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Höxter-Beverungen
Michael Brecker (2. Vorsitzender, SV Germania Bredenborn e.V.), Markus Engert (BeSte Stadtwerke), Sabrina Hochhaus (1. Vorsitzende, SV Germania Bredenborn e.V.)

Bredenborn (red). Die BeSte Stadtwerke GmbH freut sich, den SV Germania Bredenborn e. V. als einen der Gewinner des Nachhaltigkeitsfonds 2025 bekannt zu geben. Mit seinem Projekt zur energetischen Modernisierung des Vereinsheims konnte der Verein überzeugen und sich eine Förderung sichern.

Gefördert wurde der Austausch veralteter Elektroheizkörper im Vereinsheim und in den Umkleidekabinen. Die neuen Heizkörper werden künftig an die städtische Bio-Flüssiggasheizung angeschlossen und tragen so zu einer effizienteren und nachhaltigeren Wärmeversorgung bei. Darüber hinaus wurden in den Sanitärbereichen Bewegungsmelder installiert, um den Energieverbrauch weiter zu reduzieren.

Mit den umgesetzten Maßnahmen leistet der SV Germania Bredenborn einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Energie und zur Senkung von Emissionen. Gleichzeitig werden die Vereinsanlagen zukunftsfähig gestaltet und die Betriebskosten langfristig entlastet.

Sabrina Hochhaus und Michael Brecker aus dem Vorstand des Vereins präsentierten bei einem Vor-OrtTermin die umgesetzten Maßnahmen und berichteten von den Herausforderungen während der Umbauphase. Gleichzeitig zeigten sie sich erfreut über die finanzielle Unterstützung aus dem Nachhaltigkeitsfonds. Im gemeinsamen Austausch wurden außerdem die vielfältigen Herausforderungen des Vereinslebens thematisiert, mit denen sich viele ehrenamtlich geführte Vereine täglich auseinandersetzen.

Die Fördermittel stammen aus dem Nachhaltigkeitsfonds der BeSte Stadtwerke, der in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Nachhaltiges Bauen und Sanieren“ legt. Ziel ist es, Projekte zu unterstützen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen leisten.

Bei der persönlichen Übergabe der Urkunde gratulierte BeSte-Mitarbeiter Markus Engert dem Verein und würdigte dessen Engagement: „Der SV Germania Bredenborn zeigt mit seinen Investitionen, wie auch kleinere Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit leisten können. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne.“

Die BeSte Stadtwerke GmbH ist stolz darauf, solche zukunftsorientierten Projekte in der Region zu fördern und gemeinsam mit engagierten Vereinen die nachhaltige Entwicklung vor Ort voranzubringen.

Foto: BeSte Stadtwerke


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Holzminden. Sushi Mania by Marta startet mit einer attraktiven Sommeraktion und bietet bis einschließlich 31. August 2026 zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Voraussetzung ist ein Mindestbestellwert von 25 Euro. Der Rabatt kann mit dem Gutscheincode „sushi-summer“ eingelöst werden.

Lieferung in zahlreiche Orte

Geliefert wird von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 bis 21 Uhr. Ab einem Bestellwert von 40 Euro erfolgt die Lieferung kostenfrei nach Holzminden, Stahle, Bevern, Lüchtringen, Neuhaus, Stadtoldendorf, Silberborn, Negenborn, Höxter, Deensen und Albaxen.

Die Bezahlung erfolgt vorab per PayPal. Für die Auslieferung sollte zusätzlich zur gewählten Produktionszeit eine Lieferzeit von etwa 30 Minuten eingeplant werden.

Öffnungszeiten und Kontakt

Das Restaurant in der „Oberbachstraße 24“ in Holzminden ist mittwochs bis sonntags jeweils von 16 bis 21 Uhr geöffnet.Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0151 41243895 oder www.holzminden-sushi.de.

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Holzminden

Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.

Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.

Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck

Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.

Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.

Restrukturierung soll Zukunft sichern

Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.

Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.

Mehr als 170 Jahre Brautradition

Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.

Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.

Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.

Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft

„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.

Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.

Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.

Foto: TKu

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