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Kreis Höxter

Ottbergen/Bosseborn (TKu). Historische Rennfahrzeuge, der unverwechselbare Klang leistungsstarker Motoren und zahlreiche Motorsportbegeisterte prägten am Wochenende das Bild zwischen Ottbergen und Bosseborn. Beim 13. ADAC Weserbergpreis-Revival gingen mehr als 140 Fahrzeuge an den Start und lockten hunderte Besucherinnen und Besucher an die ehemalige Bergrennstrecke. Zwei Tage lang erinnerte die Veranstaltung an die traditionsreichen Bergrennen, die dort über Jahrzehnte ausgetragen wurden, heute allerdings nicht als Geschwindigkeitswettbewerb, sondern als Gleichmäßigkeitsprüfung. Hunderte Besucherinnen und Besucher säumten am Samstag und Sonntag die rund 2,8 Kilometer lange Strecke und verfolgten die Fahrten der mehr als 140 teilnehmenden Fahrzeuge. Nicht immer lief alles glatt, unfallbedingt mussten die Streckenposten auch schon mal die rote Flagge hochhalten, was bedeutet, dass die Strecke temporär voll gesperrt ist. Es blieb jedoch bei Bagatellschäden.

Das Weserbergpreis-Revival erinnert an die legendären Bergrennen, die zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren auf der Strecke ausgetragen wurden. Anders als bei den damaligen Wettbewerben steht heute jedoch nicht die schnellste Zeit im Mittelpunkt. Gefahren wird eine Gleichmäßigkeitsprüfung, bei der die Teilnehmer eine vorgegebene Zeit möglichst exakt erreichen müssen. Präzision, Fahrzeugbeherrschung und die Präsentation historischer Rennfahrzeuge prägen den Charakter der Veranstaltung. Bereits am Samstag herrschte im Fahrerlager in Ottbergen reger Betrieb. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, historische Rennwagen, Tourenwagen, Formel-Fahrzeuge und Motorräder aus nächster Nähe zu betrachten. Viele Fahrerinnen und Fahrer standen für Gespräche zur Verfügung und gaben Einblicke in ihre Fahrzeuge sowie ihre Leidenschaft für den historischen Motorsport. Entlang der Strecke sorgte der Klang der historischen Motoren für eine besondere Atmosphäre und erinnerte viele Besucher an die großen Bergrennen vergangener Jahrzehnte.

Auf dem Programm standen am Samstag drei Trainingsläufe, bevor am Sonntag die eigentlichen Wertungsläufe ausgetragen wurden. Die Teilnehmer starteten in drei Wertungsgruppen, die nach Baujahren eingeteilt waren: Fahrzeuge von 1961 bis 1981, von 1982 bis 2005 sowie ab Baujahr 2006. Hinzu kamen zahlreiche Formel-Rennwagen, die in einer sogenannten Demo-Klasse außerhalb der Wertung an den Start gingen. Dort stand ausschließlich die Präsentation der Fahrzeuge im Vordergrund.

Zu den Teilnehmern gehörte auch Patrick Aring aus Hamm, der mit seinem Team einen seltenen Formel-Vau-1300-Rennwagen der Marke „Christmann“ präsentierte. Das Fahrzeug, von dem lediglich zwei Exemplare gebaut wurden, besteht vollständig aus Komponenten des VW Käfers und trägt den Namen seines Konstrukteurs. Die Formel Vau war in den 1960er- und 1970er-Jahren eine bedeutende Nachwuchsklasse im Motorsport. Durch den Einsatz seriennaher Käfer-Technik bot sie jungen Fahrern einen vergleichsweise kostengünstigen Einstieg in den Formelsport. Aring besitzt den historischen Rennwagen seit 2009 und blickt selbst auf eine lange Motorsportkarriere zurück. Seit 1987 ist er im Slalom- und Tourenwagensport aktiv. Bereits bei den damaligen Bergrennen in Ottbergen war er gemeinsam mit seinem Vater als Zuschauer vor Ort. Der Motorsport habe in seiner Familie stets eine wichtige Rolle gespielt, berichtet der Fahrer. Auch an den vergangenen fünf Weserbergpreis-Revivals nahm er bereits teil.

Unter den mehr als 140 Startern befanden sich in diesem Jahr auch 13 Frauen. Eine von ihnen war Janine Bolz aus Bad Driburg auffällig mit roten Haaren, rotem Rennfahrer-Dress und einem roten Opel-Speedster-Flitzer. Die 35-Jährige startete mit einem Opel Speedster aus dem Baujahr 2002, der über einen 147 PS starken Kompressormotor verfügt. Das Fahrzeug fährt sie seit 2022. Neben ihrer Teilnahme am Weserbergpreis-Revival ist sie regelmäßig auf dem Bilster Berg unterwegs, den sie als ihre Hausrennstrecke bezeichnet. Auf dem Beifahrersitz nahm Leonie Siekmann Platz. Für sie steht die gemeinsame Begeisterung für den Motorsport im Vordergrund. Das Weserbergpreis-Revival sei weit mehr als eine sportliche Veranstaltung, erklärt sie. Viele Teilnehmer und Besucher würden sich seit Jahren kennen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam das Wochenende genießen. Gerade diese familiäre Atmosphäre mache den besonderen Reiz des Revivals aus.

Auch am Sonntag riss der Besucherstrom nicht ab. Familien, Motorsportbegeisterte und ehemalige Aktive verfolgten die Wertungsläufe entlang der Strecke und nutzten die Gelegenheit, die historischen Fahrzeuge in Aktion zu erleben. Viele erinnerten sich an die früheren Bergrennen und würdigten zugleich den Einsatz der Organisatoren, diese Motorsporttradition bis heute lebendig zu halten. Mit dem Verlauf der Veranstaltung zeigten sich die Veranstaltergemeinschaft aus dem AC Höxter sowie der Sport-Fahrer-Gemeinschaft (SFG) Lippe im ADAC zufrieden. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie Streckenposten sorgten an beiden Tagen für einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit entlang der gesamten Strecke.

Fotos / Video: Thomas Kube


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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 22. August, können alle zeigen, was sie im Sand können. Der Einbecker Sportverein veranstaltet gemeinsam mit den Stadtwerken Einbeck den Stadtwerke Cup – ein Beachvolleyballturnier im Einbecker Freibad.

Teilnehmen können alle, die die Grundtechniken und Grundregeln des Volleyballs beherrschen. Gespielt wird im Modus vier gegen vier. Turnierbeginn ist um 9.30 Uhr auf der Beachvolleyballanlage im Freibad.

Wanderpokal und Teamgeist stehen im Mittelpunkt

Neben dem Spaß am Spiel geht es auch in diesem Jahr um den großen Wanderpokal, der von den Stadtwerken Einbeck gestiftet wurde. Das Turnier richtet sich an alle Volleyballbegeisterten, die ihr Können im Sand unter Beweis stellen und einen sportlichen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen möchten.

Anmeldung bis 15. August möglich

Anmeldungen und Rückfragen sind per E-Mail an sreuter3@gmx.de möglich. Anmeldeschluss ist der 15. August.

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