Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Kreis Höxter
Im Archäologiepark Höxter können Familien bei einem Erlebnistag am 30. August selbst an einer echten Grabung mit Fachmann Ralf Mahytka teilnehmen. Höxter ist einer der wenigen Orte bundesweit, wo so etwas möglich ist.

Höxter (red). Zum Ferienfinale lädt der Archäologiepark Höxter zu einem besonderen Erlebnistag ein. Kinder graben am Sonntag, 30. August, gemeinsam mit Archäologe Ralf Mahytka Schätze aus. Viele weitere Aktionen versüßen den Abschied von der schulfreien Zeit. Jungs und Mädchen können Mittelalterliches basteln, Bienen beobachten oder am Spielplatz durch die Tunnelrutsche sausen. Darüber hinaus sind kostenlose Parkführungen geplant. Der Eintritt für den Nachwuchs ist frei. 

Das Highlight ist aber die Schatzsuche: Kleine und große Besucher klettern am letzten Ferienwochenende ganztägig spontan in die Schaugrabung. Sie schnappen sich Kniebrett und Kelle und dürfen unter Anleitung in der Erde selbst nach Überresten aus dem Mittelalter kratzen. „Wir haben hier fast eine Fundgarantie – 800 Jahre alte Nägel oder Scherben von Kochtöpfen kommen bei unseren Grabungsaktionen regelmäßig ans Licht“, sagt Fachmann Ralf Mahytka. Auch die Erwachsenen sind je nach Platzkapazität zum Mitmachen eingeladen.

Der Archäologiepark in der Nähe vom Welterbe Corvey macht die Wüstung sichtbar, die hier im Boden schlummert. Tatsächlich gab es direkt neben Höxter vor 800 Jahren noch eine andere Stadt. Sie hieß wie das Kloster „Corvey“ und war richtig groß: Schätzungsweise 1.500 bis 2.000 Menschen lebten dort. Der Park lässt einzelne Gebäude der Stadt mit Augmented Reality virtuell wieder auferstehen und in Hörspielen begegnet man Bewohnern wie dem Pfarrer, dem berühmten Chirurgen von der Weser oder dem Händler.

Geschichte lässt sich am Aktionstag auf unterschiedliche Art und Weise erleben, zum Beispiel bei kostenlosen Parkführungen durch den Park um 11, 14 und 17 Uhr (Treffpunkt: unter dem großen Baum am Eingang). Kinder können im Bunten Klassenzimmer kreativ werden und Brummkreisel basteln – ein beliebtes Spielzeug im Mittelalter. Wahlweise können sie auch eine Notiztafel aus Wachs nachbauen. So eine Tafel benutzten die Corveyer Kaufleute, um Bestellungen aufzuschreiben.

Eine kleine Ausstellung im Bogenzelt zeigt, was Archäologen in den vergangenen Jahrzehnten in der versunkenen Stadt zutage gefördert haben - zum Beispiel Vorratsgefäße, Tierknochen oder Spinnwirtel. Natürlich sind auch Spuren der Brandkatastrophe von 1265 wie verziegelter Lehm dabei. Damals wurde die Stadt bei einem großen Überfall angesteckt und komplett zerstört, aber nie wieder aufgebaut. Deswegen sind die Steinkeller der Fachwerk- und Holzhäuser noch weitgehend unversehrt in der Erde erhalten.

Wegen der klimatischen Bedingungen im Bogenzelt können keine Dinge aus Metall gezeigt werden. Bedeutende Funde wie das Schabeisen des Chirurgen von der Weser gibt es deshalb als 3-D-Nachdruck. Der berühmte Augenarzt stach damals schon den Grauen Star. An Mitmachstationen können Kinder Archäologie-Memory spielen und einen Krug zusammen puzzeln.

Auch die Imker sind am Aktionstag vor Ort, zeigen gerne ihre Bienenvölker und backen Honigwaffeln. Natürlich können die Kinder auf dem großen Abenteuerspielplatz mit Kletterturm und Archäologie-Sandkasten toben oder die Geocaching-Nachhaltigkeits-Rallye mit Nistkästen ausprobieren.

Am Aktionstag zum Ferienfinale (30. August) ist der Archäologiepark (Adresse: Am Hafen 2, Corvey) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt (nur EC-Zahlung). Kinder unter 18 Jahren sind frei. Wichtiger Hinweis: Proviant und Getränke können gerne mitgebracht werden.

Foto: Huxarium Gartenpark Höxter/Manuela Puls


Anzeige
Lesedauer: 4 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Video 3 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.

Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

Anzeige