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Warburg

Ersen (red). Einen Acker nicht pflügen, ihn nicht umgraben und trotzdem erfolgreich anbauen? Für Landwirt Uwe Rüddenklau ist das längst Alltag. Seit 2024 bewirtschaftet er seinen Betrieb vollständig im No-Till-Verfahren, der sogenannten Direktsaat. Dabei bleibt der Boden weitgehend unbearbeitet: Die Erntereste verbleiben auf dem Feld und schützen ihn vor Wind und Regen, während das Saatgut direkt in den unbearbeiteten Boden eingebracht wird.

Was auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, verändert den Blick auf die klassische Bodenbearbeitung. Wie sich das Verfahren in der Praxis bewährt, welche Erfahrungen er damit gesammelt hat und was auf seinen Feldern zu beobachten ist, möchte Rüddenklau bei einem Feldtag am Freitag, 28. August 2026, in Ersen zeigen.

Die Idee zur Umstellung entstand 2022. Sein Sohn Leon, der Agrarwissenschaften in Göttingen studierte und sich intensiv mit der Direktsaat auseinandersetzte, begeisterte seinen Vater für den neuen Weg. Nach Leons tragischem Unfalltod führt Uwe Rüddenklau den gemeinsamen Ansatz heute allein weiter. Was als Idee seines Sohnes begann, ist inzwischen fester Bestandteil seines landwirtschaftlichen Betriebs – und lässt Leons Gedanken auf den Feldern seines Vaters weiterleben.

Landwirtschaft aus einer anderen Perspektive

Beim Feldtag soll bewusst nicht die Technik im Mittelpunkt stehen. Rüddenklau möchte vielmehr zeigen, was sich mit vorhandenen Maschinen – auch wenn diese vielleicht nicht mehr dem neuesten technischen Stand entsprechen – und vor allem mit einem anderen Blick auf den Boden erreichen lässt.

Gemeinsam geht es direkt auf den Acker. Dabei stehen praktische Fragen im Mittelpunkt: Was passiert, wenn der Boden möglichst wenig gestört wird? Wie entwickeln sich die Pflanzen unter diesen Bedingungen? Wie wächst Getreide ohne Wachstumsregler und chemischen Pflanzenschutz? Und lässt sich auch Raps im Herbst ohne Pflanzenschutz erfolgreich anbauen?

Der Feldtag richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte, aber auch an alle Interessierten, die Landwirtschaft einmal unmittelbar dort erleben möchten, wo sie stattfindet: auf dem Acker. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen aus der Praxis, der Austausch und die gemeinsame Betrachtung der Felder.

Veranstaltet wird der Feldtag von Uwe Rüddenklau in Kooperation mit IGLU – Engagement für Landwirtschaft und Umwelt.

Termin: Freitag, 28. August 2026, ab 14 Uhr
Treffpunkt: Brunnenplatz 5, 34396 Ersen

Nach der Feldrundfahrt und dem gemeinsamen Austausch klingt der Nachmittag bei Bratwurst und Fassbier aus.

Eine Anmeldung ist bis zum 21. August 2026 bei Uwe Rüddenklau unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.

Foto: Uwe Rüddenklau


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-Politische Werbung-

Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen

Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.

Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Lesedauer: 5 Minuten
Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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