Klimaschutzpreis 2026: Landrat zeichnet neun Konzepte und Initiativen aus
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Kreis HöxterDer Klimaschutzpreis 2026 ist feierlich vergeben worden. Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“.
Kreis Höxter (red). Bereits zum dritten Mal hat der Kreis Höxter seinen Klimaschutzpreis vergeben. Der diesjährige Preis stand unter dem Motto „Mobilität“. Gesucht wurden wegweisende Ideen, die den Alltag im Kreis Höxter umweltschonender machen. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Institutionen waren aufgerufen, sich mit Projekten und Initiativen dafür zu bewerben. Landrat Michael Stickeln freute sich, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Höxteraner Kreishaus die Preisträgerinnen und Preisträger zu ehren und ihnen Urkunden für neun ausgezeichnete Projekte zu überreichen. Der Klimaschutzpreis des Kreises Höxter war in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
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„Unsere Schulen, Vereine und Kommunen haben sich mit einer unglaublichen Begeisterung auf das Thema Mobilität gestürzt und viele tolle Beiträge für den Klimaschutzpreis eingereicht. Mein ganz herzlicher Dank gilt all den kreativen und engagierten Bewerberinnen und Bewerbern, die sich so intensiv am Klimaschutzpreis des Kreises Höxter beteiligt haben“, sagte Landrat Michael Michael Stickeln bei der Preisverleihung.
Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz erreichte der Verein Dorf Mobil aus Borgentreich mit seinem Projekt „DorfMobil – Klimafreundliche Mobilität mit sozialem Mehrwert“. Das „DorfMobil“ wird besonders gerne von älteren Bürgerinnen und Bürgern für Fahrten zum Arzt und zum Einkaufen genutzt. Das Angebot ist für sie kostenfrei. Die Fahrerinnen und Fahrer arbeiten ehrenamtlich.
Den zweiten Platz mit Preisgeldern von jeweils 1.500 Euro teilten sich das Helene-Schweitzer-Zentrum in Steinheim mit seinem „E-Rikscha-Projekt“ und das St. Antonius Seniorenhaus in Brakel für das Projekt „Rolli-Mobil“. Die „E-Rikscha“ hat sich im Helene-Schweitzer-Zentrum in Steinheim als wichtiges Angebot etabliert und fördert die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am gemeinschaftlichen Leben. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer der E-Rikscha bieten damit Fahrten ins Grüne oder in die Innenstadt an. Das „Rolli-Mobil“ des St. Antonius Seniorenhauses Brakel ist ein Rollstuhlfahrrad, mit dem ebenfalls klimafreundliche Fahrten für Seniorinnen und Senioren in die nähere Umgebung angeboten werden.
Über den dritten Platz mit einem Preisgeld von 1.500 Euro freuten sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Xaver aus Bad Driburg für ihr innovatives „Lastenrad-Konzept“. Sie haben sich mit dem Mobilitätsbedürfnissen der Region auseinandergesetzt und ein fundiertes Standortkonzept für Leih-Lastenräder entwickelt.
Der vierte Platz mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an den Verein St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen von 1605 für das Projekt „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“. Die Schützenbruderschaft hat dafür eine App entwickelt, mit der zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer zum Schützenhaus erfasst werden.
Den fünften Platz mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro ging an die Stadt Nieheim und an den Bürgerbusverein Warburg. Die Stadt Nieheim hat sich mit dem Projekt „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“ beworben. Die Stadtterrassen sollen die stark vom Autoverkehr geprägte Marktstraße attraktiver für Radfahrende sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger machen. Entlang der Straße wurden dafür Sitzgelegenheiten, Tische und Pflanzen aufgestellt. Mit dem Angebot des Bürgerbusvereins Warburg „Bürger fahren Bürger“ kann man verschiedene Ort innerhalb der Warburger Kernstadt unkompliziert erreichen. Das Angebot wird gerne von Menschen genutzt, die kein eigenes Auto haben und ergänzt den Öffentlichen Personennahverkehr.
Platz sechs mit jeweils einem Preisgeld von 250 Euro wurde ebenfalls zwei Mal vergeben. Der Verein pro barrierefrei aus Bad Driburg hat sich mit dem Projekt „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ beworben. Mit dem Anhänger werden regelmäßig barrierefreie Ausflüge angeboten. Der Anhänger bietet Platz für vier Rollstühle. Der Verein Wassersport Höxter hat das Projekt „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“ eingereicht. Der Bikeport aus Holz dient als Unterstellfläche für E-Bikes und ergänzt die touristische Infrastruktur.
„Die prämierten Projekte zeigen deutlich, dass Klimaschutz bei uns im Kreis Höxter täglich gelebt wird und dass sich viele Menschen beeindruckend dafür einsetzen. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht“, betonte Landrat Michael Stickeln in seiner Laudatio. Darüber hinaus dankte er der Fachjury, den Initiatorinnen und Initiatoren sowie dem Kreistag, der die Preisgelder bewilligt hat, für die Unterstützung des Klimaschutzpreises.
Weitere Infos gibt es beim Klimaschutzteam des Kreises Höxter unter 05271/965-4215 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Foto: Kreis Höxter
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Bürgermeisterkandidat René Kopka: Einbeck gemeinsam weiterentwickeln – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen
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Politische Werbung – Einbeck.
Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.
„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.
Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.
„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.
Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.
Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.
„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.
Politische Werbung
Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck
Video: Florian Spieker
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Regionales Krankenhaus startet Akut-Ambulanz und bündelt medizinische Hilfe an einem Standort
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Landkreis Holzminden
Holzminden (awin). Wenn Beschwerden plötzlich auftreten und sich nicht einschätzen lassen, beginnt für Betroffene oft die Suche nach der richtigen medizinischen Anlaufstelle. Ab Dienstag, 1. September, gibt es dafür in Holzminden ein zusätzliches Angebot: Das Regionale Krankenhaus eröffnet eine Akut-Ambulanz. Sie richtet sich an Menschen, deren Beschwerden zeitnah abgeklärt werden sollten. Ein Termin oder eine Überweisung ist dafür nicht erforderlich.
Geöffnet ist die Akut-Ambulanz montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Sie befindet sich im ersten Obergeschoss des Regionalen Krankenhauses am „Forster Weg 34“. Geschäftsführer Ingo Goldammer verbindet mit dem Start einen weiteren Entwicklungsschritt: „Wir als Krankenhaus-Betrieb freuen uns, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“
Wenn zunächst unklar ist, was hinter den Beschwerden steckt
Gedacht ist das Angebot unter anderem für neu aufgetretene oder sich verschlechternde Beschwerden, Schmerzen und andere gesundheitliche Probleme, die zeitnah ärztlich untersucht werden sollten. Gerade wenn die Ursache zunächst unklar ist, soll die Akut-Ambulanz Orientierung geben und den weiteren Behandlungsweg klären.
„Viele Menschen sind unsicher, wie ernst ihre Beschwerden einzuschätzen sind oder an wen sie sich wenden sollen“, berichtet Dr. Andreas Press, Ärztlicher Leiter des Regionalen Krankenhauses Holzminden. Die Akut-Ambulanz setze genau an diesem Punkt an. Patientinnen und Patienten sollen dort ärztlich eingeschätzt werden, die notwendige Diagnostik erhalten und bei Bedarf direkt zur weiteren Behandlung vermittelt werden.
Fachärztliche Behandlung direkt am Standort möglich
Dabei kann das Regionale Krankenhaus auf die Facharztpraxen des MVZ Holzminden am selben Standort zurückgreifen. Je nach Befund können weitere Untersuchungen oder eine fachärztliche Behandlung veranlasst werden. Bei Verletzungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates ist beispielsweise eine Weiterleitung an die chirurgischen oder orthopädischen Praxen im Haus möglich.
Auch eine stationäre Aufnahme kann sich unmittelbar anschließen, wenn eine weitere Überwachung oder eine Behandlung über Nacht erforderlich ist. Das Regionale Krankenhaus verfügt über 20 Betten sowie eine durchgehende ärztliche und pflegerische Versorgung.
„Wir bieten Versorgung eins-zu-eins auf Krankenhaus-Niveau“, betont Goldammer. Der Vorteil des Modells liege aus Sicht des Geschäftsführers darin, Diagnostik, fachärztliche Behandlung und bei Bedarf die stationäre Versorgung an einem Standort miteinander verbinden zu können.
Melina Potthast entscheidet sich bewusst für Holzminden
Eine zentrale Aufgabe in der neuen Akut-Ambulanz übernimmt Melina Potthast als Physician Assistant. Den Standort kennt sie bereits aus ihrer früheren Tätigkeit im Holzmindener Krankenhaus. Nach ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten und ihrer Arbeit in der damaligen Notaufnahme absolvierte sie ein dreijähriges Studium zur Physician Assistant.
Nun kehrt sie nach Holzminden zurück. „Ich habe mich ganz bewusst für den Standort Holzminden entschieden. Die Stelle war bei mir die erste Wahl“, sagt Potthast. Goldammer zufolge sei ihre Position wichtig, weil damit ärztliche Kompetenz unmittelbar in den Aufnahmebereich gebracht werde.
Melina Potthast bei der Arbeit
Bei lebensbedrohlichen Notfällen bleibt die 112 entscheidend
Eine Notaufnahme für lebensbedrohliche Situationen ist die Akut-Ambulanz allerdings nicht. Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei schweren Verletzungen, Bewusstlosigkeit oder anderen akuten Notfällen muss weiterhin unverzüglich der Notruf 112 gewählt werden.
Ebenso ersetzt das Angebot weder die hausärztliche Betreuung noch den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung außerhalb der regulären Sprechzeiten. Die Akut-Ambulanz soll die bestehende ambulante Versorgung ergänzen.
Krankenhaus erhofft sich Entlastung für die Region
Mit dem neuen Angebot reagieren die Verantwortlichen zugleich auf die Situation der medizinischen Versorgung im Landkreis. „Mit der Akut-Ambulanz wollen wir auch Entlastung schaffen im Hinblick auf schließende Hausarzt-Praxen und überfüllte Notaufnahmen“, erklärt Goldammer. Ob und in welchem Umfang das gelingt, wird sich nach dem Start im laufenden Betrieb zeigen.
Für die Pflegerische Leitung Nina Möller steht die Eröffnung auch für die Entwicklung des Krankenhausstandortes. „Es ist schön zu sehen und einfach klasse, dass wir uns weiterentwickeln“, sagt sie.
Fotos: awin
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