Wiederauferstehung der Civitas Corvey: Tausende Besucher erleben Mittelalterfest „Anno 1250“
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Kreis Höxter
Höxter (TKu). Ritter, Gaukler, Drachen und mittelalterliche Klänge prägten am Wochenende das Bild zum ersten Mal im Archäologiepark des Huxarium Gartenparks in Höxter. Das dritte in Höxter stattgefundene Mittelalterfest „Anno 1250“ ließ diesmal die historische Stätte bei Corvey wieder aufleben, nachdem das Fest bereits zweimal an den Wallanlagen in der historischen Altstadt von Höxter stattgefunden hatte. Von Freitag bis Sonntag zog es Tausende Besucherinnen und Besucher nach Corvey auf das Gelände, auf dem einst die im Jahr 1265 untergegangene Stadt Corvey gestanden hatte und auf dem nun für drei Tage eine große historische Zeltstadt entstanden war. Mehr als 400 Mitwirkende sorgten mit Heerlagern, Handwerk, Musik, Gaukelei und Ritterturnieren für ein abwechslungsreiches Programm.
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Zu den Publikumsmagneten gehörte der zehn Meter lange Drache „Fangdorn“. Mehrmals täglich begeisterte die aufwendig gestaltete Figur mit naturgetreuen Bewegungen, lautem Gebrüll, Rauch und spektakulären Feuereffekten. Sowohl das Märchen vom Elfenschatz als auch die abendliche Feuershow „Von Drachen und Sternen“ fanden großen Zuspruch. Ebenso gut besucht waren die Ritterturniere der Reitergruppe Mandshur Tengri. Unter dem Motto „Die vier Elemente“ lieferten sich die Akteure zu Pferd spannende Wettkämpfe mit Lanzen, Schwertern und weiteren spektakulären Einlagen. In den Abendstunden sorgten die Feuerreiter zusätzlich für eindrucksvolle Bilder.
Für die musikalische Unterhaltung waren unter anderem die Mittelalterbands Fabula, ASA TRU, SEINERZEIT oder Klanghold vom Weserstrand verantwortlich. Mit Sackpfeifen, Trommeln und traditionellen Klängen zogen die Bands nicht nur durch die Wege, sondern auch zahlreiche Zuhörer vor die Bühne. Auch die Komödianten von Zeter und Mordio, Gaukler Max sowie die Stelzenkünstler des Federgeisttheaters trugen mit ihren Darbietungen zur lebendigen Atmosphäre auf dem Marktgelände bei.
Handwerkskunst aus dem Mittelalter hautnah:
Ein wesentlicher Bestandteil des Mittelaltermarktes waren die zahlreichen Handwerksvorführungen. An den Marktständen konnten die Besucher erleben, wie alltägliche Gebrauchsgegenstände im Mittelalter hergestellt wurden. So demonstrierte Bogenbauerin Signi an ihrem Lagerplatz die aufwendige Herstellung eines traditionellen Bogens. Je nach Holzart steckten mehr als 72 Arbeitsstunden in einer solchen Waffe. Während sich heimische Hölzer wie Haselnuss oder Eibe verarbeiten ließen, komme auch Bambus zum Einsatz, dessen Herstellung deutlich weniger Zeit beanspruche. Besonders Eibenholz sei aufgrund seiner Härte sehr arbeitsintensiv. Als Sehne seien im Mittelalter Tiersehnen verwendet worden, erklärte Signi. Ihr sei es wichtig, dieses alte Handwerk den Besuchern näherzubringen.
Wie aufwendig auch die Herstellung einer mittelalterlichen Rüstung war, zeigten die Söldner Modvitnir und Sigurt. „Früher hat man seinem Gegner zunächst alles geklaut“, erklärte Modvitnir mit einem Augenzwinkern. Dennoch habe man viele Ausrüstungsgegenstände selbst anfertigen müssen. Seine eigene Rüstung aus Lederlamellen entstand nach historischem Vorbild. Dafür schnitt, lochte und vernähte er sämtliche Einzelteile eigenhändig. Bis zu drei Monate Arbeit steckten in einem vollständigen Rüstungsset mit Brustpanzer und Beinlingen. Mehr als 1000 einzelne Lederlamellen seien dafür verarbeitet worden.
Daneben luden Tavernen und Garküchen mit Spezialitäten wie Flammlachs, Schwein am Spieß oder Knoblauchbrot zum Verweilen ein.
Besonders die historische Kulisse des Archäologieparks mit Blick auf das Weltkulturerbe Corvey verlieh der Veranstaltung einen besonderen Charakter. Erstmals fand der Markt auf dem Gelände der einstigen Stadt Corvey statt. Die Standplätze der Händler waren bereits seit Monaten vollständig vergeben.
Fotos/Video: Thomas und Simone Kube und Thomas Mann
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Bürgermeisterkandidat René Kopka: Einbeck gemeinsam weiterentwickeln – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen
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Politische Werbung – Einbeck.
Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.
„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.
Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.
„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.
Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.
Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.
„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.
Politische Werbung
Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck
Video: Florian Spieker
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PS.Speicher lädt zum 8. PS.Bikertag mit außergewöhnlichen Motorrädern und persönlichen Geschichten
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Einbeck
Einbeck (red). Am Samstag, 29. August 2026, lädt der PS.Speicher zum 8. PS.Bikertag ein. Willkommen sind alle Bikerinnen und Biker mit oder ohne Motorrad. Unter dem Motto „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ dreht sich am Oldtimer- und Erlebnismuseum von 11 bis 16 Uhr alles um außergewöhnliche Maschinen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei.
Der PS.Speicher nutzt den PS.Bikertag, um den Blick auf Motorräder zu lenken, die abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Bereits bei „MOTORRÄDER DORTMUND“ zeigte das Museum mit „Die Unverstandenen“ zwölf außergewöhnliche Maschinen aus seiner Sammlung MOTORRAD. Die Ausstellung widmete sich Motorrädern, die technisch überzeugten, ihrer Zeit voraus waren – und am Markt trotzdem kaum eine Chance hatten.
Kurator erzählt die Geschichten der „Unverstandenen“
Beim PS.Bikertag erzählt Kurator Andy ab 13.30 Uhr ihre Geschichten. Dabei geht er darauf ein, was die Motorräder so außergewöhnlich macht und warum manche faszinierende Konstruktion trotzdem zum Außenseiter blieb.
Neben der Sonderausstellung stehen auch Motorräder aus der Community im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ präsentiert Andy Schwietzer um 11 Uhr und um 15.30 Uhr ausgewählte Motorräder gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern.
Persönliche Erlebnisse stehen im Mittelpunkt
Dabei geht es nicht nur um technische Daten. Die Geschichten hinter den Maschinen machen den Unterschied: besondere Reisen, außergewöhnliche Umbauten, persönliche Erinnerungen oder Erlebnisse, die ein Motorrad zu einem ganz besonderen Begleiter machen. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fahrzeuge selbst vor und erzählen, was sie mit ihnen verbindet.
Der PS.Bikertag bietet damit eine Mischung aus außergewöhnlichen Motorrädern, persönlichen Geschichten und fachkundigem Hintergrundwissen. Wer anschließend noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann die Sammlung MOTORRAD besuchen.
Rund 1.000 historische Motorräder in der Sammlung
Rund 1.000 historische Motorräder erzählen dort die Entwicklung des motorisierten Zweirads. Zum Bestand gehört außerdem die weltweit größte Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder.
Für den Museumsbesuch stehen sowohl ein Einzelticket für die Sammlung MOTORRAD als auch ein Tagesticket zur Verfügung. Mit dem Tagesticket lassen sich zusätzlich die Erlebnisausstellung und die weiteren Sammlungen des PS.Speicher entdecken.
Insgesamt umfasst der Bestand des PS.Speicher mehr als 2.500 historische Fahrzeuge und über 8.000 Modellfahrzeuge. Damit lässt sich der PS.Bikertag problemlos mit einem abwechslungsreichen Museumstag für die ganze Familie verbinden.
Besondere Motorräder und ihre Geschichten stehen beim 8. PS.BIKERTAG am 29. August 2026 im Mittelpunkt.
Fotos: Stiftung PS.Speicher / Lukas Ahrens
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