„Ge(h)denken!“ in Höxter: Volksbund führt zu Kriegsgräbern und Erinnerungsorten der Stadt
Lesedauer: 4 Minuten
Kreis Höxter
Höxter (red). Erinnerungsorte liegen oft direkt vor der eigenen Haustür – und bleiben dennoch unbeachtet. Kriegsgräberstätten gehören zu diesen Orten. Im Rahmen des landesweiten Veranstaltungsmonats „Ge(h)denken! – Monat des Kriegsgrabs“ lädt der Landesverband NRW im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im September zu einer besonderen Führung in Höxter ein.
Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Veranstaltung nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie führt zu Kriegsgräbern und Erinnerungsorten in Höxter und lädt dazu ein, die Geschichte der Stadt während der Weltkriege anhand ausgewählter Orte und persönlicher Schicksale neu zu entdecken.
Die Führung findet am 19. September 2026 um 14.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des Friedhofs am Wall, „Am Ziegenberg 9“. Um eine vorherige Anmeldung in der Regionalgeschäftsstelle Westfalen-Lippe wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos.
Erinnerung an Krieg, Frieden und Demokratie
„Frieden und Demokratie sind nicht selbstverständlich“, betont der Landesvorsitzende des Volksbundes NRW, Thomas Kutschaty. „Das zeigen nicht nur die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Dafür stehen auch über 330.000 Gräber beider Weltkriege bei uns in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges müssen wir daran wieder stärker erinnern.“
Der „Monat des Kriegsgrabs“ findet 2026 bereits zum wiederholten Mal in Nordrhein-Westfalen statt. Mit Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und weiteren Veranstaltungen macht der Volksbund auf die Geschichte und Bedeutung der mehr als 2.100 Kriegsgräberstätten in Nordrhein-Westfalen aufmerksam.
Mehr als 2.100 Kriegsgräberstätten in Nordrhein-Westfalen
Sie erinnern an die Opfer der Weltkriege und mahnen, Verantwortung für Frieden und Demokratie zu übernehmen. Weitere Informationen zum Veranstaltungsmonat und zu den Angeboten des Volksbundes gibt es unter https://nrw.volksbund.de/ge-h-denken-2026.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt im Auftrag der Bundesregierung deutsche Kriegsgräber beider Weltkriege im Ausland. Im Inland sind die Kommunen für die Pflege der Kriegsgräber verantwortlich.
Historisch-politische Bildungsarbeit
Ausgehend von den Gräbern beider Weltkriege organisiert der Volksbund im Rahmen seiner Bildungsarbeit Veranstaltungen der historisch-politischen Bildung für Jugendliche und Erwachsene im In- und Ausland.
Anzeige
Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige
-Politische Werbung-
Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.
Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.
Politische Werbung.
Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender
Anzeige
Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.