Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Höxter-Beverungen

Höxter (red). Eine Tasche, die im Schrank nicht mehr gebraucht wird, kann für andere Menschen noch viel bewegen: Der Zonta Club Höxter ruft erneut zur Taschenspende für seine beliebte Taschenbörse auf. Am letzten September-Wochenende findet die Aktion bereits zum achten Mal statt – in diesem Jahr erstmals im Historischen Rathaus in der "Weserstraße". Vom 25. bis 27. September wird dort während des Huxori-Marktes ein Second-Hand-Markt für Koffer, Rucksäcke und Taschen aller Art aufgebaut.

Bewährte Aktion zieht ins Historische Rathaus

Drei Jahre lang bot die Marienkirche den besonderen Rahmen für die Taschenbörse. Nun rückt der Zonta Club mit seiner Aktion noch näher an das Geschehen des Huxori-Marktes heran. Was einst als spontane Idee begann, ist längst zu einem Herzensprojekt des Clubs geworden. Denn die Taschenbörse verbindet gleich mehrere gute Zwecke: Spenderinnen und Spender schaffen Platz, Käuferinnen und Käufer finden neue Lieblingsstücke – und der Erlös unterstützt Menschen, die Hilfe benötigen.

In den vergangenen Jahren kamen nach Angaben des Zonta Clubs beeindruckende Summen „Taschengeld“ zusammen. In diesem Jahr geht der Erlös an das Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter, an die Stiftung Kinderheimat Neuhaus sowie an die Frauenberatungsstelle gegen Gewalt im Kreis Höxter (AWO).

„Jede gespendete Tasche hat eine Geschichte – und mit jedem Verkauf entstehen neue“, sagt Susanne Krekeler, Präsidentin des Zonta Clubs Höxter.

Neuer Ort mit historischer Verbindung zum Handel

Auch der neue Veranstaltungsort passt aus Sicht der Beteiligten gut zur Aktion. Das Historische Rathaus liegt zentral am Huxori-Geschehen und bringt zugleich eine lange Handelsgeschichte mit. „Schon im Mittelalter war hier am damaligen Marktplatz Handel und Trubel. Nicht umsonst heißt die Halle im Untergeschoss ‚Markthalle'“, sagt Nadine Nolte, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Höxter. Sie freut sich auf die Kooperation mit dem Service Club: „Wir freuen uns auf ein buntes Treiben an den drei Tagen zu Huxori.“

Taschen-Spenden bis zum 15. September möglich

Damit die Börse auch in diesem Jahr ein Erfolg wird, bittet der Zonta Club um gut erhaltene Taschen-Spenden im Kreis Höxter und in Holzminden. Gesucht werden Stücke aller Art – von der Handy-Tasche über Rucksäcke bis hin zu Koffern. Abgegeben werden können die Spenden bis zum 15. September an folgenden Sammelstellen:

  • Bad Driburg: City Apotheke, "Lange Straße" 106
  • Beverungen: Frischemeyer – Die Blumenbinderei, "Industriestraße" 15
  • Brakel: Rosenapotheke, "Nieheimer Straße" 10
  • Boffzen: Weserapotheke, "Untere Dorfstraße" 32a, sowie Ölmühle Solling, "Höxtersche Straße" 3
  • Höxter: Provinzial Birgit Bitterberg, "Corbiestraße" 32, Kruse Optik, "Stummrige Straße" 2, sowie Die Straussbar, "Nicolaistraße" 8
  • Holzminden: Tourismus Information Sensoria, "Obere Straße" 45
  • Nieheim: Blumenhaus Drewes, "Schäferstraße" 27
  • Steinheim: Buchhandlung Wedegärtner, "Marktstraße" 23
  • Warburg: Wohnsinn, "Paderborner Tor" 170

Auch bei Zontians in der Nähe können Spenden abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es unter zonta-hoexter.de.

Foto: Zonta-Club


Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Politische Werbung – Bevern. Video 2 von 3

Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.

Diese Erfahrung möchte ich als Samtgemeindebürgermeister für unsere Samtgemeinde Bevern einbringen – bürgernah, transparent und mit klaren Prioritäten.

Ihre Anliegen. Meine Aufgabe.

Wichtiger Termin: Am 13. September 2026 entscheiden wir gemeinsam über die Zukunft unserer Samtgemeinde. Jede Stimme zählt!

Politische Werbung

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse
Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse

Anzeige

Lesedauer: 5 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.

Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.

Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.

Die Öffentlichkeit zeigte großes Interesse an der Ratssitzung

Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt

Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.

Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.

Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht

Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.

Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.

Friedhelm Bandke (2. v. l.) bleibt Bürgermeister von Eschershausen

Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers

Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.

Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.

Fotos: awin

Anzeige