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Marienmünster-Nieheim-Steinheim
Die HSG gewinnt auch die Generalprobe vor dem Saisonauftakt.

Blomberg (red). Nicht einmal 24 Stunden nach dem Halbfinalsieg im Nelken-Cup, präsentiert von DMV, gegen den Buxtehuder SV duellierten sich die Blombergerinnen im Finale mit den Wildcats aus Halle-Neustadt. Im Kampf um den Pokal setzte sich die HSG mit 29:20 (14:10) durch. Beste Werferin der Blombergerinnen war erneut Nuria Bucher mit neun Treffern.

Überzeugende HSG-Defensive

Im Anschluss an das Spiel um den dritten Platz, das der Buxtehuder SV für sich entschied, startete die HSG in die nun wirklich finale Generalprobe. Im Vergleich zum Vortag war auch Díana Magnúsdóttir wieder im Blomberger Kader zu finden. Verzichten musste Steffen Birkner erneut auf Elín Magnúsdóttir, Melanie Veith und Malin Sandberg. Dafür startete die HSG mit Nicole Roth, Alexia Hauf, Eliska Desortova, Nuria Bucher, Díana Magnúsdóttir, Farrelle Njinkeu und Maxi Mühlner.

Doch zunächst setzte der Gast aus Halle Akzente, auch weil Mühlner nur den Pfosten traf. Die Wildcats hielten die Blombergerinnen bis zur vierten Minute ohne eigenes Tor und gingen selbst mit 2:0 in Führung. Auch Kühne scheiterte an Torhüterin Ilic und kassierte direkt daraufhin die Zeitstrafe. In Unterzahl gelang der HSG dann der 3:0-Lauf durch Bucher, Desortova und Tietjen. Doch die Wildcats blieben an der HSG dran, erzielten das 4:4, ehe Magnúsdóttir zum zweiten Mal zum 5:4 traf. Daraufhin zogen die Blombergerinnen direkt zwei Strafwürfe, bei denen Bucher gewohnt sicher blieb. Wieder verhinderte Roth, dass Halle den Anschluss erzielen konnte. Kühne netzte dann ins leere Tor durch die Zeitstrafe von Wenzel ein und erhöhte für die Gastgeberinnen auf 8:4. Der Vorsprung der HSG pendelte sich auf drei Tore ein, als erst Kühne auch im Angriff netzte und Bock ihr nach der ersten Auszeit konterte. Danach tat sich die HSG im Angriff schwerer, musste Fehlwürfe in Kauf nehmen, ehe sich Desortova ein Herz fasste und den Vorsprung wieder auf vier Tore erhöhte. Doch wieder ließen sich die Wildcats nicht abschütteln, als Emma Hertha zum 12:9 traf. Birkner wechselte nun für Magnúsdóttir Jurenczyk ein. Rüffieux holte derweil den vierten Strafwurf heraus, den Bucher erneut verwandeln konnte. In die Halbzeit ging es mit dem 14:10.

6:0-Lauf entscheidet das Finale

Zur zweiten Halbzeit brachte Birkner Lara Lepschi und Farrelle Njinkeu erstmals in das Finale um den Nelken-Cup. Dazu rückten Mühlner und Magnúsdóttir zurück auf das Spielfeld. Die Anfangsphase verlief beinahe identisch zur ersten Halbzeit: Halle schaffte prompt zwei Tore in Folge, bis sich die HSG über einen Doppelpack von Jurenczyk wieder auf vier Treffer absetzen konnte. Eine nicht unwichtige Rolle spielte Lepschi, die nicht nur den Strafwurf abwehrte, sondern auch bei mehreren Chancen der Wildcats zur Stelle war. In die letzte Viertelstunde ging es mit der 21:16-Führung für die Hausherrinnen, als Njinkeu erstmals die Blombergerinnen mit fünf Treffern in Front warf. Die HSG drückte dann aufs Gaspedal, kam über eine gute Defensive ins Tempo und bestrafte die Fehler jetzt eiskalt. So netzte erst Rüffieux, dann Njinkeu zum 23:16 ein. Lepschi rührte zwischen den Pfosten Beton an, denn erst beim 26:17 netzte Halle nach dem 6:0-Lauf der HSG wieder ein. Die Titelverteidigung konnte den Blombergerinnen nach dem Lauf nicht mehr genommen werden. Díana Magnúsdóttir setzte den Schlusspunkt beim 29:20.

Emma Hertha und Nuria Bucher wurden nach Abpfiff zu den besten Spielerinnen des Turniers mit einem DMV-Gutschein ausgezeichnet.

Aufstellungen:

HSG Blomberg-Lippe: Lepschi, Roth; Rüffieux (2), D. Magnúsdóttir (3), Kühne (3), Mühlner (1), Desortova (4), Bucher (9), Tietjen (1), Röpcke, Hauf (2), Njinkeu (3), Jurenczyk (1)

Foto: Timon Peters


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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (red). Endlich ist es wieder so weit: Die „LGB Freunde Ith“ laden am kommenden Wochenende, 15. und 16. August, zur beliebten Modellbahn-Show für Groß und Klein ein. Die 23. Ausgabe der „GaBa Süd Niedersachsen“ findet im Stadtpark in Eschershausen statt.

Besonderer „Teufelszug“ wird gezeigt

Eines der Highlights der Veranstaltung ist der „Teufelszug“, der nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB im Jahr 2025 für das Wacken-Festival als Einzelstück produziert wurde und dort Werbung für die Modelleisenbahn machte. „Anfang des Jahres wurde der Zug versteigert und der Erlös an die DKMS gespendet. Der ‚Teufelszug‘ ging anschließend in die privaten Hände von P. Schlampp“, erklärt der Veranstalter.

„Anstatt den Zug im Garten oder im Keller zu ‚verstecken‘, haben Besucherinnen und Besucher beim ‚Gartenbahn-Treffen 2026‘ in Eschershausen die Möglichkeit, das Einzelstück aus der Nähe zu sehen.“ Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei wohl um den einzigen öffentlichen Auftritt des „Teufelszuges“ im Norden.

Der „Teufelszug“ wurde nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB für das Wacken-Festival 2025 als Einzelstück produziert und ist bei der „GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zu sehen.
Hersteller präsentieren Neuheiten des Jahres

Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammenzustellen. Die namhaften Hersteller der Branche – beispielsweise Märklin, LGB, Piko oder Massoth – präsentieren hier ihre Neuheiten des Jahres 2026. Zahlreiche Kleinserienhersteller wie Modellbauwerkstatt, Oho Brücken, Figurendesign Bauer und viele mehr vervollständigen das Angebot.

„Das Gartenbahn-Treffen ist bekannt dafür, dass viele Hersteller aktuelle Neuheiten hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. So wird es auch dieses Jahr sein. Von Fahrzeugen, Zubehör, Figuren oder Kupplungen. Lassen Sie sich überraschen“, führt der Veranstalter weiter aus, mit dem Hinweis, dass der große Händlerbereich neben Neuwaren auch Gebrauchtwaren von Z bis II anbieten wird.

Amerikanische Züge und eine Küstenbahn

Mit dabei sind auch wieder eine Reihe privater Aussteller. „Manuel & Friends“ zeigen auf der riesigen mobilen Freilandanlage extra lange amerikanische Zuggarnituren und setzen diese so richtig in Szene. Mit vielen Details wird hier in wenigen Stunden eine Westernlandschaft gestaltet.

Die Familie Brune zeigt auf einer gut zehn Meter langen Modulanlage eine reich detaillierte Küstenbahn, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer genau hinschaut, kann auch beobachten, wie sich der Lokführer in der Fahrtrichtung dreht oder sich eine Tür des Güterwagens zum Beladen automatisch öffnet.

Der Leuchtturm gehört zur Modulanlage der Familie Brune.

Auch RC-Modelle und Echtdampf sind dabei

Auch Fans von RC-Modellen werden hier auf ihre Kosten kommen: Autos, Lkw und Militärfahrzeuge stehen dort im Einsatz.

Weitere Aussteller zeigen 5-Zoll-Fahrzeuge mit Echtdampf oder setzen ihre Eigen- und Umbauten diverser RhB (Rhätische Bahn), FO (Furka-Oberalp-Bahn) oder MGB (Matterhorn-Gotthard-Bahn) auf der Anlage „Graubünden“ ein.

Die Anlage „Graubünden“ wird wieder von den „LGB Freunden Ith“ betrieben. Hier werden über 50 Zuggarnituren für einen abwechslungsreichen Betrieb sorgen.

„GaBa Süd Niedersachsen“ an zwei Tagen geöffnet

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Im Gartenkaffee und Imbiss warten viele hausgemachte Leckereien. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.lgb-treffen.de.

Die „GaBa 2026“ findet am 15. und 16. August im Stadtpark in Eschershausen/Ith statt. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren 4 Euro.

Modellbahn-Show in Eschershausen: „LGB Freunde Ith“ präsentieren zahlreiche Anlagen und Neuheiten

Fotos: LGB Freunde Ith

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