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Kreis Höxter
ilfe und Unterstützung nach einem Schlaganfall: Landrat Michael Stickeln (links) übernimmt im Kreis Höxter die Patenschaft für die Lotsinnen und Lotsen des Modellprojekts LEX LOTSEN OWL: Darüber freuen sich Dr. Michael Brinkmeier, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, und Lisa Schreiber, Projektmanagerin bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Kreis Höxter (red). Ein Schlaganfall oder eine schwere Herzerkrankung reißen Betroffene und ihre Familien meist völlig unerwartet aus dem Leben. Landrat Michael Stickeln hat nun die Patenschaft für die im Kreisgebiet tätigen Schlaganfall- und Cardio-Lotsen übernommen, um Patientinnen und Patienten in dieser schwierigen Phase den Übergang zurück in den Alltag zu erleichtern. Das Angebot ist Teil des regionalen Innovationsfondsprojekts „LEX LOTSEN OWL“, an dem sich der Kreis Höxter aktiv beteiligt. Das Engagement stärkt die regionalen Versorgungsstrukturen nach dem Klinikaufenthalt nachhaltig und verleiht dem zukunftsweisenden Lotsenmodell ein deutliches gesundheitspolitisches Gewicht.

„Aus tiefster Überzeugung und mit großer Freude übernehme ich die Patenschaft für unsere spezialisierten Schlaganfall- und Cardio-Lotsen. Es ist mir eine echte Herzensangelegenheit“, stellt Landrat Michael Stickeln heraus. „Unsere Lotsinnen und Lotsen leisten eine fachlich hochwertige und menschlich so wertvolle Arbeit, indem sie den Betroffenen bis zu einem Jahr lang Halt und Sicherheit auf dem Weg zurück ins Leben schenken. Dass dieses wertvolle Modellprojekt in die Regelversorgung überführt wird, ist mir deshalb ein großes persönliches Anliegen.“

Dr. Michael Brinkmeier: „Ein starkes Signal für viele von einer schweren Krankheit betroffenen Menschen“

Die Besiegelung der Patenschaft war Anlass für ein persönliches Fachgespräch im Höxteraner Kreishaus. Landrat Michael Stickeln begrüßte dazu Dr. Michael Brinkmeier, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, sowie Lisa Schreiber, Projektmanagerin bei der Stiftung. Dr. Michael Brinkmeier unterstrich die Bedeutung der kommunalen Unterstützung: „Die Schlaganfall- und Cardio-Lotsen schließen nachweislich eine spürbare Lücke an den Schnittstellen des Gesundheitssystems. Dass Landrat Michael Stickeln die Patenschaft übernimmt, ist nicht nur ein starkes Signal für den Kreis Höxter, sondern es ist gleichzeitig ein Zeichen für viele von einer schweren Krankheit betroffenen Menschen, dass sie nicht allein sind. Wir danken dem Landrat und dem Kreis Höxter für diese großartige Unterstützung. Gemeinsam sammeln wir die notwendigen Erkenntnisse, um eine verlässliche Blaupause für ganz Deutschland zu schaffen.“

Verankerung im Heimatkreis: Enge Begleitung und starke Netzwerke

Die Übernahme der Patenschaft knüpft nahtlos an den bisherigen Einsatz des Kreises Höxter an, der seine offizielle Unterstützung für das Projekt bereits im Rahmen der 21. Gesundheitskonferenz im April in einer Absichtserklärung besiegelt hat.

Vor Ort wird das System von einem eingespielten, regionalen Netzwerk getragen: Während am St. Ansgar Krankenhaus der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) jeweils zwei speziell geschulte Schlaganfall- und Cardio-Lotsinnen die Überleitung direkt von der Klinik in die Nachsorge sichern, unterstützt das regionale Lotsenbüro in der Kreisgruppe Höxter des Paritätischen NRW die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dieses enge Zusammenwirken fängt Familien psychosozial auf und gibt ihnen Orientierung.

Landrat dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Menschen, die das Projekt unterstützen

„Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Menschen, die dieses Projekt im Kreis Höxter mit so viel Herzblut unterstützen und tragen – insbesondere dem St. Ansgar Krankenhaus der KHWE und der Kreisgruppe des Paritätischen NRW. Aufgrund des engen, partnerschaftlichen Zusammenwirkens kommt die Hilfe genau dort an, wo sie gebraucht wird. So stärken wir das Gesundheitssystem und das soziale Netz in unserem Heimatkreis. Das Motto ‚Gemeinsam für die Menschen im Kreis Höxter‘wird mit LEX LOTSEN OWL herausragend umgesetzt“, hebt Landrat Michael Stickeln hervor.

Infos zum Projekt „LEX LOTSEN OWL“

Das geförderte Projekt „LEX LOTSEN OWL“ läuft von Januar 2024 bis Dezember 2027. Unter Leitung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird modellhaft erprobt, wie Patientenlotsen dauerhaft in die Regelversorgung überführt werden können. Im Kreis Höxter unterstützen speziell geschulte Lotsen Patienten nach Schlaganfällen oder schweren Herzerkrankungen bis zu einem Jahr. Sie koordinieren den Übergang zwischen Klinik, Reha und häuslichem Umfeld, fördern die Therapietreue und entlasten Familien.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.lex-lotsen-owl.de 

Foto: Kreis Höxter


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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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