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Marienmünster-Nieheim-Steinheim

Blomberg (red). Mit dem Trainingslager in der Landessportschule Bad Blankenburg startete die HSG auch in die vier Testspiele vor dem Saisonauftakt beim Rexel Super Cup 2026 in München, dessen Countdown immer weiter schrumpft. Den Auftakt machte die Partie gegen das tschechische Team Házená Kynžvart, das wie schon im Vorjahr das Duell mit den Blombergerinnen bestritt. Beim 35:19 (19:10) war Laura Rüffieux beste Werferin der HSG und erzielte sechs Treffer.

Mit Tempo ins erste Spiel

Nachdem Malin Sandberg krankheitsbedingt die Reise ins Trainingslager nicht antreten konnte, rückte Inken Vogel für sie nach. Auch Louisa Werner fand ihren Platz im Kader, da Melanie Veith angeschlagen geschont wurde – ebenso wie Elín Magnúsdóttir.

Zunächst starteten jedoch Nicole Roth zwischen den Pfosten sowie Judith Tietjen, Díana Magnúsdóttir, Nuria Bucher, Nieke Kühne, Alexia Hauf und Maxi Mühlner. Den ersten Treffer für die Blombergerinnen in der neuen Spielzeit erzielte Bucher vom Siebenmeterstrich.

Zunächst unterliefen beiden Teams einige Fehler, ehe die HSG durch Tietjen und Hauf im Doppelschlag das 5:2 nach knapp acht Minuten erzielte. Hinten zeigte Lepschi einige Paraden, während sich die Offensive zunächst gegen die aggressive Abwehr des tschechischen Teams schwertat. Hauf gelangen neben ihrem Gegenstoß gleich zwei weitere Treffer aus dem Spiel heraus, als die Außenspielerin kurzzeitig auf 7:3 erhöhte. Bucher strukturierte das Spiel, zog den zweiten Siebenmeter heraus und verwandelte auch diesen sicher.

Besonders das Tempospiel brachte die HSG aufs Feld: Laura Rüffieux ging nach einer Parade von Lepschi nach vorne. Ab der 20. Minute standen auch Desortova und Jurenczyk auf dem Feld. Die Polin netzte nach zwei herausgespielten Treffern durch Rüffieux drei Minuten vor der Halbzeit zum ersten Mal im Trikot der HSG zum 18:7 ein. In die Pause ging es schließlich mit 19:10.

Varianten im Rückraum

Zur zweiten Halbzeit kam Nicole Roth für Lara Lepschi ins Spiel, die zuvor einen starken Auftritt gezeigt hatte. Dazu gesellten sich Farrelle Njinkeu und Lilli Röpcke zu Kühne, Rüffieux, Magnúsdóttir und Desortova. Röpcke erzielte ebenfalls ihr erstes HSG-Tor, und besonders die Pässe an den Kreis zu Rüffieux bereiteten Házená Kynžvart Schwierigkeiten. Immer wieder fanden Kühne, Magnúsdóttir und Desortova die Lücken.

Erneut legte der dritte Blomberger Neuzugang den Ball auf Rüffieux, die sehenswert per Heber zum 29:16 traf. Eine Viertelstunde vor Abpfiff nahm Birkner seine zweite Auszeit und brachte mit Bucher und Jurenczyk wieder frische Kräfte ins Spiel. Diesmal legte Bucher den Ball prompt auf Njinkeu, die zum zweiten Mal am Mittwochabend einnetzen konnte.

Die HSG wechselte weiter munter durch: Bucher, Jurenczyk und Desortova kamen noch einmal im Rückraum zum Einsatz, ebenso wie Louisa Werner, die in den letzten Minuten zwischen den Pfosten stand und ebenfalls Paraden zeigte.

Das erste Testspiel der Saison beendeten die Blombergerinnen mit einem 35:19. Bereits morgen geht es ins zweite Duell. Diesmal trifft die HSG auf den SV Union Halle-Neustadt.

Stimme zum Spiel

„Für das erste Testspiel war das heute okay. Natürlich fehlen in Angriff und Abwehr noch die genauen Absprachen, aber das wollen wir morgen weiter vertiefen“, fasste Nuria Bucher den ersten Test zusammen.

Statistiken

HSG Blomberg-Lippe: Werner, Lepschi, Roth; Rüffieux (6), D. Magnúsdóttir (5), Kühne (5), Mühlner (4), Desortova (3), Bucher (3), Tietjen (1), Röpcke (2), Hauf (4), Njinkeu (3), Jurenczyk (2)

Foto: HSG Blomberg-Lippe


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Foto: Schöning

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