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Warburg
Wertvoller Austausch zu aktuellen Themen: Beim ersten Unternehmerfrühstück des Jahres im Frühjahr ging es um den Einsatz von KI in Unternehmen: Bürgermeister Tobias Scherf (von links), Referent Thorsten Ising, Monika Grundke und Daniel Beermann (IHK Ostwestfalen), Wirtschaftsförderer Sören Spönlein sowie Charlotte und Daniel Wach (Leitung Kirchberghof Herlinghausen) gestalteten die Veranstaltung auf dem Kirchberghof in Herlinghausen.

Warburg (red). Die Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen bauen die erfolgreiche Netzwerkreihe gemeinsam aus. Unternehmen aus Borgentreich, Warburg und Willebadessen sind am 4. September herzlich eingeladen.

Nach dem erfolgreichen Unternehmerfrühstück im Frühjahr 2026 zum Thema Künstliche Intelligenz entwickelt die Wirtschaftsförderung das Veranstaltungsformat konsequent weiter. Erstmals richten die Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen gemeinsam ein interkommunales Unternehmerfrühstück aus. Die Veranstaltung findet am Freitag, 4. September 2026, bei den Caritas Werkstätten im Erzbistum Paderborn gGmbH an der „Anton-Böhlen-Straße 9“ in Warburg statt.

Gemeinsames Engagement für die Region

„Mit dem Unternehmerfrühstück möchten wir Unternehmen unkompliziert miteinander ins Gespräch bringen. Gerade der persönliche Austausch führt häufig zu neuen Ideen, Kooperationen und wertvollen Kontakten. Dass wir dieses erfolgreiche Format nun gemeinsam mit unseren Nachbarstädten weiterentwickeln, ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Wirtschaftsraum“, sagt Bürgermeister Tobias Scherf. „Je enger Wirtschaft und Verwaltung zusammenarbeiten, desto besser können wir die Zukunft unserer Region gemeinsam gestalten“, betont Scherf.

Austausch über Stadtgrenzen hinweg

Mit dem neuen Format möchten die drei Städte den Austausch zwischen Unternehmen der Region weiter stärken. Wirtschaftliche Entwicklungen machen nicht an Stadtgrenzen halt – deshalb sollen Unternehmerinnen und Unternehmer künftig noch stärker voneinander profitieren, Erfahrungen austauschen und gemeinsame Projekte anstoßen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Vorhaben der Kommunen.

Gemeinsam die Zukunft gestalten – über Stadtgrenzen hinweg

„Die Zukunft gestalten wir am besten zusammen – auch über Stadtgrenzen hinweg. Das interkommunale Unternehmerfrühstück bringt Unternehmen, Ideen und Kommunen zusammen und schafft wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaft. Ich freue mich, dass wir dieses gemeinsame Format auf den Weg bringen und unseren Unternehmen damit einen echten Mehrwert bieten“, so Nicolas Aisch, Bürgermeister der Orgelstadt Borgentreich.

„Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer sichern Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft in unseren drei Städten. Unsere Familienunternehmen tragen maßgeblich zu den niedrigen Arbeitslosenquoten bei“, erklärt Willebadessens Bürgermeister Norbert Hofnagel. „Auch in Zukunft brauchen wir starke Unternehmen, die erfolgreich wirtschaften und deren Leistung Anerkennung statt Neid, Geringschätzung und überzogenen Begehrlichkeiten erfährt. Das Unternehmerfrühstück stärkt den Austausch und gibt den Anliegen unserer Unternehmen Raum“, unterstreicht er die Bedeutung des Formats.

Impulse und Einblicke in regionale Projekte

Gastgeber der Veranstaltung sind die Caritas Werkstätten im Erzbistum Paderborn gGmbH. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Karla Bredenbals sowie Bürgermeister Tobias Scherf stellvertretend für die drei beteiligten Kommunen erwartet die Gäste ein Impulsvortrag von Fred Kirschstein zum Thema „Kooperation schafft Möglichkeiten“.

Im Anschluss informieren die Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen über aktuelle Projekte und Entwicklungen der regionalen Wirtschaftsförderung. Vorgestellt werden unter anderem der Industriepark Desenberg sowie weitere relevante städtebauliche Projekte aus den drei Kommunen.

Plattform für Netzwerke und gemeinsame Projekte

Wirtschaftsförderer Sören Spönlein sieht in der neuen Ausrichtung einen Mehrwert: „Unternehmen denken heute längst regional. Mit dem interkommunalen Unternehmerfrühstück schaffen wir eine Plattform, auf der Netzwerke wachsen, Informationen aus erster Hand vermittelt werden und gemeinsame Projekte entstehen können. Davon profitieren alle drei Städte und ihre Unternehmen.“

Ort und Ablauf

Caritas Werkstätten im Erzbistum Paderborn gGmbH
„Anton-Böhlen-Straße 9“ in 34414 Warburg

• 7:50 Uhr – Einlass und Empfang (Zugang über den Haupteingang)
• 8:10 Uhr – Begrüßung durch Karla Bredenbals, Geschäftsführerin der Caritas Werkstätten im Erzbistum Paderborn gGmbH, sowie Bürgermeister Tobias Scherf stellvertretend für die Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen
• ab ca. 8:30 Uhr – Impulsvortrag „Kooperation schafft Möglichkeiten“ von Fred Kirschstein
• anschließend – Informationen der Städte Borgentreich, Warburg und Willebadessen zu aktuellen Projekten der Wirtschaftsförderung, unter anderem zum Industriepark Desenberg und weiteren städtebaulichen Entwicklungen
• ab ca. 9:30 Uhr – Austausch und Ausklang

Anmeldungen

Die Teilnahme ist kostenfrei. Unternehmen aus Borgentreich, Warburg und Willebadessen sind herzlich eingeladen.

Anmeldungen nimmt Wirtschaftsförderer Sören Spönlein per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen.

Foto: Hansestadt Warburg


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Lesedauer: 2 Minuten
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-Politische Werbung-

Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen

Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.

Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Höxter-Beverungen

Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.

Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.

Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere

Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.

Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.

„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.

Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand

Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.

Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.

Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.

Der geplante Umzug im Juni musste warten

Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.

Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.

1,5 Millionen Euro für den neuen Standort

Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.

Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft

Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“

Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.

Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.

Fotos: awin

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