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Bodenwerder-Polle
Bauchkribbeln, neue Klassen und viele unbekannte Gesichter: An der Schule am Vogler beginnt für 68 Kinder ein neuer Schulabschnitt.

Bodenwerder/Stadtoldendorf (red). Bauchkribbeln, Aufregung und etwas Anspannung – der erste Schultag an der Schule am Vogler war für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler natürlich ein ganz besonderer Tag. Wie wird es an der neuen Schule sein? Wer sind die neuen Lehrerinnen und Lehrer? Und mit wem werde ich bald gemeinsam lernen, lachen und vielleicht neue Freundschaften schließen? So viele Fragen, auf die die neuen Schülerinnen und Schüler in den nächsten Tagen und Wochen Antworten finden werden. Am Standort Bodenwerder freuen sich 43 Schülerinnen und Schüler über ihren Start. Am Standort Stadtoldendorf sind es insgesamt 25.

„Greif nach den Sternen“ in Bodenwerder

In Bodenwerder stand die Einschulung ganz im Zeichen des Mottos „Greif nach den Sternen – jeder funkelt anders, zusammen leuchten wir“. Die Klassenlehrkräfte Felix Mlasowsky, Marlena Schrader, Friederike Beermann und Vanessa Döpke griffen die Botschaft auf und ermutigten die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler dazu, ihre individuellen Stärken und Talente zu entdecken, Neues zu wagen und selbstbewusst in den neuen Schulabschnitt zu starten.

Ein herzlicher Empfang erwartete auch die neuen Schülerinnen und Schüler in Stadtoldendorf. Klassenlehrer Jan Specht begrüßte seine neue fünfte Klasse mit den Worten: „Wie schön, dass ihr da seid, und habt keine Angst, Fehler zu machen, die gehören dazu.“ Gemeinsam mit Co-Klassenlehrer Maximilian Fuchs sprach er den Kindern Zuversicht und Mut zu.

Schulleitung begrüßt Kinder an beiden Standorten

Oberschulrektorin Stefanie Uhlenbrock und Oberschulkonrektor Björn Halgasch empfingen die Kinder beider Standorte mit einer herzlichen Rede und versicherten: „Diese Schule ist ein Ort, an dem ihr gesehen werdet. Ihr seid ein Teil davon und wir wünschen euch, dass ihr ankommt, eure Flügel ausbreitet und freuen uns, dass wir mit euch gemeinsam ein Stück auf eurem Weg gehen dürfen.“

Während die neuen Schülerinnen und Schüler an beiden Standorten gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften ihre ersten Unterrichtsmomente erlebten und ihre neuen Klassenräume kennenlernten, konnten Familien, Freundinnen und Freunde sowie weitere Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter bei Getränken und Gebäck ankommen, sich austauschen und erste Informationen erhalten.

Erste Unterrichtsmomente in den neuen Klassen

Und dann war er auch schon geschafft, der erste Tag an der neuen Schule. Und das Bauchkribbeln, die Aufregung und die Anspannung – vielleicht nicht weg, aber doch schon etwas weniger.

Fotos: Schule am Vogler


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke