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Kreis Höxter

Kreis Höxter (red). „Eltern können die restliche Zeit der Sommerferien noch gut dazu nutzen, mit ihren Kindern den Schulweg zu üben.“ Das sagt Oliver Thöne, Geschäftsführer der Verkehrswacht für den Kreis Höxter, mit Blick auf die diesjährigen Schulanfängerinnen und Schulanfänger. In den Kindertagesstätten werden die Kinder und Eltern zwar gut darauf vorbereitet, auch mit der von der Verkehrswacht mit Unterstützung der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter an die künftigen Schulkinder herausgegebenen Broschüre „Sicher zur Schule“. Der individuelle Schulweg sollte jedoch im Vorfeld ebenfalls geübt werden.

„Die Kinder sind mit dem Schuleintritt meistens so weit, dass sie den Weg zur Schule alleine meistern können. Dieser erste Schritt in die eigenständige Mobilität kann von den Eltern gut unterstützt werden“, so Thöne.

Einige Tipps möchte er den Eltern mit auf den Weg geben: „Es ist wichtig, den sichersten Weg zur Schule zu ermitteln. Das muss nicht unbedingt der kürzeste sein.“ Manche Schulen verfügen über einen Schulwegplan, in dem diese Wege verzeichnet sind. Zudem rät Thöne, den gewählten Schulweg mit dem Kind – im Idealfall an Werktagen zur gleichen Uhrzeit wie später zum Schulbeginn – mehrmals gemeinsam zu gehen. Dabei sollte den Kindern das richtige Verhalten erklärt und auf Gefahren wie Ausfahrten, den toten Winkel oder schlecht einsehbare Stellen hingewiesen werden.

„Bei der Verkehrserziehung in der Kita lernen die Kinder, dass der Bordstein immer als Grenze gesehen werden soll, an der sie stets stehen bleiben müssen. Daran sollten Eltern ihre Kinder in jedem Fall erinnern“, so Thöne. Wenn der Schulweg mehrfach gemeinsam zurückgelegt worden sei, könne das Kind kurz vor Schulbeginn selbst zeigen, ob es sich alles gemerkt habe. Dazu könne das Kind den Weg alleine vorausgehen, während die Eltern ihm mit etwas Abstand folgen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit sollte zudem darauf geachtet werden, dass die Kinder durch reflektierende Kleidung oder Reflektoren für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar sind. „Und wer mit dem Auto kommen muss, sollte sich im Vorfeld über Elternhaltestellen informieren. Damit werden die Kinder geschützt, die zu Fuß zur Schule kommen, und das eigene Kind kann zumindest noch die letzten Meter zu Fuß zurücklegen“, so Thöne.  Zudem sollte das Kind unabhängig von der Länge der Strecke stets in einem geeigneten Kindersitz gesichert sein und auf der Gehwegseite aus dem Auto aussteigen.

Foto: LVW NRW


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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