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Marienmünster-Nieheim-Steinheim
Díana Magnúsdóttir und die HSG haben den Saisonstart im Fokus.

Eine Woche nach dem Gewinn des Rexel Super Cups 2026 startet die HSG am Wochenende in der heimischen SynFlex Arena an der Ulmenallee in die neue Saison der Alsco Handball Bundesliga Frauen. Gegner am ersten Spieltag wird Frisch Auf Göppingen sein. Anpfiff ist am Samstag zur gewohnten Heimspielzeit um 17 Uhr. Die Partie wird bei Dyn und Sporteurope-TV übertragen.

Nervenstarke HSG in München

Fast genau drei Monate nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft tritt die HSG wieder zu einem Pflichtspiel in der eigenen Arena an. Das erste Spiel der neuen Saison bestritten die Blombergerinnen jedoch bereits in der vergangenen Woche, als sich das Team von Steffen Birkner mit dem Sieg im Siebenmeterwerfen gegen Borussia Dortmund den zweiten Vereinstitel binnen drei Monaten sicherte.

Trotz der personell angespannten Lage standen besonders die Blomberger Defensive und Torhüterin Nicole Roth im Fokus, die den BVB in den ersten 15 Minuten bei nur einem eigenen Tor hielt. Auch wenn es den Blombergerinnen selbst an der letzten Angriffseffektivität fehlte, holte die HSG in einem Spiel auf Augenhöhe kurz vor Ende den Zwei-Tore-Rückstand auf, glich zum 19:19 aus und ging wenige Momente vor Abpfiff durch den Treffer von Nieke Kühne sogar in Führung.

Im anschließenden Siebenmeterwerfen zeigte die HSG mit den Schützinnen Nieke Kühne, Nuria Bucher, Farrelle Njinkeu und Maxi Mühlner ihre Nervenstärke und verwandelte alle Strafwürfe sicher. Nicole Roth entschärfte den Wurf von Ona Vegué, während Guro Nestaker den Ball von Lara Lepschi nur an den Pfosten lenkte.

Erster Gast der neuen Spielzeit

Mit Rückenwind geht es jetzt direkt mit dem Auftakt in den Ligaalltag weiter. Dabei fehlen Steffen Birkner weiterhin Malin Sandberg, Melanie Veith, Eliska Desortova und Elín Magnúsdóttir, die sich auf der Zielgeraden ihrer Reha befindet.

Gegen Frisch Auf möchte die HSG an die Heimstärke anknüpfen. Zuletzt verlor man das Finale der Saison 2024/25 in der eigenen Halle, damals gegen die HB Ludwigsburg. Die Göppingerinnen gastieren in diesem Kalenderjahr bereits zum zweiten Mal in Blomberg: Im Februar konnte die HSG einen deutlichen Heimsieg mit 40:22 feiern, bei dem Perspektivspielerin Janne Overbeck gleich fünf Treffer erzielte.

Göppingen eröffnete seine Pflichtspielsaison ebenfalls in der vergangenen Woche. Trainer Nico Kiener und sein Team trafen in der ersten Pokalrunde auf den ESV 1927 Regensburg und setzten sich beim Zweitligisten souverän mit 32:19 durch. Dabei wussten Lea Neubrander und Haruno Sasaki mit jeweils sieben Treffern zu überzeugen.

Programm rund um den Spieltag

Die HSG eröffnet die Saison direkt mit einem vollgepackten Heimspieltag: Neben der neuen HSG-Hymne, die passend am Samstag auch für alle Fans in der Halle und über die bekannten Streamingdienste veröffentlicht wird, findet in der Halbzeitpause die Auslosung der zweiten Pokalrunde statt, bei der auch die HSG in den Wettbewerb startet.

Als Losfee fungiert dabei Domenico Ebner, der in diesem Sommer vom SC DHfK Leipzig zum TBV Lemgo-Lippe wechselte.

Stimme zum Spiel
Judith Tietjen: „Der Sieg beim Super Cup beflügelt uns natürlich und gibt uns viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Gegen die individuell starken Spielerinnen aus Göppingen müssen wir eine kompakte Abwehr stellen. Ich freue mich sehr auf die Stimmung in unserer Halle und auf die vielen bekannten Gesichter!"

Foto: Timon Peters

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– Politische Werbung – Video 2 von 3

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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