Bödexen (red). Der Förderverein Historisches Kirchengebäude Bödexen e. V. ist vom 29. August bis zum 27. September Gastgeber einer umfangreichen Bilderausstellung des Künstlers Thomas Ludwig.
Thomas Ludwig, Jahrgang 1958, ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt sowie arbeitet seit 1981 in Paderborn. Gebürtig stammt er aus Bödexen und kehrt mit dieser Ausstellung zu seinen Wurzeln zurück. Seit 2002 widmet er sich der Malerei und hat seitdem zahlreiche Ausstellungen im Großraum Paderborn präsentiert.
Unter dem Titel „Malerei für Körper, Geist und Seele“ zeigt Thomas Ludwig einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens.
Von Landschaftsmalerei bis Pouring-Kunst
Zu Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit widmete sich Thomas Ludwig vor allem naturgetreuen Motiven, wobei die Landschaftsmalerei im Mittelpunkt stand. Später folgten Werke, in denen spirituelle Erfahrungen auf die Leinwand übertragen wurden. Der Künstler arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und hat sich in den vergangenen 25 Jahren bewusst nicht auf einen bestimmten Stil festgelegt.
Ein weiteres Gebiet seiner Arbeit ist die Pouringmalerei, die nach seinen Angaben „Kunst und Spirit“ vereint. Bei dieser Technik werden verdünnte Acrylfarben mit speziellen Zusätzen auf die Leinwand gegossen und auf unterschiedliche Weise verteilt. So entstehen individuelle Kunstwerke. Während der Ausstellung erhalten interessierte Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, diese Technik kennenzulernen und selbst ein eigenes Bild zu gestalten.
Vernissage mit Weinprobe und Livemusik
Zur Vernissage am 29. August im Historischen Kirchengebäude Bödexen hat sich der Förderverein ein besonderes Rahmenprogramm ausgedacht. Nach der Eröffnung und einführenden Worten des Künstlers schließt sich ein Weintasting an. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eine oder mehrere Flaschen ihres Lieblingsweins mitzubringen. Aus diesem Fundus wird anschließend eine gemeinsame Verkostung gestaltet.
Der Förderverein sorgt für Snacks und Mineralwasser sowie für die musikalische Begleitung durch das Duo „Marita & Simon“.

Fotos: Ernst Warneke