Einsatzreiche Tage für die Freiwillige Feuerwehr Höxter
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Kreis Höxter
Höxter (red). Ein einsatzreicher Freitag liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Höxter mit ihren Einheiten. Am 28. August mussten die Einsatzkräfte insgesamt sechs Einsätze im Stadtgebiet und darüber hinaus bewältigen. Das Spektrum reichte dabei von einer technischen Hilfeleistung im Krankenhaus über einen Verkehrsunfall und eine Verunreinigung durch Betriebsstoffe bis hin zu einem größeren Wasserschaden in einem Wohnhaus. Auch zwei Amtshilfeleistungen für die Polizei und einen Jäger gehörten zum Einsatzgeschehen.
Der erste Einsatz des Tages begann bereits um 11.15 Uhr. Das Krankenhaus an der Brenkhäuser Straße in Höxter forderte Unterstützung durch die Feuerwehr an. Ein Ring musste von einem Finger entfernt werden. Die Einsatzkräfte mit einem Einsatzleitwagen aus Höxter erkundeten zunächst die Situation. Anschließend wurde der Ring mit technischem Gerät vorsichtig entfernt. Der Einsatz war um 11.40 Uhr beendet.
Noch während dieses Einsatzes wurde um 11.34 Uhr ein weiterer Alarm ausgelöst. Auf der Bundesstraße 239 zwischen Fürstenau und Löwendorf war ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen gemeldet worden. Aufgrund der ersten Meldung und der örtlichen Gegebenheiten wurden neben den Kräften aus Fürstenau auch weitere Einsatzkräfte aus Marienmünster und Höxter alarmiert. Hinzu kamen der Rettungsdienst, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie die Polizei des Kreises Höxter. Vor Ort wurde die Unfallstelle abgesichert und erkundet. Entgegen der ursprünglichen Meldung waren keine Personen in Fahrzeugen eingeklemmt. Insgesamt waren fünf Menschen von dem Unfall betroffen.
Am Nachmittag folgte um 15.34 Uhr der dritte Einsatz des Tages. Im Stadtgebiet von Höxter waren an mehreren Kreuzungsbereichen Verunreinigungen durch Betriebsstoffe festgestellt worden. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Gerätewagen aus Höxter wurden eingesetzt. Die Feuerwehr sicherte die betroffenen Bereiche ab und erkundete die einzelnen Einsatzstellen. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut und anschließend wieder aufgenommen. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die Einsatzstellen an die Polizei übergeben. Gegen 16.40 Uhr war dieser Einsatz beendet.
Deutlich umfangreicher gestaltete sich der vierte Einsatz. Um 17.09 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem größeren Wasserschaden in einem Einfamilienhaus an der Lönsstraße in Höxter alarmiert. Das Wasser stand in sämtlichen Stockwerken des Gebäudes bis zu zehn Zentimeter hoch, berichtet die Feuerwehr. Zusätzlich bestand die Gefahr, dass die Elektroverteilung durch das Wasser weiteren Schaden nehmen könnte. Neben Kräften aus Höxter wurden auch Einheiten aus Brenkhausen, Lüchtringen und Lütmarsen eingesetzt. Außerdem wurde das Technische Hilfswerk (THW) wegen der Statik des Gebäudes hinzugezogen. Nach der Erkundung wurde das Gebäude zunächst stromlos geschaltet. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, das Wasser mithilfe von Pumpen und Wassersaugern zu entfernen.
Im Verlauf des Einsatzes stellte sich eine weitere Gefahrenlage heraus. Bei der Decke zum Dachboden handelte es sich um eine Lehmdecke. Aufgrund der Belastung durch das Wasser bestand die Gefahr statischer Probleme. Deshalb wurde ein Fachberater des THW hinzugezogen. Das THW organisierte weitere Kräfte, um die betroffene Decke abzufangen und das Gebäude entsprechend zu sichern. Für die Feuerwehr war der Einsatz damit beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an das THW und den Eigentümer übergeben. Der Einsatz endete um 19.50 Uhr.
Parallel dazu kam es zu einem weiteren kleineren Einsatz. Um 19.07 Uhr wurde die Einheit Stahle zur Heinser Straße gerufen. Ein Jäger hatte die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten, nachdem eine Wildkatze gesichtet worden war. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Tier jedoch bereits in seinen natürlichen Lebensraum zurückgezogen. Nach einer kurzen Erkundung waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Der Einsatz konnte um 19.45 Uhr beendet werden.
Nahezu zeitgleich wurde die Feuerwehr erneut alarmiert. Um 19.50 Uhr forderte die Polizei Unterstützung bei einem Einsatz im Bereich Im Brückfeld in Höxter an. Ein unbekanntes Objekt musste aus der Weser geborgen werden, um es näher zu begutachten. Ein Einsatzleitwagen aus Höxter rückte zur Einsatzstelle aus. Nach der Erkundung und einer Abstimmung mit der Polizei konnte das Objekt geborgen werden. Anschließend wurde es an die Polizei übergeben. Dieser sechste und letzte Einsatz des Tages war um 20.25 Uhr beendet.
Bereits am Vortag, Donnerstag, dem 27. August, war die Freiwillige Feuerwehr Höxter ebenfalls mehrfach gefordert. An diesem Tag mussten die Einsatzkräfte vier Einsätze bewältigen. Dazu gehörte die Erkundung einer Ölspur. Darüber hinaus kam es zu drei Fehleinsätzen, die durch Brandmeldeanlagen ausgelöst worden waren. Betroffen waren zwei Industriebetriebe in Höxter und ein Asylbewerberheim.
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 2 von 3
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– Politische Werbung – Video 2 von 3
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
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Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
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