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Kreis Höxter
Der Kreis Höxter hat seinen Pflegebericht 2024 veröffentlicht. Die Analyse beleuchtet die vielfältige Pflegeinfrastruktur im Kreis Höxter. Landrat Michael Stickeln und Anja Lücke, Leiterin der Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter, haben den Bericht vorgestellt.

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat seinen Pflegebericht 2024 veröffentlicht. Die Analyse beleuchtet die vielfältige Pflegeinfrastruktur im Kreis Höxter. Neben stationären Pflegeeinrichtungen gehören dazu ambulante Pflegedienste, Tagespflegeangebote sowie weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote. Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass die Pflege angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels vor großen Herausforderungen steht.

Grundlage des Berichts sind aktuelle Angebots- und Nachfragedaten sowie ein umfangreicher Beteiligungsprozess. „Dazu gehörten unter anderem die Befragung von Seniorenhaushalten, Expertengespräche sowie Befragungen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter“, erklärt Anja Lücke, Leiterin der Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht des Kreises Höxter. „Die Analyse zeigt, dass der Kreis Höxter über eine gut ausgebaute und vielfältige Pflegeinfrastruktur verfügt. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung standen 22 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 1.579 Plätzen zur Verfügung. Ergänzt wurde das Angebot durch 14 Tagespflegeeinrichtungen mit 224 Plätzen sowie 220 Plätzen in der Kurzzeitpflege, darunter 30 solitäre Kurzzeitpflegeplätze.“

Darüber hinaus standen für Menschen mit Behinderungen zwölf Angebote der Eingliederungshilfe mit über 500 Plätzen zur Verfügung. Ergänzt wird die Versorgungslandschaft durch alternative Wohn- und Betreuungsformen, beispielsweise selbst- und anbieterverantwortete Wohngemeinschaften. „Insgesamt verdeutlicht die Vielzahl der Angebote die Komplexität der Pflege- und Unterstützungsstruktur im Kreis Höxter. Da sich das Angebot kontinuierlich weiterentwickelt, unterliegen die dargestellten Zahlen einem ständigen Wandel. So hat seit der Datenerhebung bereits eine weitere Tagespflegeeinrichtung ihren Betrieb aufgenommen“, so Abteilungsleiterin Lücke.

Eine wichtige Datengrundlage des diesjährigen Pflegeberichts des Kreises Höxter ist eine repräsentativ angelegte schriftliche Befragung von rund 5.000 Haushalten von Seniorinnen und Senioren im Kreisgebiet. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die meisten Menschen möchten auch dann möglichst lange in ihrem vertrauten Zuhause leben, wenn sie pflegebedürftig werden.

„Dieser Wunsch spiegelt sich bereits heute in der Versorgungsstruktur wider. Von den 9.995 pflegebedürftigen Menschen im Kreis Höxter (ohne Pflegegrad 1) bezogen Ende 2023 rund 58 Prozent Pflegegeld und wurden überwiegend im häuslichen Umfeld versorgt. Weitere 28 Prozent wurden durch ambulante Pflegedienste betreut. Lediglich rund 14 Prozent wurden stationär versorgt“, erläutert Benny Baron von der Abteilung Alter, Pflege und Heimaufsicht beim Kreis Höxter und Geschäftsführer des Netzwerkes Pflege.

Gleichzeitig verdeutlicht der Bericht, dass die Pflege in den kommenden Jahren vor erheblichen Herausforderungen stehen wird. Zwar ist die Einwohnerzahl des Kreises Höxter zwischen 2011 und 2024 um rund 3,9 Prozent auf etwa 139.250 Menschen gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil der über 64-Jährigen im selben Zeitraum von 20,9 auf 24,9 Prozent gestiegen. Damit wird der Bedarf an Pflegeleistungen in den kommenden Jahren weiter steigen.

„Bereits zwischen 2017 und 2023 ist die Zahl der Pflegebedürftigen im Kreis Höxter um 45 Prozent auf knapp 10.000 Menschen angestiegen. Nach den Prognosen wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2045 zwar um weitere rund 11,3 Prozent sinken, die Zahl der pflegebedürftigen Menschen jedoch gleichzeitig um rund 22 Prozent auf mehr als 12.200 ansteigen“, macht Abteilungsleiterin Anja Lücke deutlich. Besonders stark werde voraussichtlich die Nachfrage nach ambulanten Sachleistungen (+29 Prozent) sowie nach vollstationären Pflegeplätzen (+34 Prozent) wachsen.

Hinzu kommen die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel, steigende Kosten und die derzeit diskutierte Reform der Pflegeversicherung. Aus Sicht des Kreises ergeben sich daraus insbesondere Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Finanzierung der ambulanten Pflege sowie der Ausgestaltung der Unterstützungsleistungen für Menschen mit Pflegegrad 1.

Positiv bewertet der Pflegebericht hingegen die Entwicklung der Ausbildung. „Mit dem Bildungs-Institut für Pflegeberufe (BIP) in Warburg-Rimbeck ist neben dem Bildungszentrum Weser-Egge in Brakel ein weiterer Ausbildungsstandort entstanden. Dadurch wird die wohnortnahe Ausbildung zur Pflegefachkraft weiter gestärkt und die Gewinnung von Fachkräften für die Region erleichtert. Hinzu kommt, dass die generalistische Pflegeausbildung inzwischen mit einer attraktiven Ausbildungsvergütung verbunden ist und jungen Menschen gute berufliche Perspektiven eröffnet“, sagt Benny Baron vom Kreis Höxter.

„Wir können froh sein, dass wir im Kreis Höxter über engagierte Menschen und gut funktionierende Strukturen verfügen. Das Netzwerk Pflege bringt die unterschiedlichen Akteure zusammen und sorgt für einen regelmäßigen Austausch. Besonders die ambulanten Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen arbeiten eng miteinander. Auch das Palliativnetz im Kreis Höxter ist seit vielen Jahren eine verlässliche Größe. Mit der neu eingerichteten Seniorenvertretung haben wir zudem eine weitere Möglichkeit geschaffen, die Interessen älterer Menschen noch stärker einzubringen. Diese gewachsenen Strukturen sind eine große Stärke unseres Kreises. Sie zu erhalten und weiterzuentwickeln, bleibt eine gemeinsame Aufgabe“, so Landrat Michael Stickeln.

Foto: Foto: Kreis Höxter


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Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

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Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

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Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub

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