Zu wenig Niederschlag: Situation in vielen Bächen und Flüssen angespannt
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Kreis HöxterDie Ohme bei Ossendorf
Kreis Höxter (red). Die anhaltende Trockenheit macht Tieren und Pflanzen, die in und an Gewässern leben, besonders zu schaffen. „Um ihre Lebensgrundlagen zu schützen, sollte derzeit kein Wasser entnommen werden“, verweist die Leiterin des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter, Dr. Kathrin Weiß, auf die extrem niedrigen Wasserstände von Flüssen, Bächen und Seen.
Bei ausbleibendem Regen werde immer wieder beobachtet, dass Wasser abgepumpt werde, um Gärten zu bewässern. „Das aber hat der Gesetzgeber zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt bei niedrigen Wasserständen in den Gewässern verboten“, erklärt die für den Umweltschutz zuständige Fachbereichsleiterin. „Die meisten Bürgerinnen und Bürger haben allerdings Verständnis dafür und halten sich daran“, so Dr. Weiß.
Bei den aktuell sehr niedrigen Pegelständen sollte auch kein Wasser mit einer Gießkanne oder einem Eimer aus natürlichen Gewässern abgeschöpft werden. „Besser ist es, beim nächsten Regen Wasser mit einer Regentonne oder Zisterne aufzufangen und damit zu gießen“, empfiehlt Dr. Weiß. Denn auch Trinkwasser aus der Leitung sollte derzeit nur sparsam für die Bewässerung von Gärten genutzt werden.
„Auch wer eine wasserrechtliche Erlaubnis dafür hat, Wasser durch Abpumpen oder Anstauen zu entnehmen, sollte sich beim derzeit kritischen Zustand der Oberflächengewässer ein Herz für die Umwelt fassen und besser gar kein oder nur äußerst sparsam Wasser entnehmen“, bittet ebenso Thomas Warnecke, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und anlagenbezogener Gewässerschutz des Kreises Höxter, um Rücksichtnahme.
Wegen der geringen Niederschlagsmengen in den zurückliegenden Jahren habe die jetzige Trockenheit den Zustand der Gewässer nur verschärft und den Lebensraum von vielen Tier- und Pflanzenarten in und an Gewässern bereits stark beeinträchtigt. „Es fließt zu wenig Wasser in den Flüssen und die Wassertemperaturen steigen an. Damit wächst auch die Gefahr eines möglichen Fischsterbens“, sagt Abteilungsleiter Warnecke. Selbst wenn es zwischendurch heftig regne, werde das für eine Erholung der Gewässer nicht ausreichen.
Foto: Kreis Höxter
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Wenn Einsatzkräfte Hand in Hand arbeiten: PS.Speicher lädt zum dritten „BlaulichtTag“ ein
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Einbeck
Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.
Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.
Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene
Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.
Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.
Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr
Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.
Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.
Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick
Programm (ohne Gewehr):
11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“
Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.
Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei
Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.
Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek
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