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Höxter-Beverungen

Höxter (TKu). Die Hammerstein-Equord-Kaserne in Höxter steht vor einem umfassenden Modernisierungsschub. Bei einem Besuch am vergangenen Montag informierte sich Nordrhein-Westfalens Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk persönlich über den Stand der laufenden und geplanten Baumaßnahmen. Deutlich wurde dabei: In den kommenden Jahren werden weiterhin erhebliche Steuermittel in den Bundeswehrstandort fließen, um die Infrastruktur an die wachsenden Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung anzupassen.

Zu Beginn des Besuchs begrüßte Oberst Michael Lutz, Kommandeur des ABC-Abwehrregiments 7, den Minister sowie weitere Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bundeswehr. In seiner Vorstellung machte Lutz deutlich, dass die Planungen weit über die eigentliche Kaserne hinausreichen. Das Gesamtprojekt umfasst neben der Hammerstein-Equord-Kaserne drei weitere Außenliegenschaften in Höxter: den Wasserplatz im Brückfeld, die Standortschießanlage im Taubenborn sowie das Übungsgelände auf dem Bielenberg. Da sich die Kaserne innerhalb des Stadtgebietes befindet und nur begrenzte Erweiterungsflächen zur Verfügung stehen, seien diese Außenstandorte unverzichtbarer Bestandteil der künftigen Infrastruktur.

Derzeit sind am Standort Höxter die zweite, dritte und vierte Kompanie des ABC-Abwehrregiments 7 stationiert. Die fünfte Kompanie befindet sich in Husum. Ergänzt wird der Standort durch die 12. Heimatschutzkompanie. Nach den Worten von Oberst Lutz wächst der Verband kontinuierlich weiter. Bis zum Jahr 2031 sollen allein am Standort Höxter Investitionen in Höhe von rund 55 Millionen Euro umgesetzt werden. Gleichzeitig machte der Kommandeur deutlich, dass dieses Investitionsvolumen voraussichtlich nicht ausreichen werde. Bereits heute zeichne sich weiterer Bedarf ab, um den Standort langfristig leistungsfähig auszubauen und das sei auch absolut nötig. Die Grundausbildungskapazität wird zum ersten August diesen Jahres von 36 auf 72 Plätze erhöht werden und dabei sind alle Plätze bereits jetzt schon besetzt, sagt Oberst Lutz. Auch viele Reservisten bekämen wieder Interesse daran, zur Bundeswehr zurückzukehren, so Lutz.

Bereits im Bau befindet sich ein neues Unterkunftsgebäude, das nach seiner Fertigstellung zunächst ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten schaffen soll. Parallel dazu entsteht ein Simulatorgebäude, in dem künftig moderne Ausbildung stattfinden wird. Bis dieses Gebäude vollständig für Ausbildungszwecke genutzt werden kann, soll es zeitweise als Lagerfläche dienen, um Material aufzunehmen, das während des Abrisses anderer alten Gebäude anderweitig untergebracht werden muss.

Langfristig verfolgt die Bundeswehr ein umfassendes Gesamtkonzept für den Standort. Nachdem bereits der Startschuss für die Bauprojekte gefallen ist, sollen in einer zweiten Bauphase zahlreiche veraltete Hallen abgerissen und durch moderne Gebäude ersetzt werden. Diese werden den heutigen Anforderungen entsprechen und unter anderem über größere Deckenhöhen verfügen, um modernes militärisches Gerät aufnehmen zu können. Klar stellte Oberst Lutz außerdem fest, dass keine der Außenliegenschaften aufgegeben werde. Sämtliche Flächen bleiben auch weiterhin im Besitz des Bundes.

Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk zeigte sich von den Entwicklungen beeindruckt. Höxter gehöre zu den wichtigen Bundeswehrstandorten in Nordrhein-Westfalen, an denen bereits viel erreicht worden sei und in den kommenden Jahren noch deutlich mehr geschehen werde. Der Ausbau der Infrastruktur sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie staatliche Projekte erfolgreich umgesetzt werden könnten. Ihm sei es deshalb ein besonderes Anliegen gewesen, sich persönlich vor Ort ein Bild von den Fortschritten zu machen. Der Minister dankte insbesondere den Soldatinnen und Soldaten sowie allen am Bau beteiligten Institutionen für ihre Arbeit. Die Entwicklung des Standortes zeige beispielhaft, welches Ziel Bund und Land mit ihren Investitionen verfolgten: eine wachsende, moderne und jederzeit einsatzbereite Bundeswehr.

Der Finanzminister erläuterte, dass die Bundesbauverwaltung derzeit allein in Höxter sieben Bauvorhaben betreue. Hierzu gehörten neben den Unterkunftsgebäuden in Modulbauweise auch neue Lehrsäle sowie Simulationsräume, die voraussichtlich bereits im kommenden Jahr für die Ausbildung genutzt werden können. Das Baukastenprinzip ermögliche eine erhebliche Beschleunigung der Bauvorhaben. Anstatt für jede Kaserne individuelle Gebäude neu zu planen, würden standardisierte Gebäudetypen entwickelt, die anschließend an verschiedenen Bundeswehrstandorten umgesetzt werden könnten. Dies verkürze Planungszeiten erheblich und beschleunige die Fertigstellung dringend benötigter Infrastruktur.

Ein weiteres bedeutendes Projekt befindet sich derzeit in der Planung. Dabei handelt es sich um den technischen Bereich des sogenannten Truppenentstrahlungs-, Entseuchungs- und Entgiftungsplatzes 90 (TEP 90). Diese Einrichtung ist für den Einsatz spezieller Dekontaminationsfahrzeuge vorgesehen, mit denen im Ernstfall Menschen, Fahrzeuge und Material dekontaminiert werden können. Geplant sind zwei Hallen mit insgesamt 36 Stellplätzen sowie zusätzliche Wartungsbereiche mit entsprechender Deckenhöhe. Nach Angaben Optendrenks zählt dieses Bauvorhaben zu den Schwerpunktprojekten der eigens eingerichteten Taskforce Bundesbau, die neue vergaberechtliche Möglichkeiten nutzt, um wichtige Infrastrukturmaßnahmen deutlich schneller umzusetzen.

Der Minister machte zugleich deutlich, welche Dimension der militärische Bundesbau inzwischen erreicht hat. Aktuell bearbeite die Bauverwaltung in Nordrhein-Westfalen knapp 200 Großprojekte mit einem Einzelvolumen von jeweils mindestens sechs Millionen Euro sowie zusätzlich fast 500 kleinere Baumaßnahmen für die Bundeswehr. Während der Bundesbau im Jahr 2023 noch ein Gesamtvolumen von rund 230 Millionen Euro erreicht habe, werde dieser Wert nach derzeitigen Planungen bis 2029 auf mindestens 780 Millionen Euro anwachsen. Weitere Großprogramme seien darin noch gar nicht enthalten. Besonders verwies Optendrenk auf das bundesweite Programm „G-CAP Inland“, mit dem ab dem kommenden Jahr mehr als 300 neue Gebäude in Modulbauweise für die Bundeswehr entstehen sollen. Nordrhein-Westfalen übernehme dabei die Vergabe dieses umfangreichen Bauprogramms.

Damit diese Aufgaben bewältigt werden können, habe das Land seine Bundesbauverwaltung grundlegend neu organisiert. Sämtliche Zuständigkeiten seien inzwischen beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW gebündelt worden. Kürzere Entscheidungswege, flachere Hierarchien sowie eine umfangreiche Personaloffensive sollen dazu beitragen, die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Parallel dazu wurden durch Änderungen der Landesbauordnung und des Denkmalschutzgesetzes Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren deutlich beschleunigt.

Für den Finanzminister steht fest, dass die umfangreichen Investitionen in Höxter weit mehr sind als reine Bauprojekte. Sie seien Ausdruck der sicherheitspolitischen Zeitenwende und schafften die Voraussetzungen dafür, dass die Bundeswehr ihre Aufgaben auch künftig zuverlässig erfüllen könne. Die Hammerstein-Equord-Kaserne nehme dabei als wachsender Bundeswehrstandort eine zentrale Rolle ein und wird auch in den kommenden Jahren weiter von erheblichen Investitionen profitieren.

Projektleiter Werner Benning, Abteilungsleiter Bundesbau beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) in Bielefeld, berichtete, dass sich die Bauvorhaben derzeit im vorgesehenen Zeitplan befänden. Besonders erfreulich sei, dass der überwiegende Teil der beteiligten Unternehmen aus der Region stamme und damit auch die heimische Wirtschaft von den umfangreichen Investitionen profitiere.

Fotos: Simone Kube


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Politische Werbung – Video 2 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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