten Gwyn Arch. Begleitet wurde der Chor bei mehreren Stücken von Silke von Mansberg an der Violine, Barbara Gerken an der Viola und Arne Kienzler am Violoncello. Die musikalische Leitung und die Klavierbegleitung lagen bei Marina Solowjewa.

Besonders großen Beifall erhielt das Instrumentalstück „Libertango“ von Astor Piazzolla. Nach rund einer Stunde endete das Konzert mit der Samba „Brazil“ und einem fröhlichen Kanon. Anschließend kamen der Chor und die Instrumentalisten bei einem selbst vorbereiteten Mitbringbuffet im Gemeindehaus zusammen.

Andacht unter freiem Himmel

Am 7. Juli war der A-Cappella-Chor erneut zu hören. Bei einer von Julia Kuhr und Karl-Otto Scholz vorbereiteten Andacht zum Thema Luft im Schöpfungsgarten in Höxter setzte das Ensemble weltliche und geistliche musikalische Impulse.

Die Chormuschel konnte an diesem Abend allerdings nicht genutzt werden. Ein dort nistendes Bienenvolk machte bereits beim Einsingen mit einem Stich auf sich aufmerksam. Der Auftritt fand deshalb an anderer Stelle im Schöpfungsgarten statt.

Nach der Andacht kamen die Chormitglieder mit einigen der rund 50 Besucherinnen und Besucher ins Gespräch. Ein geselliges Beisammensein im „Salsa“ bildete anschließend den Abschluss der jährlichen Probenzeit vor der Sommerpause.

Neue Sängerinnen und Sänger sind ab 26. August 2026 willkommen. Die Proben finden außerhalb der Ferien mittwochs um 19.30 Uhr im Saal des Gemeindehauses in Fürstenberg statt. Interessierte aller Stimmlagen können in die Chorarbeit einsteigen.

Foto: Andreas Gauding


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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 29. August 2026, lädt der PS.Speicher zum 8. PS.Bikertag ein. Willkommen sind alle Bikerinnen und Biker mit oder ohne Motorrad. Unter dem Motto „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ dreht sich am Oldtimer- und Erlebnismuseum von 11 bis 16 Uhr alles um außergewöhnliche Maschinen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei.

Der PS.Speicher nutzt den PS.Bikertag, um den Blick auf Motorräder zu lenken, die abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Bereits bei „MOTORRÄDER DORTMUND“ zeigte das Museum mit „Die Unverstandenen“ zwölf außergewöhnliche Maschinen aus seiner Sammlung MOTORRAD. Die Ausstellung widmete sich Motorrädern, die technisch überzeugten, ihrer Zeit voraus waren – und am Markt trotzdem kaum eine Chance hatten.

Kurator erzählt die Geschichten der „Unverstandenen“

Beim PS.Bikertag erzählt Kurator Andy ab 13.30 Uhr ihre Geschichten. Dabei geht er darauf ein, was die Motorräder so außergewöhnlich macht und warum manche faszinierende Konstruktion trotzdem zum Außenseiter blieb.

Neben der Sonderausstellung stehen auch Motorräder aus der Community im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ präsentiert Andy Schwietzer um 11 Uhr und um 15.30 Uhr ausgewählte Motorräder gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern.

Persönliche Erlebnisse stehen im Mittelpunkt

Dabei geht es nicht nur um technische Daten. Die Geschichten hinter den Maschinen machen den Unterschied: besondere Reisen, außergewöhnliche Umbauten, persönliche Erinnerungen oder Erlebnisse, die ein Motorrad zu einem ganz besonderen Begleiter machen. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fahrzeuge selbst vor und erzählen, was sie mit ihnen verbindet.

Der PS.Bikertag bietet damit eine Mischung aus außergewöhnlichen Motorrädern, persönlichen Geschichten und fachkundigem Hintergrundwissen. Wer anschließend noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann die Sammlung MOTORRAD besuchen.

Rund 1.000 historische Motorräder in der Sammlung

Rund 1.000 historische Motorräder erzählen dort die Entwicklung des motorisierten Zweirads. Zum Bestand gehört außerdem die weltweit größte Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder.

Für den Museumsbesuch stehen sowohl ein Einzelticket für die Sammlung MOTORRAD als auch ein Tagesticket zur Verfügung. Mit dem Tagesticket lassen sich zusätzlich die Erlebnisausstellung und die weiteren Sammlungen des PS.Speicher entdecken.

Insgesamt umfasst der Bestand des PS.Speicher mehr als 2.500 historische Fahrzeuge und über 8.000 Modellfahrzeuge. Damit lässt sich der PS.Bikertag problemlos mit einem abwechslungsreichen Museumstag für die ganze Familie verbinden.

Besondere Motorräder und ihre Geschichten stehen beim 8. PS.BIKERTAG am 29. August 2026 im Mittelpunkt.

Fotos: Stiftung PS.Speicher / Lukas Ahrens