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Warburg
(von links) Mobilitätsbeauftragter Jan Kolditz und Bürgermeister Tobias Scherf stellen das neue Info-Banner an der Warburger Fahrradstraße in der Angertwete vor.

Warburg (red). Fahrradstraßen sind immer noch ein recht neues Element im Straßenverkehr – Daher wissen viele Verkehrsteilnehmer nicht auf Anhieb, welche Regeln dort eigentlich gelten. Im Rahmen einer Verkehrssicherheitsaktion wurden daher jetzt zwei Banner gestaltet und an Bauzäunen am Beginn der neuen Fahrradstraßen an der Diemel in Warburg sowie zwischen Wormeln und Calenberg aufgehangen.

In einer Fahrradstraße gelten besondere Regeln

In einer Fahrradstraße gelten besondere Regeln: Fahrräder haben Vorrang vor Kraftfahrzeugen und dürfen nebeneinander fahren. Zudem ist die Zufahrt für den Kraftverkehr in den meisten Fällen auf Anlieger oder den landwirtschaftlichen Verkehr beschränkt.

Die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit – egal ob inner- oder außerorts – beträgt 30 km/h. Ein Überholen von Fahrrädern ist nur bei Einhalten des gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstands von 1,5 m erlaubt.

„Mit den neuen Bannern machen wir die Regeln in unseren Fahrradstraßen auf einen Blick verständlich. Unser Ziel ist es, für mehr Sicherheit und gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr zu sorgen. Fahrradstraßen funktionieren dann am besten, wenn alle Verkehrsteilnehmer ihre Rechte und Pflichten kennen und respektieren. So stärken wir den Radverkehr und fördern zugleich ein gutes Miteinander auf unseren Straßen – ganz nach unserem Motto: Gemeinsam mit Rücksicht.“

Gemeinsam mit Rücksicht

Auch wenn Radfahrende in Fahrradstraßen im Fokus stehen, dürfen Fußgängerinnen und Fußgänger diese jederzeit mitbenutzen.

Grundsätzlich gilt auf den Straßen im Stadtgebiet Warburg das Motto „Gemeinsam mit Rücksicht“, welches auch in den Straßen der Innenstadt durch entsprechende Fahrbahnmarkierungen präsent ist.

Besondere Anforderungen für Fahrradstraßen

Bis eine Fahrradstraße beschildert und markiert werden kann, muss ein komplexes Prüfverfahren durchlaufen werden. Denn eine Fahrradstraße kann nicht überall eingerichtet werden. Fahrradstraßen werden von den Straßenverkehrsbehörden nur auf wichtigen Verbindungen im Radverkehrsnetz angeordnet oder wo der Radverkehr bereits die vorherrschende Verkehrsart darstellt. Zudem sollte eine Fahrradstraße in weiten Teilen eine Breite von 4 Metern oder mehr aufweisen, damit sich Radfahrende bequem begegnen können.

Foto: Stadt Warburg


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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

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Lesedauer: 5 Minuten
Kreis Höxter

Höxter (red). Langeweile in den Sommerferien? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Archäologiepark Höxter. Kinder unter 18 Jahren kommen dort kostenlos rein. „Bei uns können Familien also für kleines Geld eine entspannte Zeit verbringen“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt. Besonderes Highlight ist der große Abenteuerspielplatz: Ein großer Kletterturm mit Tunnelrutsche, ein kniffliger Hangel- und Balancier-Parcours und ein Kleinkindbereich wollen bespielt werden.

Der Geschichtspark direkt am Weserradweg ist sehr familienfreundlich aufgestellt: „Bei uns darf man beispielsweise Getränke und Proviant fürs Picknick mitbringen. Überall gibt es nette Ecken, wo man sich gemütlich niederlassen kann“. Auch der Hund darf angeleint mit rein. Mit Leih-Bollerwagen transportieren Besucher die Jüngsten und Sack und Pack bequem durchs weitläufige grüne Gelände. Immerhin ist der Park drei Hektar groß, bietet also sehr viel Bewegungsfreiheit.

„Unser Spielplatz hat Bereiche für alle Altersgruppen und auch nicht unwichtig: Das WC ist gleich nebenan“, erläutert Madita Alberding. Der Archäologiepark bietet also jede Menge Möglichkeiten zum Austoben und auch sonst gibt es dort viel zu entdecken. Im großen Sandkasten warten Nachbildungen von echten Funden auf kleine Archäologen. Im Imkergarten kann man an einem Schaukasten jederzeit einen Blick ins Bienenvolk werfen, im Naturgarten Frösche suchen und unter der Agri-PV-Anlage ein paar Beeren probieren.

Mit Leihtablets oder dem eigenen Smartphone können großen und kleine Besucher mit dem parkeigenen W-LAN die virtuelle Mittelalterstadt entdecken – zum Beispiel ins Haus des berühmten Chirurgen spazieren oder die Kirche der untergegangenen Stadt Corvey von innen anschauen. Auf der alten Handelsstraße Hellweg kommt den Gästen mit Augmented Reality ein Pferdefuhrwerk entgegen. Und an den Holzkuben begegnet man in Hörspielen Bewohnern der fast vergessenen Stadt, die 1265 mit Hilfe der Höxteraner zerstört und niedergebrannt wurde. „Eine spannende Geschichte, und genauso spannend sind die Einblicke in die Arbeit der Archäologen in unserem Rundgang“, ergänzt Madita Alberding. Auch die Natur im Weserbogen wird beim Spaziergang über den langen Holzsteg erläutert.

Geöffnet ist der grüne Park täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Archäologiepark Höxter ist nur EC-Zahlung möglich Der Eingang befindet sich am Bahnübergang Corvey gleich an der gelben XXL-Bank, auf der man zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto machen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es entlang der Straße „Am Hafen“ (nähe Café Stellwerk und Wasserschifffahrtsamt). Auch Fahrradbügel sind vorhanden. Die Bimmelbahn pendelt noch bis Ende August zwischen Höxter und Corvey.

Wer noch nicht genügend ausgepowered ist, kann anschließend noch auf der Mega-Schaukel am Weserufer in den Himmel fliegen, auf der Seilbahn am Fluss entlang rutschen oder die Riesen-Kugelbahn an der Promenade ausprobieren. „Höxter hat seit der Landesgartenschau 2023 sehr viele schöne Spielbereiche zu bieten, auch am Wall gibt es noch zwei weitere tolle Spielplätze“, so der Tipp der Gartenpark-Chefin. Problemlos könne man in der Kreisstadt mit den Kindern einen ganzen Ferientag verbringen und dabei vielleicht mal bei den Alltagsmenschen vorbeischauen.

Foto: Huxarium Gartenpark Höxter

 

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