Frauenaktionswochen in Höxter enden mit Spendenübergabe an „donum vitae“ und „Aktion Silberfisch“
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Höxter-Beverungen
Höxter (red). Mit einer symbolischen Scheckübergabe im Bürgerhaus Ottbergen fanden die Frauenaktionswochen 2026 ihren gelungenen Abschluss. Die Erlöse der diesjährigen Veranstaltungsreihe kommen zu gleichen Teilen den Einrichtungen „donum vitae“ und „Aktion Silberfisch“ in Höxter zugute.
Organisiert werden die Frauenaktionswochen jährlich rund um den Internationalen Frauentag vom Frauennetzwerk Höxter in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Höxter.
Mit insgesamt 16 Veranstaltungen boten die Frauenaktionswochen auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Mitmachaktionen, Kultur und Begegnung.
Vielfältiges Programm mit sozialem Engagement
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, auf frauenpolitische und gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen, den Austausch zu fördern und gleichzeitig soziale Projekte vor Ort zu unterstützen.
Bürgermeister Daniel Hartmann würdigte bei der Spendenübergabe das große ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten. Die Frauenaktionswochen seien ein beeindruckendes Beispiel dafür, was durch gemeinschaftliches Handeln erreicht werden könne. Sein Dank galt insbesondere dem Frauennetzwerk Höxter, der Gleichstellungsbeauftragten Nadine Nolte sowie allen Vereinen, Referentinnen und Referenten, Unterstützerinnen und Unterstützern und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Teilnahme zum Spendenerfolg beigetragen haben.
„Die Frauenaktionswochen zeigen Jahr für Jahr, wie viel erreicht werden kann, wenn sich Menschen mit Engagement, Kreativität und Herzblut für eine gute Sache einsetzen. Die heutige Spendensumme ist ein starkes Zeichen der Solidarität und zugleich eine Anerkennung für die wichtige Arbeit von „donum vitae“ und „Aktion Silberfisch“. Mein herzlicher Dank gilt allen, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben“, macht Bürgermeister Daniel Hartmann deutlich.
Positive Bilanz und Dank an alle Beteiligten
Auch Gleichstellungsbeauftragte Nadine Nolte zog eine positive Bilanz der diesjährigen Frauenaktionswochen. Neben bewährten Veranstaltungsformaten habe es mit der erstmals angebotenen „QuizNight“ im „Historischen Rathaus“ auch neue Programmpunkte gegeben, die auf große Resonanz gestoßen seien und einen wichtigen Beitrag zum Spendenergebnis geleistet hätten. Sie bedankte sich bei allen Veranstalterinnen und Veranstaltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das große Engagement.
„Die Frauenaktionswochen leben von der Vielfalt der Ideen und vom Engagement vieler Menschen. Jede Veranstaltung, jede helfende Hand und jede Besucherin und jeder Besucher haben dazu beigetragen, dass wir heute diese beeindruckende Spendensumme übergeben können. Das macht deutlich, wie viel wir gemeinsam für unsere Stadt und für soziale Projekte bewegen können“, betont Nadine Nolte.
Dank für langjähriges Engagement
Ein besonderer Dank galt außerdem Frau Heinemeyer, die den Kreativmarkt über viele Jahre hinweg für „Höxti Aktiv“ organisiert und maßgeblich geprägt hat. Mit dem diesjährigen Kreativmarkt verabschiedet sie sich aus dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Ihr langjähriger Einsatz habe die Frauenaktionswochen entscheidend mitgestaltet und bereichert.
Die Spenden kommen in diesem Jahr zwei Einrichtungen – „donum vitae“ sowie „Aktion Silberfisch“ – zugute, die in Höxter wertvolle Arbeit für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen leisten.
Mit der Übergabe der Spendenschecks endet die Veranstaltungsreihe 2026 und setzt zugleich ein sichtbares Zeichen für Solidarität, gesellschaftliches Engagement und den starken Zusammenhalt in der Stadt Höxter.
Foto: Stadt Höxter
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Dachsanierung geplant? Mairose GmbH erklärt Solarpflicht und bietet kostenlose Erstberatung mit Fördercheck
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Holzminden. Wer heute sein Dach saniert, kommt an Photovoltaik oft nicht mehr vorbei. Hintergrund ist die gesetzliche Solarpflicht in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine Dachsanierung planen, bringt das zunächst zahlreiche Fragen mit sich – von gesetzlichen Vorgaben über technische Anforderungen bis hin zu möglichen Förderprogrammen.
Die Mairose GmbH bietet deshalb eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an, bei der das Dach geprüft und mögliche Lösungen besprochen werden. Für Vorhaben dieser Art verfügt das Unternehmen über besondere Fachkompetenz. Die Mairose GmbH erkannte die Bedeutung von Photovoltaikanlagen frühzeitig und ließ Dachdeckermeister Milan Schmidt gezielt zum ZVDH-zertifizierten Photovoltaik-Manager im Dachdeckerhandwerk ausbilden.
„Mit Milan Schmidt haben wir im Unternehmen einen speziell ausgebildeten Ansprechpartner für Photovoltaik. Er kennt sowohl die Anforderungen einer Dachsanierung als auch die technischen Möglichkeiten moderner Solaranlagen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Förderprogramme zu nutzen – so sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Mairose-Inhaber Jan Wehenkel.
Solarpflicht: Was jetzt gilt
In Niedersachsen gilt die Solarpflicht bereits seit 2025. Bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen – etwa wenn das Dach vollständig neu eingedeckt oder die Abdichtung erneuert wird – müssen mindestens 50 Prozent der geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden.
Auch in Nordrhein-Westfalen gelten entsprechende Vorgaben. Dort müssen bei Neubauten und Dachsanierungen mindestens 30 Prozent der geeigneten Dachfläche für Solarenergie genutzt werden oder eine Anlage mit etwa drei bis fünf Kilowatt Leistung installiert werden. Die Regelung gilt seit 1. Januar 2026.
Betroffen sind Steil- und Flachdächer ab einer Größe von 50 Quadratmetern. Wer die gesetzlichen Vorgaben nicht einhält, muss mit Konsequenzen rechnen – etwa Ordnungsgeldern, Verzögerungen bei Baugenehmigungen oder Problemen beim späteren Verkauf der Immobilie.
Nach Angaben von Dachdeckermeister Jan Wehenkel liegen die Kosten für eine Photovoltaikanlage meist zwischen 8.000 und 15.000 Euro für Anlagen mit etwa sechs bis zehn Kilowatt Leistung – gegebenenfalls zuzüglich einer Modernisierung des Zählerschranks.
Pflicht – aber auch eine Chance
„Die Solarpflicht ist auch eine Chance – dank Förderung und Stromersparnis“, erklärt Miland Schmidt. „Gerade in Zeiten steigender Energiepreise macht man sich damit unabhängiger. Wenn ein Teil des Strombedarfs direkt vom eigenen Dach gedeckt wird, rechnet sich das langfristig auch wirtschaftlich.“
Dabei muss das Dach nicht zwingend perfekt nach Süden ausgerichtet sein. Auch Ost- oder Westdächer erreichen noch rund 80 bis 90 Prozent des möglichen Ertrags. „Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung“, erläutert Schmidt.
Zusätzlich kann eine energetische Dachsanierung doppelt wirken: Gute Dämmung senkt die Heizkosten, während Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs deckt. Gleichzeitig steigt häufig auch der Wert der Immobilie.
Förderung von bis zu 12.000 Euro möglich
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) werden Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa die Dämmung des Daches – unterstützt.
„Dachdämmung und Dachsanierung werden großzügig gefördert. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Programme zu finden und zu beantragen. So sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Milan Schmidt.
Ohne individuellen Sanierungsfahrplan beträgt die Förderung 15 Prozent der Investitionskosten bei einer maximalen Investitionssumme von 30.000 Euro. Dadurch sind Zuschüsse von bis zu 4.500 Euro pro Wohneinheit möglich.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 20 Prozent bei einer Investitionssumme von bis zu 60.000 Euro. Dadurch können Förderungen von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit erreicht werden.
Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einer Energieberaterin oder einem Energieberater erstellt. Dabei wird das Gebäude analysiert und aufgezeigt, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden können.
Alternativ kann für selbst genutzte Wohnhäuser auch ein Steuerbonus nach § 35c Einkommensteuergesetz genutzt werden. Dabei können 20 Prozent der Sanierungskosten – maximal 40.000 Euro – über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Variante kann allerdings nicht mit BAFA- oder KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die Förderung
Fördermittel können Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten, wenn das Gebäude zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre alt ist. Beim Steuerbonus gilt eine Mindestfrist von zehn Jahren.
Wichtig ist außerdem, dass die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und der Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten gestellt wird.
Eine Lösung aus einer Hand
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen bei einer Dachsanierung mit Solarpflicht vor der gleichen Herausforderung: gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme, Energieberatung und Bauplanung müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.
Die Mairose GmbH unterstützt dabei, diese Schritte übersichtlich zu planen und umzusetzen – von der ersten Prüfung des Daches bis zur fertigen Dach- und Solarlösung.
Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:
Beratung zu Förderprogrammen wie BAFA-Förderung oder Steuerbonus
Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
Koordination von Energieberaterinnen, Energieberatern und Installationsbetrieben
Ausstellung der notwendigen Fachunternehmererklärungen
fachgerechte Dachsanierung und integrierte Planung von Photovoltaikanlagen
So starten Eigentümerinnen und Eigentümer
Der erste Schritt ist eine Prüfung des Daches durch Eigentümerinnen und Eigentümer hinsichtlich von Größe, Statik, Ausrichtung und möglicher Verschattung. Anschließend folgt die Kontaktaufnahme zur Mairose GmbH, die in der Folge für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung sorgt, bei der mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme besprochen werden. Darauf aufbauend wird gemeinsam die passende Dach- und Solarlösung geplant – inklusive Förderklärung und Koordination aller notwendigen Schritte bis zur Umsetzung.
Wer eine Dachsanierung plant und sich über die neue Solarpflicht informieren möchte, kann bei der Mairose GmbH eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung vereinbaren.
Einbecker Oldtimer Tage 2026 begeistern mit 220 historischen Fahrzeugen und Besucherandrang
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Landkreis Northeim
Einbeck (gs). Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie einem abwechslungsreichen Programm haben die Einbecker Oldtimer Tage 2026 erneut ihre Bedeutung als eines der größten Oldtimer-Events der Region unter Beweis gestellt. Drei Tage lang drehte sich am PS.SPEICHER und in der Einbecker Innenstadt alles um historische Mobilität, automobile Kultur und gemeinschaftliches Erleben.
Gemischtes Echo zum Auftakt am Freitag
Bereits am Freitag stimmten die geöffneten Sammlungen des PS.SPEICHER sowie der Vortrag „In 20 Kilo nach Rom“ von Thomas Küster und Michael Suermann auf das Veranstaltungswochenende ein. Die Mischung aus Lesung und Livemusik fand beim Publikum ein gemischtes Echo. Im Verlauf des Abends war zu beobachten, dass zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Veranstaltungsort bereits während der Vorstellung verließen.
PS.SPEICHER-Rallye und Partystimmung am Samstag
Der Samstag stand im Zeichen der traditionellen PS.SPEICHER-Rallye. 220 historische Automobile gingen pünktlich um 10 Uhr an den Start und absolvierten die abwechslungsreiche Strecke über Bad Karlshafen. Am Nachmittag kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Einbeck zurück, wo sie auf dem Marktplatz von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern empfangen und fachkundig vorgestellt wurden.
Ergänzt wurde das Programm durch Attraktionen in der Innenstadt, ein Kinderprogramm und kulinarische Angebote. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildete nach der Siegerehrung das Abendprogramm mit Livemusik von John Poppyseed und Band.
Traditioneller Korso zieht die Massen an
Der traditionelle Korso am Sonntag setzte den Schlusspunkt unter ein gelungenes Wochenende. Die historischen Fahrzeuge fuhren durch das Stadtgebiet von Einbeck und begeisterten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke. Parallel öffnete der PS.SPEICHER seine Sammlungen, während Familienangebote und gastronomische Stände für zusätzliche Anziehungspunkte sorgten.
Erfolgreiches Wochenende für Oldtimerfans
Die positive Resonanz auf Rallye, Korso und das vielfältige Rahmenprogramm zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert die Einbecker Oldtimer Tage in der Oldtimer-Szene genießen. Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, einer großen Marken- und Modellvielfalt sowie einem attraktiven Programm war die Veranstaltung erneut ein eindrucksvolles Schaufenster automobiler Geschichte und ein gelungenes Wochenende für Oldtimerfreundinnen und Oldtimerfreunde sowie Familien.
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Fotos: Gerd Stahnke
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