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Kreis Höxter

Brenkhausen-Fürstenau(TKu). Mit der Freigabe des letzten Bauabschnitts zwischen Fürstenau und Brenkhausen ist die durchgängige Radwegeverbindung zwischen Steinheim und Höxter entlang der Bundesstraße 239 nun fertiggestellt. Nach rund 15 Monaten Bauzeit wurde der etwa sechs Kilometer lange Lückenschluss im Stadtgebiet Höxter für den Radverkehr freigegeben. „Damit steht Radfahrenden nun eine zusammenhängende Verbindung zur Verfügung, die überwiegend über bestehende Wirtschafts- und Radwege verläuft und nur in Teilbereichen neu gebaut werden musste“, sagte Heribert Gensicki vom Verein Ländlicher Raum aktiv e.V. bei der feierlichen Radwegseröffnung.

„Von diesem Radweg profitieren nicht nur die Rad- und Pedelecfahrer der Region, auch die Touristen können diese direkte und schnelle Verbindung innerhalb der Urlaubsregion Teutoburger Wald und dem Weserbergland nutzen. Wir verbinden so die Dörfer entlang der B239, die sich künftig auf sicheren, komfortablen Radwegen auf noch mehr Lebensqualität auf zwei Rädern freuen dürfen“ fasst es Heribert Gensicki zusammen. Nach Angaben von Heribert Gensicki umfasst die nun vollständig nutzbare Strecke rund 24 Kilometer und verbindet die Städte Steinheim und Höxter über Sommersell, Marienmünster, Fürstenau und Brenkhausen. Ziel des Projekts war es laut Gensicki, eine alltagstaugliche und weitgehend vom motorisierten Verkehr unabhängige Radwegeverbindung zu schaffen.

Sandra Buschkühl, Projektleiterin Planung bei der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift von Straßen.NRW, verwies darauf, dass vorhandene Wirtschaftswege in das Projekt einbezogen und ergänzt wurden. Zugleich dankte sie dem Verein Ländlicher Raum aktiv e.V., der den Anstoß für das Vorhaben gegeben hatte. Gemeinsam mit der Ortsheimatpflegerin Rita Altmiks aus Fürstenau sowie den damaligen Vorsitzenden der Ortsausschüsse Fürstenau und Brenkhausen, Ferdinand Welling und Albert Speith, hatte der Verein die Initiative zur Umsetzung des Projekts ergriffen. Karl-Heinz Huneke vom Verein Ländlicher Raum aktiv erläuterte, dass Radfahrer nun ohne nennenswerten Autoverkehr von Steinheim bis in die Kreisstadt Höxter fahren könnten. Er wies jedoch darauf hin, dass die bereits im Jahr 2023 beantragte durchgehende Ausschilderung der Strecke bislang noch aussteht.

Nach Angaben des Vereins richtet sich das Angebot sowohl an den Alltagsradverkehr als auch an den Tourismus. Die Verbindung verläuft durch die Urlaubsregionen Teutoburger Wald und Weserbergland und bindet mehrere Ortschaften entlang der B239 aneinander an. Der Verein koordinierte nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kommunen und Straßen.NRW während der Planungs- und Bauphase. Auch die Landwirtschaft profitiere nach Einschätzung der Projektbeteiligten von den abgeschlossenen Bauarbeiten. Im Zuge der Maßnahmen wurden zahlreiche Wirtschaftswege erneuert oder grundlegend instand gesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten stehen diese den landwirtschaftlichen Betrieben wieder vollständig zur Verfügung. Karl-Heinz Huneke sprach sich in diesem Zusammenhang für eine gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Radfahrern und landwirtschaftlichem Verkehr bei der Nutzung der Wege aus. Die Kosten für den zuletzt fertiggestellten Bauabschnitt zwischen Fürstenau und Brenkhausen belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Für den gesamten Ausbau der Radwegeverbindung zwischen Steinheim und Höxter wurden seit 2021 nach Angaben der Projektbeteiligten rund 3,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln bereitgestellt. Die Umsetzung erfolgte durch Straßen.NRW.

Zur symbolischen Eröffnung durchschnitt Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann das Flatterband. Er dankte den beteiligten Kommunen, Straßen.NRW sowie dem Verein Ländlicher Raum aktiv für die Zusammenarbeit während der Projektlaufzeit. Nach seinen Worten zeige das Vorhaben, dass durch die Kooperation verschiedener Partner eine durchgängige Radwegeverbindung geschaffen werden konnte. Der Radweg sei laut Hartmann ein Paradebeispiel dafür. Das Projekt stehe für mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und eine nachhaltige Mobilität. Er verbinde nicht nur Orte, sondern auch Menschen, so der Bürgermeister.

Parallel zum Ausbau der Radwege wurden entlang der Strecke auch Maßnahmen zur Pflege der Kulturlandschaft umgesetzt. Seit 2023 sind im Rahmen des Projekts „Heimatapfel“ insgesamt 270 Obstbäume gepflegt worden. Die Bäume befinden sich in Streuobstwiesen und Streuobstreihen entlang der neuen Radwegeverbindung. Zuletzt erfolgten Pflegeschnitte auf der Pfarrwiese in Fürstenau. Die Obstbestände prägen gemeinsam mit weiteren Landschaftselementen wie dem Stoppelberg oder der Lindenallee am Hungerberg das Erscheinungsbild der Strecke. Durch weitere bereits fertiggestellte Lückenschlüsse im Kreis Lippe besteht inzwischen auch eine durchgehende Radverbindung zwischen Detmold und Höxter. Die Strecke nutzt ebenfalls vorhandene Rad- und Wirtschaftswege sowie ergänzende Ausbaumaßnahmen.

Weitere Projekte befinden sich bereits in Vorbereitung. Nach Angaben des Vereins soll im kommenden Jahr eine zusätzliche Radwegeverbindung zwischen Horn und Kohlstädt entstehen. Geplant ist auch dort die Nutzung und Ertüchtigung bestehender Forst- und Wirtschaftswege. Erst kürzlich wurde zudem ein weiteres Teilstück im Bereich Horn-Waldschlösschen für den Radverkehr freigegeben. Mit diesen Maßnahmen sollen die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn künftig durch ein zusammenhängendes Radwegenetz miteinander verbunden werden.

Der Ausbau der Verbindung zwischen Steinheim und Höxter erfolgte in mehreren Bauabschnitten. Im Stadtgebiet Nieheim wurde zwischen 2021 und 2022 der rund 700 Meter lange Abschnitt auf dem bestehenden Wirtschaftsweg zwischen Rolfzen und Sommersell fertiggestellt. In der Stadt Steinheim wurden zwischen 2022 und 2023 die Wirtschaftswege „Auf dem Zachel“, „Lindenfeld“ sowie Teile der alten Rolfzener Landstraße auf einer Gesamtlänge von rund 2.100 Metern grundlegend erneuert.

Im Stadtgebiet Marienmünster wurden in den Jahren 2022 und 2023 Wege im Bereich des Hungerbergs sowie in Richtung Großenbreden und Fürstenau auf einer Länge von insgesamt 903 Metern ausgebaut. Im Stadtgebiet Höxter entstand zunächst im Jahr 2023 ein rund 700 Meter langer Neubau entlang der B239 als eigentlicher Lückenschluss. Daran schloss sich die Ertüchtigung und teilweise grundhafte Erneuerung der Wirtschafts- und Radwege zwischen Fürstenau und Brenkhausen mit einer Gesamtlänge von rund 6.000 Metern an, die nun abgeschlossen wurde. Mit der Fertigstellung dieses letzten Abschnitts steht erstmals eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen Steinheim und Höxter zur Verfügung, die überwiegend über ausgebaute Wirtschaftswege sowie ergänzende Radwege verläuft und mehrere Kommunen entlang der Bundesstraße 239 miteinander verbindet.

Fotos: Thomas Kube


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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?

„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.

Schnelle Lösung ohne Verzögerungen

Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.

Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.

Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte

Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.

Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.

Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten

Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“

Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Lesedauer: 4 Minuten
Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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