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Warburg

Warburg/Diemelstadt (red). Unfallserie auf der A44 mit schweren Folgen: Ein erneuter schwerer Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagabend auf der A44 zwischen Diemelstadt und Warburg ereignet. Gegen 19 Uhr fuhr ein Sattelzug in Fahrtrichtung Kassel auf einen Rettungswagen auf, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Seitenstreifen stand. Vier Menschen im Rettungswagen wurden dabei schwer verletzt. Auch der Fahrer des Lastwagens musste anschließend medizinisch versorgt werden.

Rettungswagen wegen eines Pannenfalls im Einsatz

Der Rettungswagen war wegen eines vorherigen Pannenfalls auf der Autobahn im Einsatz. Ein 27-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Groß-Gerau war mit seinem Fahrzeug liegen geblieben und wurde von drei Rettungskräften behandelt. Während des Einsatzes näherte sich der Sattelzug dem auf dem Seitenstreifen stehenden Rettungswagen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Lkw dabei nicht abgebremst.

Vier Menschen aus Rettungswagen geschleudert

Die Wucht des Aufpralls war erheblich. Der Sattelzug beschädigte die linke Seite des Rettungswagens schwer. Die drei Einsatzkräfte im Alter von 21, 51 und 52 Jahren sowie der 27-jährige Patient wurden aus dem Fahrzeug auf die Autobahn geschleudert. Alle vier erlitten schwere Verletzungen. Der Lkw-Fahrer, ein 27-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis, wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach der Kollision kam der Sattelzug von der Fahrbahn ab. Er rutschte eine Böschung hinunter und überschlug sich.

Rettungshubschrauber bringen Verletzte in Krankenhäuser

Zur Versorgung der Verletzten waren mehrere Rettungskräfte im Einsatz. Zwei Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen brachten die insgesamt fünf Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis etwa 23.45 Uhr. Während dieser Zeit kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Versorgung der Verletzten, die Bergung der beschädigten Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn.

Gutachter soll Unfallhergang rekonstruieren

Ein Gutachter wurde ebenfalls hinzugezogen. Er soll dabei helfen, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Ursache des Zusammenstoßes ist bislang nicht geklärt. Die Polizei hat deshalb Ermittlungen aufgenommen. Dabei soll unter anderem festgestellt werden, warum der Sattelzug auf den stehenden Rettungswagen auffuhr und ob möglicherweise weitere Faktoren eine Rolle gespielt haben.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 158.000 Euro geschätzt. Beschädigt wurden nicht nur der Sattelzug und der Rettungswagen. Auch das Auto des Pannenfahrers sowie eine Leitplanke wurden durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen.

Zweiter schwerer Unfall innerhalb weniger Stunden

Auf der A44 hatte sich bereits einige Stunden zuvor ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet. Am Donnerstagmittag war auf der Gegenfahrbahn ein Lastwagen gegen zwei weitere Lkw gefahren. Dabei erlitt ein Fahrer lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keinen Zusammenhang zwischen den beiden Unfällen.

Fotos: Feuerwehr Diemelstadt


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Einbeck

Einbeck (mhn/red). „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des „PS.Bikertags“, der am 29. August 2026 von 11 bis 17 Uhr am PS.Speicher bereits zum 8. Mal stattfindet. Längst ist die Veranstaltung zur Tradition geworden und lädt Motorradbegeisterte aus nah und fern bei freiem Eintritt zum Bestaunen und Fachsimpeln ein. Wie in jedem Jahr sind alle willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.

Motorräder aus der Community

Um 11 Uhr präsentiert Andy Schwietzer unter „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ ausgewählte Motorräder aus der Community. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erzählt er die Geschichten hinter den Maschinen: besondere Reisen, Erinnerungen, Umbauten und Erlebnisse, die jedes Motorrad einzigartig machen.

Präsentation „Die Unverstandenen“

Um 13.30 Uhr stellt Kurator Andy Schwietzer unter dem Motto „Die Unverstandenen“ verschiedene Motorräder aus der Sammlung MOTORRAD vor – begleitet von Interviews und Hintergrundwissen zu diesen außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Präsentation findet an der Verladerampe auf der Ostseite des Hauptgebäudes statt – mit spannenden Geschichten zu jedem Modell.

„Zeig uns dein Bike“ geht in die zweite Runde

Auch um 15.30 Uhr stehen wieder ausgewählte Motorräder und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Mittelpunkt. Andy Schwietzer stellt die Fahrzeuge vor und spricht mit den Fahrerinnen und Fahrern über die Erlebnisse, Geschichten und besonderen Momente, die sie mit ihren Motorrädern verbinden.

Neuer Motorradkalender für 2027

Neu in diesem Jahr ist der offizielle „PS.Speicher Motorradkalender 2027“, der zwölf besondere Motorräder mit zwölf Motiven für die zwölf Monate des Jahres präsentiert. Damit die einzelnen Motive nach dem jeweiligen Monatswechsel nicht aus dem Blickfeld verschwinden, lassen sich die Kalenderblätter am unteren Rand abtrennen. So können die Motorradbilder anschließend beispielsweise eingerahmt und weiterhin an der Wand präsentiert werden.

Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern

Wer noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann nach Angaben des PS.Speichers die Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern und der weltweit größten Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder besuchen.

Dafür eignet sich sowohl das Einzelticket für die Sammlung „Motorrad“ als auch das Tagesticket, mit dem zusätzlich die Erlebnisausstellung und alle weiteren Sammlungen des PS.Speichers entdeckt werden können. Insgesamt erwarten die Besucherinnen und Besucher über 2.500 historische Fahrzeuge und mehr als 8.000 Modellfahrzeuge. 

Foto: gs

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