Schützengeist wird mit feierlichem Trauerzug in die Weser verabschiedet
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Höxter-Beverungen
Höxter (TKu). Nach der Auferstehung des Schützengeistes wenige Tage vor dem Höxteraner Schützenfest nun das: Mit einem feierlichen Trauerzug, blau-weißen Fahnen, Bengalos, blau-weißen haweiianischen Leis um den Hals, viel Applaus und einer gehörigen Portion Humor verabschiedete die Erste Kompanie der Schützengilde Höxter am vergangenen Samstag ihren Schützengeist in die Weser. Die inzwischen zur festen Tradition gewordene Zeremonie bildete den stimmungsvollen Abschluss des diesjährigen Schützenfestes und lockte zahlreiche Schützen sowie viele Zuschauer an das Weserufer. Im Mittelpunkt des Geschehens stand zum zweiten Mal der Schützengeist, der von Joachim „Stoni“ Steinsiek mit viel Witz und schauspielerischem Geschick verkörpert wurde. Seit Jahren ist seine Darstellung ein fester Bestandteil der Abschlusszeremonie des Schützenfestes. Obwohl die Veranstaltung als symbolische „Beerdigung“ bezeichnet wird, steht dabei nicht die Trauer, sondern vielmehr die Pflege einer liebgewonnenen Tradition im Vordergrund.
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Begleitet wurde der Schützengeist von seinem Trauerzug der Ersten Kompanie und dessen Freunde, befehligt von Hauptmann Sascha Stankowski. Mitten im Umzug mit dabei befand sich auch das neue Schützenkönigspaar Frank und Kirsten Lohmann von der dritten Kompanie sowie das neue Kronprinzenpaar Uwe und Melanie Möhring. Ebenfalls im Umzug mit dabei waren auch die ehemaligen Schützenkönigspaare Lars und Judith Jubitz (2. Kompanie) sowie Dieter und Martina Kuhlebrock. Gemeinsam marschierte der Trauerzug am Samstagabend vom Paulaner in der Stummrigen Straße in Richtung Weser mit dem Schützengeist auf seinem letzten Weg. Zahlreiche Besucher säumten den Weg und verfolgten das Spektakel, während der Schützengeist unter großem Jubel verabschiedet wurde.
Am Weserufer angekommen, wartete in diesem Jahr eine besondere Überraschung. Anders als bei den vergangenen Zeremonien wurde der Schützengeist diesmal nicht an der Bollerbachmündung verabschiedet: Stattdessen standen auf der gegenüberliegenden Weserseite zwei geheimnisvolle Begleiter mit schwarzen Zylindern bereit. Unter den Blicken der zahlreichen Zuschauer übernahmen sie schließlich die Aufgabe, den Schützengeist symbolisch seiner zweijährigen Ruhepause der Weser zu übergeben. Mit einem kräftigen „Machs-Gut-Schubs“ wurde der Schützengeist in die Weser entlassen und trieb langsam flussabwärts, begleitet von lautem Jubel, Beifall und den blau-weißen Fahnen der Schützen.
Damit endet für den Weser-Schützengeist traditionell seine Aufgabe bis zum nächsten Schützenfest. Der Brauch sieht vor, dass der Geist für zwei Jahre in der Weser „ruht“, ehe er zum nächsten Schützenfest feierlich wieder aus dem Fluss zurückgeholt wird. Diese symbolische Rückkehr markiert dann den Beginn einer neuen Schützenfestsaison. Ein besonderer Dank galt laut der ersten kompanie erneut dem Schützengeist „Stoni“, der sein Amt wieder mit viel Leidenschaft und großem Engagement verkörperte.
Die „Blau-Weiße Nacht“ musste in diesem Jahr leider ausfallen:
Eine kleine Änderung gab es in diesem jahr allerdings: Die ursprünglich geplante „Blau-Weiße Nacht“ konnte in diesem Jahr nicht stattfinden. Grund dafür waren zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle sowie die hohe Anzahl weiterer Veranstaltungen rund um das Schützenfest und im Vereinskalender. Die Verantwortlichen betonten jedoch, dass die beliebte Feier nicht gestrichen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden soll. Ein möglicher neuer Termin würde rechtzeitig bekanntgegeben werden. Während der Schützengeist nun symbolisch in den Fluten der Weser ruht, richtet sich der Blick bereits wieder auf das nächste Schützenfest 2028. Dann wird er, so ganz nach altem Brauch, wieder aus der Weser zurückkehren und den Auftakt zu einem neuen Schützenfest begleiten.
Fotos: Thomas Kube, Annette Degen und Simone Becker
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 2 von 3
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Politische Werbung – Video 2 von 3 – Landkreis Holzminden
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Wenn alte Trecker erwachen: Sollingverein lädt zum großen Treffen nach Sievershausen ein
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Dassel
Sievershausen (mhn). Die Vorfreude auf das traditionsreiche Treckertreffen in Sievershausen ist groß. Der Sollingverein Sievershausen lädt am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art in der Harz-Weser-Region ein. Im Mittelpunkt stehen historische Trecker und Landmaschinen renommierter Hersteller. Treckerfreunde und Interessierte aus nah und fern sind eingeladen, im Sollingdorf Sievershausen die Geschichte der Landwirtschaft hautnah zu erleben.
Historische Trecker und Programm für die ganze Familie
An beiden Veranstaltungstagen präsentieren unterschiedliche Aussteller von 11 bis 17 Uhr ihr vielfältiges Angebot. Für Kinder und Jugendliche gibt es ein umfangreiches Programm mit Spielen, Schminken, Basteln und Bauen. Über den Veranstaltungstag hinweg können die Gäste verschiedene Schlepper in Aktion erleben und die Zapfwellenleistung ihrer Trecker messen lassen.
Für das leibliche Wohl sorgen am Samstag und Sonntag ab 10 Uhr Bratwurst, Gyros, Getränke und Fischbrötchen. Ab 11 Uhr ergänzen Kaffee, Tee und hausgemachter Kuchen das Angebot.
Besonderes Programm am Samstag
Freunde historischer Trecker kommen insbesondere am Samstagnachmittag auf ihre Kosten. Der Sollingverein Sievershausen präsentiert dem Publikum an der Sollingscheune von 14 bis 17 Uhr verschiedene historische Trecker.
Von 18 bis 21 Uhr sorgt die Band „Different Now“ aus Dassel mit Livemusik für Unterhaltung. Einen stimmungsvollen Abschluss des ereignisreichen Samstags bildet die Scheunendisco mit DJ TS Music. Sie beginnt um 21 Uhr und soll bis tief in die Nacht zum gemeinsamen Feiern einladen. Der Eintritt zu beiden Musikveranstaltungen ist frei.
Treckerausfahrt und Unterhaltungsmusik am Sonntag
Der Sonntag beginnt bereits um 9:30 Uhr mit einer Ausfahrt der historischen Trecker auf einem Rundkurs um Sievershausen. Von 12 bis 15 Uhr sorgt der Musikzug Thüdinghausen e. V. für Unterhaltungsmusik.
Foto: Sollingverein Sievershausen
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