SPD formiert sich in Boffzen für Kommunalwahl und stellt Pläne für die Samtgemeinde vor
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Boffzen
Boffzen (red). Unter dem Motto „Verlässlich, erfahren und kompetent – sechzehn gemeinsam für die Samtgemeinde Boffzen“ hat die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Samtgemeinde Boffzen aufgestellt.
„Wir möchten weiter voller Kraft daran mitarbeiten, dass es für die Menschen in unserer Samtgemeinde eine gute Zukunft gibt!“, erklärt Daniela Wichmann, Vorsitzende der SPD in der Samtgemeinde Boffzen. „Unsere Kandidatinnen und Kandidaten haben Sachverstand, sie wissen außerdem, wo vor Ort der Schuh drückt, und sie haben ein hohes Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen – das sind die wichtigen Voraussetzungen für eine ehrliche und sachorientierte Arbeit im Samtgemeinderat“, so Wichmann weiter.
SPD nennt Schwerpunkte für mehrere Generationen
Die Herausforderungen für die Samtgemeinde seien groß. Bei knappen Haushaltsmitteln wolle die SPD die Lebenssituation für die Menschen vor Ort sicher und positiv gestalten. Dabei sei es den Kandidierenden wichtig, die Bedarfe aller Generationen gleichwertig zu berücksichtigen – die älteren Menschen, die jungen Familien und die „mittleren“ Generationen. Alle miteinander würden das Gemeinwesen tragen und sollten bei der politischen Gestaltung berücksichtigt werden.
Ein Schwerpunkt der Arbeit sei für die SPD die Sicherstellung der medizinischen Versorgung für alle Generationen mit Haus- und Facharztpraxen. Die Gründung eines medizinischen Versorgungszentrums könne aus ihrer Sicht ein Weg hierzu sein.
Trinkwasser und Schutz vor Starkregen im Blick
Ein anderer wichtiger Aufgabenbereich sei für die Kandidierenden das Themenfeld „Wasser“. Hier stehe zum einen die Sicherung der Trinkwasserversorgung auf der Liste; sie solle durch Modernisierung und Schutz der vorhandenen Infrastruktur erfolgen. Zum anderen sei als Schutzmaßnahme vor Katastrophen im Bereich Wasser der Ausbau des Hochwasser- und Starkregenschutzes geplant.
„Mit der Entscheidung für einen Neubau der Grundschule in Lauenförde haben wir bereits in der letzten Wahlperiode gezeigt, wie wichtig uns in der SPD der Bereich Bildung ist“, betont Daniela Wichmann, Vorsitzende und Spitzenkandidatin, und führt weiter aus: „Für die Zukunft soll die Schule in Boffzen saniert werden und eine professionelle Ganztagsbetreuung in beiden Grundschulen gesichert werden.“
SPD will Vereine und Ehrenamt fördern
Zu den Vorhaben der SPD zähle wie in der Vergangenheit weiterhin die Förderung der Vereine und des Ehrenamts; so werde beispielsweise die Einführung einer Zusatzrente für Aktive der Freiwilligen Feuerwehr geplant.
Um die Sicherung der heimischen Wirtschaft und die Förderung des Tourismus zu gewährleisten, sehe es die SPD als unabdingbar an, dass sich Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Boffzen an dem Abstimmungsprozess über die Weserbrücke Höxter/Südumgehung aktiv beteiligen.
Wichmann verweist auf Heimat und Zukunft
Abschließend erklärt Daniela Wichmann: „Die Heimat im Herzen – die Zukunft im Blick, dieser Aussage von Bjarne Allruth, dem SPD-Landratskandidaten, haben wir uns angeschlossen, weil sie für uns bedeutet: Unser fundiertes Wissen und das Leben von Heimat ist die Basis, von der aus wir die Erfordernisse der Zukunft erkennen und dann Politik für das Gemeinwesen verantwortungsvoll gestalten.“
Für den Samtgemeinderat Boffzen kandidieren für die SPD: Daniela Wichmann, Werner Tyrasa, Birgit Grottke, Carsten Koch, Matthias Bergmann, Peter Siebert, Birgit Brandt-Belde, Benjamin Bönnighausen, Martina Lange und Klaus Rickmeier.
Außerdem kandidieren für den Gemeinderat Lauenförde Dominik Thies und Hasan Alkata, für den Gemeinderat Fürstenberg Harald Ormann und Andreas Gauding sowie für den Gemeinderat Derental Jörg Schäfer, Sven Teiwes und Torsten Förster.
Foto: SPD Samtgemeindeverband Boffzen
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Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
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Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
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