Marienmünster-Nieheim-SteinheimNuria Bucher und die Blombergerinnen gehen in die letzten Testspiele.
Blomberg (red). Der Countdown zur Saisoneröffnung beim Rexel Super Cup in München läuft. Davor wartet mit dem Nelken-Cup, präsentiert von DMV, aber noch die Generalprobe. In der Blomberger SynFlex Arena an der Ulmenallee trifft die HSG am Freitagnachmittag um 17:30 Uhr auf den Buxtehuder SV. Danach spielen die Wildcats aus Halle gegen den BSV Sachsen Zwickau das zweite Halbfinale aus.
Am Samstag geht es dann um 14 Uhr mit dem Spiel um Platz drei weiter. Das Finale um den Nelken-Cup wird anschließend um 16 Uhr ausgetragen. Das Turnier wird nicht übertragen. Tickets gibt es ab Hallenöffnung, eine Stunde vor dem ersten Spiel, an der Tageskasse.
Zurück an der Ulmenallee
75 Tage nach der Übergabe der Meisterschale und der anschließenden Party an der Ulmenallee tritt die HSG erstmals wieder zu einem Spiel in der heimischen Spielstätte an. Gleichzeitig ist das Duell gegen Buxtehude das dritte Testspiel der Blombergerinnen.
Beide Partien im Trainingslager in Bad Blankenburg gewann das Team von Cheftrainer Steffen Birkner, auch wenn die Wildcats aus Halle der HSG besonders in der zweiten Halbzeit das Leben schwer machten. Verzichten muss die HSG auf jeden Fall auf Malin Sandberg. Wie in dieser Woche veröffentlicht wurde, fehlt die Schwedin den Blombergerinnen aufgrund einer Lungenembolie mindestens in den kommenden drei Monaten.
Blick auf die Gegner
Der Buxtehuder SV testete in der vergangenen Woche gleich zweimal im Nord-Duell gegen den VfL Oldenburg. Beide Partien gewann das neue Team von Cheftrainer Jonas Schlender, der im Sommer aus Solingen aus der 2. Liga gekommen war. Gegen Solingen hatte die HSG in den vergangenen beiden Jahren jeweils in der zweiten Runde des DHB-Pokals gespielt.
Bekannte Gesichter finden sich beim BSV auch in Nele Franz und Ruslana Litvinov wieder, die ebenfalls erst vor wenigen Wochen nach Buxtehude gewechselt sind.
Während die SV Union Halle-Neustadt nach dem Test gegen die HSG zum Turnier nach Neckarsulm weiterreiste und dort denkbar knapp das Spiel um Platz drei gegen die Gastgeberinnen verlor, traten die Zwickauerinnen unter Trainer Norman Rentsch in Ungarn an.
Auch für die vier Kontrahenten beim Nelken-Cup sind die beiden Spiele wegweisend, da alle in der kommenden Woche – während die HSG beim Supercup verweilt – in der ersten Runde des DHB-Pokals antreten. Halle trifft dabei auf den Frankfurter HC, Zwickau auf den Zweitligisten Buchholz und der Buxtehuder SV reist nach Spandau.
Rahmenprogramm
Wie auch in den vergangenen beiden Auflagen wird der Nelken-Cup von HSG-Top-Partner DMV präsentiert, der noch vor der Siegerehrung am Samstag die beste Spielerin und die beste Torhüterin des Turniers auszeichnet. Zudem dürfen sich die Fans erneut über die in der Halle vertriebenen Produkte von DMV freuen.
Am Freitag wartet in der Halbzeit des HSG-Spiels außerdem ein Talk mit den beiden Gesichtern der neuen HSG-Hymne Ian und Nülle.
Unerwartete Probleme bei der Dachsanierung: Mairose findet schnelle Lösungen und die Bauherren ziehen sehr positives Fazit
Lesedauer: 5 Minuten
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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?
„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.
Schnelle Lösung ohne Verzögerungen
Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.
Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.
Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte
Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.
Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.
Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten
Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“
Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.
Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
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