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Kreis Höxter
Rund 670 Kleidungsstücke, Bücher und Accessoires kamen bei der Kleidertauschbörse zusammen. Nicht getauschte Stücke werden an das Deutsche Rote Kreuz in Höxter gespendet.

Höxter (red). Tauschen statt neu kaufen: Unter diesem Motto stand die erste gemeinsame Kleidertauschbörse des Berufskollegs Kreis Höxter und des Kreises Höxter. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus allen Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, gut erhaltene Kleidung weiterzugeben, neue Lieblingsstücke zu entdecken und sich über nachhaltigen Konsum auszutauschen. Eine Neuauflage ist bereits in Planung.

Mit der Aktion macht das Berufskolleg Kreis Höxter und der Kreis Höxter deutlich, wie sich Ressourcen schonen und Abfälle im Sinne des Zero-Waste-Gedankens vermeiden lassen. Rund 60 Personen brachten insgesamt rund 670 Kleidungsstücke, Bücher und Accessoires mit. Im Mittelpunkt standen dabei das Geben und Nehmen: Mehr als 250 Stücke fanden so neue Besitzerinnen und Besitzer. Die verbliebenen Kleidungsstücke werden nun an das Deutsche Rote Kreuz in Höxter gespendet.

Die Zero Waste Managerin des Kreises Höxter, Ivonne Meyer, zieht eine positive Bilanz: „Das große Interesse zeigt, dass das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Kleidung wächst und Alternativen zum Neukauf gut angenommen werden.“ Besonders erfreulich sei die hohe Qualität der abgegebenen Kleidung: „Die meisten Stücke waren sauber, gut erhalten und teilweise sogar neuwertig.“

Für das leibliche Wohl sorgten Schülerinnen und Schüler mit einem Kuchenverkauf. Durch freiwillige Spenden kamen insgesamt 169,48 Euro zusammen, die an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V. gehen. Das Kindermissionswerk und die Partnerorganisationen setzen die Spenden beispielsweise dafür ein, Kinder in Bangladesch aus gesundheitsschädlichen Arbeitsverhältnissen zu befreien, ihnen Schulbildung zu ermöglichen und Ausbildungsplätze zu vermitteln. Auch die parallel gezeigte Fotoausstellung „Schule statt Fabrik – Arbeitende Kinder in Bangladesch“ stieß auf großes Interesse. Sie regte zum Nachdenken über die globalen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens an.

„Ich bin stolz, dass wir an unserer Schule gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten konnten. Die Schülerinnen und Schüler haben verstanden, worauf es in Zukunft ankommt“, lobt Lehrerin Michaela Lücking-Freytag. Besonders erfreulich sei, dass die Aktion Nachhaltigkeit praktisch erlebbar gemacht habe.

Für Schülerin Ellen Köster war das Event ebenso ein voller Erfolg. Sie blickt bereits auf eine Neuauflage: „Beim nächsten Mal möchten wir gezielt mehr männliche Besucher für das Tauschen begeistern und die Uhrzeiten so anpassen, dass wir die Veranstaltung für mehr Berufstätige öffnen.“

Nach dem erfolgreichen Auftakt sollen weitere Kleidertauschbörsen folgen. Künftig möchte der Kreis Höxter auch andere Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung unterstützen. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, die Interesse an einer eigenen Kleidertauschbörse haben, können sich an Zero Waste Managerin Ivonne Meyer wenden, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 05271/965445. Gemeinsam lässt sich die Aktion an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort anpassen.

Foto: Kreis Höxter


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft“, sagt unser FDP-Europaabgeordneter Jan-Christoph Oetjen.

Wir Liberale stehen dafür, dass die Schulbeschlüsse jetzt auch umgesetzt werden. Durch die Investitionen in die Schulen in Holzminden, Delligsen, Bodenwerder und den Neubau der „Schule am Vogler“ in Eschershausen schaffen wir hervorragende Bildungseinrichtungen für einen familienfreundlichen Landkreis.

Dafür bitten wir um ihre Stimmen am 13. September.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden.
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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