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Boffzen
Dirk Belde, Sven Heyer, Christian Schormann, Patrick Beer und Ralf Nattebrede.

Lauenförde (red). Mit einem Team aus fünf Bewerbern geht die Wählergemeinschaft Lauenförde (WGL) in die Kommunalwahl. Für die Wahl zum Gemeinderat tritt sie unter dem Namen Wählergemeinschaft Lauenförde (WGL) an, für die Wahl zum Samtgemeinderat unter der Bezeichnung Wählergemeinschaft Samtgemeinde Boffzen (WGSB). Hinter beiden Bezeichnungen steht dieselbe unabhängige Wählergemeinschaft mit demselben Kandidatenteam.

Wählergemeinschaft bereits in beiden Räten vertreten

Die Wählergemeinschaft ist bereits sowohl im Gemeinderat Lauenförde als auch im Samtgemeinderat Boffzen vertreten und setzt sich nach eigenen Angaben für eine bürgernahe, sachorientierte und transparente Kommunalpolitik ein. Im Mittelpunkt stünden dabei nicht parteipolitische Interessen, sondern Lösungen, die den Menschen vor Ort zugutekämen.

Unter dem Leitgedanken „Konstruktive Zusammenarbeit im Rat – auch überparteilich und ohne Parteizwang!“ möchten die Mitglieder des Kandidatenteams Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat übernehmen.

Dialog und Zusammenarbeit als Ziel

Unterschiedliche berufliche Erfahrungen und persönliche Hintergründe bereicherten dabei nach Darstellung der Wählergemeinschaft die gemeinsame Arbeit. Das Ziel sei eine transparente Kommunalpolitik, die auf Dialog, gegenseitigem Respekt und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit basiere.

Die Wählergemeinschaft versteht Kommunalpolitik nicht nur als das Formulieren von Forderungen, sondern nach eigenen Angaben vor allem als aktives Handeln. Deshalb engagierten sich ihre Mitglieder auch außerhalb der Ratsarbeit für konkrete Projekte vor Ort.

„Gelbe Füße“ für sichere Wege

Ein Beispiel ist die Aktion „Gelbe Füße“, die seit 2021 nahezu jährlich organisiert wird. Dabei werden die auffälligen Gehwegmarkierungen in Lauenförde erneuert, um Kindergarten- und Grundschulkindern nach den Sommerferien einen sicheren Weg zur Schule und zum Kindergarten zu weisen. Gleichzeitig sollen die Markierungen alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daran erinnern, im Bereich von Schulen und Kindergärten besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren.

Starkregenschutz bleibt auf der Agenda

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Wählergemeinschaft ist der Schutz der Bevölkerung vor den Folgen von Starkregen- und Hochwasserereignissen. Mit einem Antrag setzte sich die WGL dafür ein, vorhandene Fördermittel für nachhaltige Maßnahmen zur Wasserrückhaltung und zum Starkregenschutz zu nutzen – unter anderem für die Entwicklung eines naturnahen Retentionsraums am Bruchgraben. Der Antrag wurde im Jahr 2025 jedoch von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Für die Wählergemeinschaft sei das Thema damit jedoch nicht abgeschlossen.

Suche nach tragfähigen Lösungen

Sie möchte sich auch künftig für wirksame Maßnahmen zum Starkregenschutz einsetzen und gemeinsam mit Verwaltung, Fachbehörden und Bürgerinnen und Bürgern nach tragfähigen Lösungen suchen – auch dann, wenn diese nicht über die ursprünglich vorgesehenen Fördermittel umgesetzt werden können.

Neben diesem praktischen Engagement setzt sich die Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben für einen verantwortungsvollen Umgang mit den öffentlichen Finanzen, den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, moderne und bürgerfreundliche Verwaltungsangebote sowie eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen ein.

Bildung, Freizeit und nachhaltige Entwicklung

Ebenso lägen ihr gute Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sowie eine nachhaltige Entwicklung von Lauenförde und der Samtgemeinde Boffzen am Herzen.

„Kommunalpolitik lebt vom Miteinander. Gute Ideen kennen keine Parteigrenzen. Deshalb setzen wir auf einen offenen Austausch, konstruktive Zusammenarbeit und Entscheidungen, die langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen“, erklärt das Kandidatenteam.

Mit ihrem Kandidatenteam möchte die Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben die Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und die Zukunft von Lauenförde sowie der Samtgemeinde Boffzen aktiv mitgestalten – bürgernah, verantwortungsbewusst und lösungsorientiert.

Foto: WGL/WGSB


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World