Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Kreis Höxter
Dorothee Feldmann, Bettina Böhnke und Charmaine Haid rechnen wieder mit 15.000 Besucherinnen und Besuchern

Höxter (TKu). Schloss Corvey wird an diesem Wochenende erneut zum Treffpunkt für Gartenfreunde, Pflanzenliebhaber und Genießer. Vom 31. Juli bis zum 2. August findet die 16. Auflage des Gartenfestes Corvey statt. Unter dem Motto „Sommer im Garten“ zeigt sich der Schlosspark des UNESCO-Welterbes wieder als internationale Verkaufs- und Informationsausstellung rund um Garten, Wohnen und Lebensart von seiner besten Seite. Erwartet werden rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern. Das Gartenfest Corvey zieht längst nicht mehr nur klassische Gartenliebhaber an. Nach Beobachtungen der Veranstalter besuchten in den vergangenen Jahren zunehmend auch jüngere Menschen die Veranstaltungen. Vor der historischen Welterbe-Kulisse von Schloss Corvey präsentieren sich von Freitag bis Sonntag etwa 120 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Angebote. Nach Angaben der Veranstalter sind darunter 16 Aussteller, die erstmals beim Gartenfest vertreten sind. Organisiert wird die Veranstaltung von der Evergreen GmbH. Im Pressegespräch informierten Projektleiterin Bettina Böhnke, Pressesprecherin Charmaine Haid sowie Dorothee Feldmann, die Verantwortliche für die Direktion der Ratiborschen Generalverwaltung in Corvey, über die diesjährige Veranstaltung.

Die Besucher erwartet ein breites Angebot an Pflanzen, Stauden, Kräutern, Garten- und Landschaftsbau, Kunsthandwerk, Gartenmöbeln, Mode und Accessoires, Antiquitäten, Gartengeräten sowie Dekorationen für Haus und Garten. Ergänzt wird das Sortiment durch Delikatessen und Angebote rund um die ländliche Lebensart. Unter den Pflanzenausstellern finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besonderheiten. Die Gärtnerei Bartels bringt eine große Auswahl essbarer Hibiskusstauden mit nach Corvey. Nach Angaben der Veranstalter liegen essbare und mehrjährige Pflanzen weiterhin im Trend. Insgesamt können Besucher rund 500 verschiedene Pflanzensorten entdecken. B&W Naturgarten präsentiert saisonale Stauden, Gehölze, exotische Pflanzen und Gartendekorationen. Die Timms Gartenbaumschule zeigt außerdem eine große Auswahl blühender Hortensien.

Auch der Bereich Gartengestaltung entwickelt sich weiter. Bettina Böhnke verwies insbesondere auf einen neuen Aussteller aus der Nähe von Kassel, der hochwertige Outdoor-Küchen präsentiert. Als Blickfang dient eine moderne Hightech-Outdoorküche im Wert von rund 20.000 Euro. Outdoor-Küchen gehörten derzeit zu den gefragtesten Trends im Gartenbereich, erklärte Böhnke. Ebenfalls vertreten ist Hotze aus Hannover mit Gartenmöbeln und modernen Pergolen inklusive LED-Beleuchtung. OutdoorGenuss XXL stellt weitere hochwertige Outdoor-Küchen vor. Erstmals präsentiert Audioblock Soundsysteme für Terrasse und Garten. Darüber hinaus spielt auch hochwertige Dekoration eine wichtige Rolle. Weserlicht aus der Region bietet handgefertigte Kerzen in Betongefäßen an. Frosch im Glück zeigt Wohnaccessoires für Haus und Garten. FloraFee bringt dekorative Metall-Gartenstecker mit nach Corvey, während Cultmöbel aus Gütersloh moderne Cubes, Beistelltische, Vasen und Teelichthalter präsentiert.

Nach Angaben der Veranstalter kommen erneut zahlreiche Aussteller aus dem Ausland nach Höxter. Vertreten sind unter anderem Unternehmen aus den Niederlanden, Italien und Österreich. Ebenso wachse das Interesse an hochwertiger Handwerkskunst aus ganz Deutschland. Diese besonderen Arbeiten seien in dieser Form in Höxter ausschließlich auf dem Gartenfest zu finden, betonten die Verantwortlichen. Auch kulinarisch bietet das Gartenfest eine große Vielfalt. Besucher können italienische Antipasti, Matcha-Spezialitäten, Kaffeespezialitäten sowie hausgemachte Kuchen genießen. Hinzu kommen Delikatessen für zuhause, darunter Nüsse, Liköre, Schokolade sowie verschiedene Frischkäse- und Ziegencamembert-Variationen. Kühle Getränke unter schattigen Bäumen oder mit Blick auf Schloss Corvey laden zum Verweilen ein.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung. Neben einem blumigen Walking Act gibt es erneut eine Kinderspielwiese am Teehaus. Neu hinzu kommt in diesem Jahr das Kinderschminken, das am Samstagnachmittag und Sonntag angeboten wird. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erhalten freien Eintritt. Charmaine Haid betonte, dass Familien damit erneut ein umfangreiches Angebot erwartet. Zu den weiteren Attraktionen gehören historische Oldtimer, die am Wochenende vor dem Schloss ausgestellt werden. Während die allgemeinen Veranstaltungsinformationen eine Präsentation am Sonntag nennen, kündigten die drei Veranstalterinnen im Pressegespräch an, dass die historischen Fahrzeuge sowohl am Samstag als auch am Sonntag zu sehen sein werden.

Nach Beobachtungen der Organisatoren verändert sich auch das Publikum. Projektleiterin Bettina Böhnke stellte fest, dass in den vergangenen Jahren zunehmend jüngere Besucher das Gartenfest für sich entdeckt hätten. Das Interesse beschränke sich längst nicht mehr nur auf klassische Gartenliebhaber, sondern umfasse mittlerweile alle Altersgruppen. Dorothee Feldmann wies zudem darauf hin, dass Besucher während der Öffnungszeiten des Gartenfestes auch das Schloss Corvey besichtigen können. Dadurch lasse sich der Besuch der Ausstellung mit einem Rundgang durch das UNESCO-Welterbe verbinden.

Das Gartenfest Corvey findet von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August, täglich von 10 bis 18 Uhr statt. Der letzte Einlass erfolgt um 17 Uhr. Das Ausstellungsgelände umfasst rund 10.000 Quadratmeter im Schlosspark Corvey. Eintrittskarten kosten an der Tageskasse 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Im Online-Vorverkauf sind Tickets bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn für 10 Euro erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt. Karten sind sowohl im Vorverkauf als auch an der Tageskasse erhältlich.

Fotos: Thomas Kube


Anzeige
Lesedauer: 3 Minuten
Anzeige

Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

Anzeige

Lesedauer: 7 Minuten
Holzminden

Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.

Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.

Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko

„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.

„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.

Ausgespülte Bereiche werden sichtbar

Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.

Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.

„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.

Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.

Durchquerungen können schnell gefährlich werden

„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.

DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig

Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.

„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.

Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.

Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen

Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.

„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.

Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.

Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.

Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.

Anzeige