Unterstützung im Rückraum – HSG verpflichtet Isabelle Axmann
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Marienmünster-Nieheim-Steinheim Isabelle Axmann zählt ab sofort zum Team der HSG.
Blomberg (red). Für die anstehenden Aufgaben im Rückraum, in der Alsco Handball Bundesliga Frauen, im DHB-Pokal und in der EHF Champions League, kann Steffen Birkner ab sofort auf externe Unterstützung zurückgreifen. Isabelle Axmann, die zuvor als Isabelle Dölle für den Buxtehuder SV aktiv war, gehört mit sofortiger Wirkung zum Kader der Blombergerinnen.
Die 27-Jährige soll vor allem im rechten Rückraum für zusätzliche Unterstützung und eine weitere Alternative sorgen. Dort ist die HSG durch den Ausfall von Malin Sandberg personell geschwächt.
Axmann hatte ihre Karriere beim Buxtehuder SV eigentlich erst in der vergangenen Saison beendet. Insgesamt war sie acht Jahre für den BSV aktiv. In der vergangenen Hauptrunde steuerte sie 87 Treffer und 102 Assists bei. Mit ihren 102 Vorlagen belegte sie ligaweit den vierten Platz.
„An sich hatte ich schon mit dem Handball abgeschlossen und war gerade erst voll und ganz in meiner Post-Handball-Ära angekommen. Als der Anruf von Maxi und dann Steffen kam, musste ich feststellen, was für ein großes Lächeln sich auf meinem Gesicht ausgebreitet hat. Die Möglichkeit, beim deutschen Meister noch einmal Champions League spielen zu können, konnte ich einfach nicht verstreichen lassen. Und ein persönliches Highlight für mich ist es nun, mit dem neuen Nachnamen auf dem Trikot auflaufen zu können. Ich freue mich sehr auf das Team, die Blomberger Fans und die vielen Spiele, die wir bis zur Winterpause bestreiten werden“, freut sich Axmann auf die spontane Aufgabe beim Deutschen Meister.
„Ich bin sehr froh, dass wir Isabelle schnell von der Aufgabe Champions League begeistern konnten und sie uns in den nächsten Monaten in der Bundesliga und auf internationaler Bühne im Team unterstützt. Ich hoffe, dass sie sich schnell integrieren kann und die Zeit mit der Mannschaft genießt“, fasst HSG-Geschäftsführer Jan-Henning Himborn den Transfer zusammen und betont nochmal: „Wir möchten uns in dem Zuge nochmal bei Isabelles Arbeitgeber der Hapag-Lloyd AG bedanken und freuen uns, dass dieser kurzfristige Transfer möglich war.“
Schon am heutigen Spieltag bei der SV Union Halle-Neustadt wird Axmann im Kader der HSG stehen und ihr erstes Spiel für ihren neuen Verein bestreiten.
Foto: Timon Peters
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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