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Kreis Höxter

Höxter (red). Erinnerungsorte liegen oft direkt vor der eigenen Haustür – und bleiben dennoch unbeachtet. Kriegsgräberstätten gehören zu diesen Orten. Im Rahmen des landesweiten Veranstaltungsmonats „Ge(h)denken! – Monat des Kriegsgrabs“ lädt der Landesverband NRW im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im September zu einer besonderen Führung in Höxter ein.

Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die Veranstaltung nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Spurensuche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie führt zu Kriegsgräbern und Erinnerungsorten in Höxter und lädt dazu ein, die Geschichte der Stadt während der Weltkriege anhand ausgewählter Orte und persönlicher Schicksale neu zu entdecken.

Die Führung findet am 19. September 2026 um 14.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des Friedhofs am Wall, „Am Ziegenberg 9“. Um eine vorherige Anmeldung in der Regionalgeschäftsstelle Westfalen-Lippe wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos.

Erinnerung an Krieg, Frieden und Demokratie

„Frieden und Demokratie sind nicht selbstverständlich“, betont der Landesvorsitzende des Volksbundes NRW, Thomas Kutschaty. „Das zeigen nicht nur die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Dafür stehen auch über 330.000 Gräber beider Weltkriege bei uns in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges müssen wir daran wieder stärker erinnern.“

Der „Monat des Kriegsgrabs“ findet 2026 bereits zum wiederholten Mal in Nordrhein-Westfalen statt. Mit Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und weiteren Veranstaltungen macht der Volksbund auf die Geschichte und Bedeutung der mehr als 2.100 Kriegsgräberstätten in Nordrhein-Westfalen aufmerksam.

Mehr als 2.100 Kriegsgräberstätten in Nordrhein-Westfalen

Sie erinnern an die Opfer der Weltkriege und mahnen, Verantwortung für Frieden und Demokratie zu übernehmen. Weitere Informationen zum Veranstaltungsmonat und zu den Angeboten des Volksbundes gibt es unter https://nrw.volksbund.de/ge-h-denken-2026.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt im Auftrag der Bundesregierung deutsche Kriegsgräber beider Weltkriege im Ausland. Im Inland sind die Kommunen für die Pflege der Kriegsgräber verantwortlich.

Historisch-politische Bildungsarbeit

Ausgehend von den Gräbern beider Weltkriege organisiert der Volksbund im Rahmen seiner Bildungsarbeit Veranstaltungen der historisch-politischen Bildung für Jugendliche und Erwachsene im In- und Ausland.


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Lesedauer: 2 Minuten
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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Lesedauer: 5 Minuten
Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World 

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