WindMusicLab begeistert rund 150 Besucher: Musik und Wissenschaft treffen sich im Botanischen Garten Höxter
Lesedauer: 6 Minuten
Höxter-BeverungenDas Atrium des Mauergartens ist mit 150 Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt. Das Wetter spielte mit und viele suchten sich ein schattiges Plätzchen im einladenden Grün des Campus.
Höxter (red). Mit lang anhaltendem Applaus, sommerlichem Wetter und einer außergewöhnlichen Atmosphäre endete am Sonntag das erste WindMusicLab im Atrium des Mauergartens des Botanischen Gartens der TH OWL. Rund 150 Besucherinnen und Besucher erlebten ein Konzert, das eindrucksvoll zeigte, wie Musik, Wissenschaft und gesellschaftlicher Austausch miteinander verbunden werden können.
Unter der musikalischen Leitung von Björn Zimmermann präsentierte das eigens für das Projekt gegründete WindMusicLab-Orchester ein Programm mit Meilensteinen der britischen Blasorchesterliteratur. Den Auftakt bildete Kenneth J. Alfords Marsch H.M. Jollies, bevor Gustav Holsts berühmte First Suite in E-flat und Second Suite in F erklangen. Ergänzt wurde das Konzert durch Ralph Vaughan Williams' Sea Songs sowie Edward Elgars bewegendes Nimrod aus den Enigma Variationen. Durch das Programm führte Initiator Stefan Balke, der die musikalischen Werke mit historischen Hintergründen und unterhaltsamen Anekdoten verband. So entstand eine kurzweilige Reise durch die Anfänge der britischen Blasorchestertradition und die Entstehung jener Werke, die bis heute zum Kernrepertoire sinfonischer Blasorchester gehören.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Klaus Maas von der Technischen Hochschule OWL sowie Bürgermeister Daniel Hartmann, die beide die Bedeutung solcher Projekte für die Region und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft hervorhoben. Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Meinard Müller von den AudioLabs Erlangen. Anschaulich und unter Zuhilfename des Orchesters zeigte er, wie moderne Musikinformatik und Künstliche Intelligenz heute eingesetzt werden können, um Musik besser zu analysieren, zu verstehen und neue Werkzeuge für Musikerinnen und Musiker zu entwickeln. Damit wurde deutlich, dass Forschung nicht nur im Labor stattfindet, sondern unmittelbar mit kultureller Praxis in Verbindung treten kann.
Im Anschluss verwandelte sich der Mauergarten in einen lebendigen Ausstellungs- und Begegnungsort. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, Wissenschaft selbst auszuprobieren. Besonders großes Interesse weckten interaktive Stationen zur Visualisierung von Klängen mittels Spektrogrammen, an denen verschiedene Instrumente untersucht werden konnten. Axel Berndt vom kreativInstitut.OWLpräsentierte einen eigens entwickelten Orgel-Arpeggiator und gab Einblicke in computergestützte Musikgestaltung. Die Promovierenden des Standorts Höxter Katharina Pilar von Pilchau und Alexandra Schäfer stellten aktuelle Forschungsprojekte vor und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Für zusätzliche Begeisterung sorgte Mathias Rodemeier, der eine Wasserdrohne präsentierte, mit der Gewässer kartiert und Strömungen vermessen werden können.
Bei Kaffee und Kuchen sowie zahlreichen Gesprächen zwischen Musikerinnen und Musikern, Forschenden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern klang der Vormittag in entspannter Atmosphäre aus. Viele Besucher nutzten außerdem die Gelegenheit, den Botanischen Garten zu erkunden und mit den Beteiligten über Musik, Wissenschaft und neue Technologien ins Gespräch zu kommen.
Das WindMusicLab war weit mehr als ein Konzert. Das Projekt zeigte beispielhaft, wie kulturelles Engagement, wissenschaftliche Forschung und regionale Zusammenarbeit neue Impulse für den ländlichen Raum schaffen können. Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker arbeiteten über mehrere Probenphasen gemeinsam an anspruchsvoller Blasorchesterliteratur, während gleichzeitig Mehrspuraufnahmen entstanden, die künftig als Grundlage für Forschungsprojekte in der Musikinformatik dienen werden.
Für die Organisatoren ist das erfolgreiche Matineekonzert daher erst der Anfang. Die große Resonanz des Publikums und die positive Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wissenschaft und Amateurmusik machen deutlich, welches Potenzial in diesem neuen Veranstaltungsformat steckt. Langfristig soll das WindMusicLab den Grundstein für ein Blasmusikzentrum Höxter legen – einen Ort, an dem Musik, Forschung und Bildung dauerhaft zusammenfinden und sich gegenseitig bereichern.
Foto: Michael Fromme
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Unerwartete Probleme bei der Dachsanierung: Mairose findet schnelle Lösungen und die Bauherren ziehen sehr positives Fazit
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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?
„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.
Schnelle Lösung ohne Verzögerungen
Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.
Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.
Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte
Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.
Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.
Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten
Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“
Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.
10. Weser-Entenrennen steht bevor: Renn-Enten gibt es an zwei Samstagen auf dem Marktplatz zu erwerben
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Landkreis Holzminden
Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.
Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.
In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen
In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.
Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.
Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft
Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.
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