Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Höxter-Beverungen

Am Nicolaitor erstrahlte in der letzten Juni-Woche eine ganz besondere Botschaft: Jedes Kind zählt, jede Begabung wird gesehen. Der Schulhof verwandelte sich in eine Zirkusmanege, in der rund 270 Schülerinnen und Schüler beim Projekt des Circus Phantasia selbst zu Artisten wurden. Fast 7 Jahre ist es her, dass diese besondere Woche am Nicolaitor stattfinden konnte. Corona, die Landesgartenschau und die lange Baustellenzeit kamen dazwischen.

Bereits am Sonntag packten rund 50 Eltern tatkräftig beim Aufbau des Zirkuszeltes mit an. Förderverein und Kollegium sorgten mit Verpflegung für eine angenehme Atmosphäre, in der spürbar wurde, wie eng die Schulfamilie hier zusammenarbeitet.

In den folgenden Tagen arbeiteten Lehrkräfte, Circus-Trainerinnen und -trainer gemeinsam daran, dass Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes sichtbar wurden. Ob in der Manege als gewitzter Clown, feuerbezwingender Fakir, mit verblüffenden Zaubertricks oder atemberaubenden Vorführungen auf dem Drahtseil oder am Trapez, mit beeindruckender Akrobatik und farbenfrohen Schwarzlicht- und Jonglage-Vorführungen – jede Rolle bot den Kindern Raum für Entdeckung eigener Stärken, gegenseitige Unterstützung und Erfolgserlebnisse.

Hochsommerliche Temperaturen von mehr als 35 Grad stellten eine besondere Herausforderung dar. Doch Wärme im Herzen, ein kühler Kopf, Teamgeist und professionelle Unterstützung durch das Circus Phantasia-Team und die vertrauten Lehrkräfte ließen die mutigen jungen Künstlerinnen und Künstler trotz der Hitze über sich hinauswachsen.

Es folgten vier Vorstellungen, vier Geschichten von Mut, Teamgeist und purer Freude – zahlreiche Eltern, Großeltern und Freunde der Schule verfolgten die Darbietungen begeistert und erlebten Zirkuspädagogik als Ausdruck individueller Stärken.

Thorsten Stickel, Vorsitzender der Schulpflegschaft, betont: „Nicht nur in dieser besonderen Zirkuswoche lernen Kinder hier mit unterschiedlichen Begabungen gemeinsam, respektieren einander und feiern Erfolge – groß oder klein. Eltern, die eine zukunftsorientierte Lernumgebung suchen, finden am Nicolaitor eine Schule, die Herz, Verstand und Vielfalt vereint.

Auch Schulleiterin Bettina Becker zieht Bilanz: „Die Woche mit dem Circus Phantasia hat gezeigt, wie stark die Vielfalt in unseren Klassen ist. Was uns hier besonders macht, ist die klare Wertschätzung jeder individuellen Lernreise. Die Kinder wachsen gerade dann, wenn sie spüren, dass ihre Stärken gesehen werden.“ Die Zirkuswoche sei mehr als ein Projekt: Sie fördere das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Zusammenhalt über Klassen- und Jahrgangsgrenzen hinweg – Kompetenzen, die die Kinder dann auch im Alltag der Schule und im Leben stark machen.

Foto: Bettina Becker


Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Politische Werbung – Bevern. Video 2 von 3

Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.

Diese Erfahrung möchte ich als Samtgemeindebürgermeister für unsere Samtgemeinde Bevern einbringen – bürgernah, transparent und mit klaren Prioritäten.

Ihre Anliegen. Meine Aufgabe.

Wichtiger Termin: Am 13. September 2026 entscheiden wir gemeinsam über die Zukunft unserer Samtgemeinde. Jede Stimme zählt!

Politische Werbung

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse
Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse

Anzeige

Lesedauer: 6 Minuten
Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

Anzeige