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Kreis Höxter

Herstelle (red). Weil es beim Bau einer Kabeltrasse entlang der Weser im Bereich Herstelle teilweise zu erheblichen Schäden an der Fahrbahn des beliebten Weserradwegs gekommen ist, muss dieser Bereich nun umfassend instand gesetzt werden. Dafür muss der Weser-Radweg zwischen der Weserbrücke bei Herstelle und dem Campingplatz am Bootshaus Beverungen für voraussichtlich drei Tage voll gesperrt werden.

Die Arbeiten sollen zwischen Mitte Juli und Anfang August durchgeführt werden. Während dieser Zeit wird die verantwortliche Baufirma den Radweg auf einer Länge von rund einem Kilometer grundhaft erneuern.

„Der Weser-Radweg ist aktuell noch befahrbar. Aufgrund der Schäden und der bereits erfolgten Fräsarbeiten ist jedoch Vorsicht geboten“, erklärt Oliver Henneke von der Abteilung Straßen des Kreises Höxter. Auch mit Baufahrzeugen auf der Strecke müsse gerechnet werden.

Für den Einbau der abschließenden Asphaltschicht über die gesamte Breite muss der Radweg für etwa drei Tage komplett gesperrt werden. Der Einbau der Deckschicht ist im Zeitraum zwischen dem 13. Juli und dem 7. August vorgesehen. „Genauer lassen sich die Arbeiten derzeit leider noch nicht terminieren“, so Oliver Henneke vom Kreis Höxter. „Für die drei Tage ist eine Umleitung des Radverkehrs über Würgassen und Lauenförde geplant, die entsprechend ausgeschildert wird. Sie führt über städtische Straßen und Wirtschaftswege sowie den Geh- und Radweg entlang der L 550.“

Der Kreis Höxter und die Stadt Beverungen bitten alle Radfahrenden um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.


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Landkreis Holzminden

Holzminden/Höxter (red). Am Wochenende, 29. und 30. August, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do 27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz.

Berühmte Do 27 von Bernhard Grzimek

Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Die Do 27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua-Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do 27 auf unter 50 gesunken.

Zwei Do 27 und ein Düsenjäger am Flugplatz

Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.

Der Verein Do27 Gandersheim e. V. steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird je nach Bedarf zwischen 10 und 19 Uhr. Nach Vereinsangabe ist eine Anmeldung im Vorfeld nicht möglich und erfolgt vor Ort. Pro Flug können bis zu fünf Personen teilnehmen und die Kosten pro Person belaufen sich auf 70 Euro.

Darüber hinaus verwöhnt das Café am Räuschenberg die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.

Foto: Philipp Prinzing

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