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Höxter-Beverungen
Die Feuerwehrauto-Hüpfburg war für viele Kids das Highlight in Godelheim.

Godelheim (awin). Mit sieben Hüpfburgen und jeder Menge Bewegung ist am Dienstag, 1. September, die FerienZEIT von Projekt Begegnung am Godelheimer See zu Ende gegangen. „Hüpftopia – Spaß kennt keine Schwerkraft“ bildete am letzten Tag der NRW-Sommerferien den Abschluss des umfangreichen Programms. Die Resonanz war groß, zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten das offene Angebot. Auch mit dem Wetter hatten die Veranstalter zunächst Glück. Erst am späten Nachmittag zogen starke Regenschauer auf, sodass die ursprünglich bis 18 Uhr geplante Veranstaltung gegen 16:30 Uhr vorzeitig beendet wurde.

Bis dahin herrschte auf dem Freizeitgelände reger Betrieb. Neben den sieben Hüpfburgen warteten ein Glücksrad sowie Hot Dogs, Slusheis und Wassereis auf die jungen Gäste. Vor allem auf den Hüpfburgen wurde ausgiebig getobt.

Ben und Emil genossen den letzten Tag der Sommerferien bei Hüpftopia.
Positive Bilanz nach den Sommerferien

Geschäftsführer Robert Hartmann zeigte sich mit dem Verlauf der vergangenen Wochen sehr zufrieden. „Die FerienZEIT ist unglaublich gut gelaufen. Dafür, dass wir uns entschieden haben, das Programm so umzusetzen und konsequent durchzuziehen, war die Resonanz wirklich stark“, zieht er Bilanz.

Überrascht zeigte sich Hartmann darüber, wie viele Familien auch Veranstaltungen außerhalb ihres eigenen Wohnortes besucht hätten. So seien Teilnehmende aus Bodenwerder nach Beverungen gekommen und umgekehrt. Dieses Engagement habe ihn zwar gefreut - künftig solle das Angebot jedoch noch stärker so aufgestellt werden, dass für die Teilnehmenden möglichst keine langen Anfahrtswege entstehen.

Nach einer ersten Auswertung seien entlang der Weserschiene mehr als 400 Veranstaltungen zusammengekommen. Eine abschließende Bilanz stehe allerdings noch aus.

Zusätzliche Termine wegen hoher Nachfrage

Nicht alles habe wie ursprünglich geplant stattfinden können. Zwei oder drei Termine seien wetterbedingt oder wegen zu geringer Anmeldezahlen ausgefallen, berichtet Hartmann. Gleichzeitig sei die Nachfrage bei anderen Programmpunkten deutlich größer gewesen als erwartet.

„Bei manchen Veranstaltungen waren so viele Buchungen da, dass wir zusätzliche Termine eingeschoben haben. Trotzdem standen teilweise noch Kinder auf der Warteliste“, berichtet der Geschäftsführer. Einige Formate seien deshalb doppelt oder sogar dreifach durchgeführt worden.

Für Hartmann steht deshalb fest, dass das Konzept fortgesetzt werden soll. „Wir machen auf jeden Fall weiter – und im nächsten Jahr noch größer“, kündigt er an.

FerienZEIT soll weiter wachsen

Künftig soll auch das Portal stärker für Vereine und weitere Veranstalter aus der Region geöffnet werden. Wer Aktionen für Kinder und Jugendliche organisiert, soll diese dort ebenfalls eintragen können.

Damit könnten beispielsweise Heimatvereine eigene Kinderaktionen oder Ausflüge über die Plattform bekannt machen. „Die FerienZEIT soll sich zu einer festen Marke für Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Region entwickeln“, beschreibt Hartmann das Ziel.

Perspektivisch sollen auch die Herbstferien stärker einbezogen werden. Trotz des wetterbedingten vorzeitigen Endes fand die diesjährige Sommerausgabe mit „Hüpftopia“ am Godelheimer See einen gut besuchten Abschluss.

Insgesamt standen den Kindern sieben verschiedene Hüpfburgen in Godelheim zum Spielen zur Verfügung.

Fotos: awin


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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