CDU besucht PSL GmbH in Hehlen und informiert sich über Investitionen sowie Herausforderungen des Industriestandorts
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Bodenwerder-Polle
Hehlen (red). Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche informierten sich CDU-Landratskandidat Uwe Lange, der CDU-Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, Dr. Sören Warnecke, der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbands Bodenwerder-Polle, Carsten Minasch, sowie dessen stellvertretender Vorsitzender Andreas Mühle bei der PSL GmbH in Hehlen über die Entwicklung des Unternehmens und die Herausforderungen des Industriestandorts.
Einblicke in Produktion und Standortentwicklung
Geschäftsführer Christian Schaab stellte das europaweit tätige Unternehmen vor und führte die CDU-Vertreter durch die modernen Produktionsanlagen. Dabei sei deutlich geworden, welche Bedeutung die PSL GmbH für den Wirtschaftsstandort Hehlen und den Landkreis Holzminden habe.
Das Unternehmen veredelt Glas- und Kunststoffbehälter für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie und investiere kontinuierlich in den Standort Hehlen. Dieser sei zugleich Hauptsitz und größter Produktionsstandort des europaweit tätigen Unternehmens. Christian Schaab habe betont, dass auch künftig in den Standort investiert werden solle. Ein wesentlicher Grund hierfür sei unter anderem die enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Glashütten, die einen wichtigen Bestandteil der regionalen Wertschöpfungskette bildeten.
CDU hebt Bedeutung des Unternehmens hervor
Der Unternehmensbesuch habe den CDU-Vertretern nach eigenen Angaben einen umfassenden Einblick in die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft des Betriebs ermöglicht.
Uwe Lange erklärte: „Die PSL GmbH zeigt eindrucksvoll, welches wirtschaftliche Potenzial in unserer Region steckt. International erfolgreich und gleichzeitig fest mit dem Landkreis verbunden. Genau solche Unternehmen sichern Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus und schaffen Wertschöpfung vor Ort. Als Landrat möchte ich dafür sorgen, dass Unternehmen wie PSL beste Rahmenbedingungen vorfinden. Dazu gehören weniger Bürokratie sowie schnelle und verlässliche Genehmigungsverfahren.“
Dr. Sören Warnecke hob hervor, dass er sich über jedes erfolgreiche Unternehmen in der Samtgemeinde freue. Als Samtgemeindebürgermeister werde er die Wirtschaftsförderung weiter stärken, damit Unternehmen vor Ort investieren und Arbeitsplätze sichern sowie schaffen können.
Austausch über Fachkräfte und Energieversorgung
Auch Carsten Minasch unterstrich die Bedeutung des Mittelstands und der Industrie für die Region: „Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig es ist, regelmäßig mit unseren Unternehmen im Gespräch zu sein. Wer die Herausforderungen der Betriebe kennt, kann sich auch gezielt für bessere Rahmenbedingungen einsetzen. Gerade Unternehmen wie PSL, die international erfolgreich sind und sich bewusst zum Standort Hehlen bekennen, verdienen unsere Unterstützung.“
Im Austausch seien außerdem die Themen Fachkräftesicherung, eine leistungsfähige Schul- und Ausbildungslandschaft sowie die Energieversorgung diskutiert worden. Nach Angaben der CDU habe Einigkeit darüber bestanden, dass gut ausgebildete Fachkräfte der entscheidende Erfolgsfaktor für die Zukunft des Industriestandorts seien und der Landkreis seinen Beitrag dazu leisten müsse, attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen.
Abschließend betonten die CDU-Vertreter, dass der Landkreis Holzminden über leistungsfähige Unternehmen verfüge, deren Innovationskraft und Investitionsbereitschaft auch künftig unterstützt werden müssten. „Unser Landkreis Holzminden verfügt über leistungsfähige und innovative Unternehmen, die weit über die Region hinaus erfolgreich sind. Diese Stärke gilt es zu erhalten und durch verlässliche Rahmenbedingungen weiter zu fördern“, fassten die CDU-Vertreter zusammen.
Foto: CDU Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle
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Mehr Termine, mehr Kompetenz: Physiotherapiepraxis Schöning hilft auch in der Urlaubszeit schnell weiter
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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.
Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.
Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.
Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.
Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten
Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.
„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.
„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.
Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre
Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.
Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.
Foto: Schöning
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Traditionsbrauerei Allersheim beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und setzt auf Neuausrichtung
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Holzminden
Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.
Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.
Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.
Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck
Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.
Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.
Restrukturierung soll Zukunft sichern
Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.
Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.
Mehr als 170 Jahre Brautradition
Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.
Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.
Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.
Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft
„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.
Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.
Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.
Foto: TKu
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