Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Höxter-Beverungen
Klasse 10B mit den Klassenleitungen Kathrin Föckel und David Marciniak

Höxter (red). Zum Ende des Schuljahres verabschiedete die Sekundarschule Höxter in einer feierlichen Veranstaltung in der Stadthalle der Stadt Höxter ihre Absolventinnen und Absolventen des 10. Jahrgangs. Gemeinsam mit Eltern, Familien, Freunden sowie Lehrkräften feierten die 45 Schülerinnen und Schüler den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit.

In ihren Grußworten würdigten Schulleiterin Daniela Schäfer, Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann, die  Elternvertreterin Franziska Dumke sowie als Vertreter der Klassenleitungen David Marciniak die Leistungen des Abschlussjahrgangs. Dabei blickten sie gemeinsam auf die vergangenen Schuljahre zurück – auf zahlreiche gemeinsame Erlebnisse, Herausforderungen, Erfolge und unvergessliche Momente, die den Jahrgang geprägt und als Gemeinschaft zusammenwachsen lassen haben.

In ihrer Ansprache richtete Schulleiterin Daniela Schäfer bewusst den Blick nach vorn. Sie ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihre Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen und sich ihr mit Offenheit, Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stellen. Die Sekundarschule Höxter habe ihnen nicht nur Wissen vermittelt, sondern sie auch darauf vorbereitet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Weg selbstbewusst zu gestalten. Gleichzeitig sprach sie allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern ihren Dank aus – den Eltern und Familien, den Lehrkräften sowie den Familien und Freundinnen und Freunden, die die Schülerinnen und Schüler auf ihrem bisherigen Lebensweg unterstützt und begleitet haben.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von dem Absolventen Levi Schrader, der die Veranstaltung mit einem einfühlsamen Klavierstück bereicherte und damit für einen würdigen und festlichen Rahmen sorgte. Stellvertretend für den Abschlussjahrgang richteten Aya Sultan und Samvel Drüke ihre Worte an ihre Lehrkräfte und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und sprachen ihre Freude über das Erreichte sowie ihren Dank für die vielfältige Unterstützung aus.

Im Mittelpunkt der Feier stand die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse. Insgesamt wurden die folgenden Abschlüsse an die Schülerinnen und Schüler vergeben: einmal der Abschluss im Bildungsgang Lernen, einmal ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertiger Abschluss, zweimal der Erste Schulabschluss, 19-mal der Erweiterte Erste Schulabschluss, 11-mal der Mittlere Schulabschluss sowie 11-mal der Mittlere Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk.

Ein besonderer Moment war die Ehrung des Jahrgangsbesten Jannick Krafczyk, der für seine herausragenden schulischen Leistungen ausgezeichnet wurde und den verdienten Applaus der Festgäste erhielt.

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe endete für die Absolventinnen und Absolventen ein wichtiger Lebensabschnitt. Gleichzeitig beginnt für sie ein neuer Weg – sei es in einer Ausbildung, an einem Berufskolleg oder in einer gymnasialen Oberstufe. Die Schulgemeinschaft der Sekundarschule Höxter gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Schulabschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg Mut, Zuversicht und viele erfüllende Erfahrungen.

 

Die Absolventinnen und Absolventen

Klasse 10A:

Adrijona Azizi, Emily Beck, Tarah Bohrer, Jannes Daase, Jannik Friebel, Laurenz Grothe, Shafik Hakimi, Akram Kababji, Gull-e- Kazmi, Hassan Khatab, Emilia Loos, Kilian Meyer, Thomas Patronis, Noemi Schmidt, Idriz Shabani, Yuna Trapet, Jonas Vukovic, Maurice Wißen

Klasse 10B:

Aliya Avazova, Prince Baffour, Fabio Bubel, Linus Dumke, Lara-Marie Harder, Fynn Homann, Jessica Kozlowski, Jannick Krafczyk, Alexander Lohmann, Luca-Joel Schlösser, Amir Sleiman, Ricardo Stepina, Aya Sultan, Cassian Werner

Klasse 10C:

Tom Börner, Aaron Braun, Nora Evers, Angelina Fech, Samvel Drüke, Carla Gröne, Lukas Grothe, Yusuf Lugmon, Tamina Meier, Stine Rogge, Leon Rustenbach, Levi Schrader, Johannes Thien

Foto: Sekundarschule


Anzeige
Lesedauer: 5 Minuten
Anzeige

Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

Anzeige

Lesedauer: 8 Minuten
Holzminden

Holzminden (zir). Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung, Führerscheinentzug und eine Geldauflage von 2.400 Euro – so lautet das Urteil, das das Amtsgericht Holzminden gegen einen 55-jährigen Mann aus der Stadt gefällt hat. Verhandelt wurden acht Straftaten aus dem Zeitraum November 2024 bis Juni 2025, begangen in Holzminden und einmal in Munster. Im Zentrum des Verfahrens standen Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegenüber zwei minderjährigen Schwestern, daneben ging es um mehrere Trunkenheitsfahrten sowie einen Diebstahl.

Der erste Tatkomplex: Kontakt zu zwei Schwestern

Nach den Feststellungen des Gerichts hatte der Angeklagte im Dezember 2024 Kontakt zu zwei damals 14 und 12 Jahre alten Schwestern aufgenommen, denen er zufällig mit dem Fahrrad auf dem Weg zu einem Lebensmittelgeschäft begegnete. Weil man sich auf Russisch verständigen konnte, sei schnell Vertrauen entstanden. Der Mann erzählte den Mädchen und ihrem Bruder von einer Geschenkaktion anlässlich des Nikolaustages und lud sie zu sich nach Hause ein, wo sie Bücher, Kopfhörer und Spielzeug erhielten. Man tauschte Nummern aus.

In den folgenden Wochen kam es zu weiteren Treffen: erst unter dem Vorwand, eine Drohne einrichten zu wollen, später mit der Aussicht, die Familie könne gegen Bezahlung bei Renovierungsarbeiten im Keller helfen. Die ältere der beiden Schwestern beschrieb den Angeklagten in dieser Phase als jemanden, der einen freundlichen, harmlosen Eindruck gemacht habe.

Am Abend des 24. Dezember, zu dem der Mann die Familie zum Essen eingeladen hatte, kippte die Situation nach Überzeugung des Gerichts. Der Angeklagte setzte der 14-Jährigen eine Schlafmaske auf und küsste sie mehrere Sekunden lang, wobei es auch zu einem Kussversuch mit Zunge kam. Die Jugendliche habe sich zunächst wie erstarrt gefühlt, den Mann dann aber von sich weggedrückt. Beim Verabschieden auf dem Hof umarmte er sie von hinten und, als sie sich umdrehte, ein zweites Mal – dabei berührte er ihr Gesäß. Die jüngere Schwester berichtete unabhängig davon von einem eigenen ungewollten Kuss zum Abschied bei einem früheren Treffen.

Noch am selben Abend erhielt die ältere Schwester eine beleidigende Kurznachricht des Angeklagten. Die Mutter rief ihn daraufhin an und stellte ihn zur Rede; nach ihrer Aussage soll er dabei eine Bemerkung mit sexuellem Unterton ihr gegenüber gemacht haben, aus der später auch die Anklage wegen Bedrohung hervorging – ein Vorwurf, den der Angeklagte über seinen Verteidiger bestritt. Die Mutter blockierte ihn im Anschluss an das Telefonat.

Die Aussagen der beiden jungen Zeuginnen fielen im Prozess unterschiedlich belastbar aus. Während die Kammer die Angaben der älteren Schwester trotz einiger Erinnerungslücken – die Tat lag zum Verhandlungszeitpunkt fast zwei Jahre zurück – als glaubhaft einstufte, ließen sich die Schilderungen der jüngeren nicht in gleicher Weise bestätigen.

Freispruch in einem Punkt, Verurteilung wegen Belästigung

Richter Scharffetter begründete das Urteil mit einer umfassenden Beweisaufnahme, in der sich keine hinreichende Sicherheit für eine eindeutig sexuell bestimmte Handlung gegenüber den Kindern habe gewinnen lassen – im Zweifel für den Angeklagten sei er insofern freizusprechen gewesen. Zugleich stellte das Gericht aber eine sexuelle Belästigung fest: Bereits das Vorgehen mit einer Schlafmaske und der anschließende Kuss gegenüber der minderjährigen Zeugin reiche dafür aus. Der Angeklagte hätte sich den Kindern von vornherein nicht in dieser Form nähern dürfen, so das Gericht.

Trunkenheitsfahrten und Diebstahl

Neben dem Komplex um die beiden Mädchen war dem Mann zur Last gelegt worden, im November 2024 sowie im Februar 2025 mehrfach alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren zu sein – mit gemessenen Werten von bis zu 2,03 Promille. Hinzu kam ein Diebstahl von Werkzeug im Wert von rund 51 Euro aus einem Baufachhandel. Ein weiteres Fahren ohne Fahrerlaubnis in Munster wurde eingestellt, da Gericht, Verteidigung und Staatsanwaltschaft davon ausgingen, der Mann habe das Fahrverbot aufgrund der Sprachbarriere möglicherweise nicht verstanden.

Plädoyers und letztes Wort

Die Staatsanwältin sah zwar keinen eindeutigen sexuellen Kindesmissbrauch, wertete das wiederholte Einladen der Mädchen und das Verhalten ihnen gegenüber aber als bedenklich und forderte ein Jahr Freiheitsstrafe sowie ein Jahr Fahrverbot – auch als Signalwirkung. Der Pflichtverteidiger räumte ein, dass sein Mandant zu bestrafen sei, bezweifelte jedoch, dass hinter den Berührungen tatsächlich sexuelle Absichten gestanden hätten, und plädierte für einen Freispruch in diesem Punkt sowie ein verkürztes Fahrverbot von drei Monaten.

Der Angeklagte selbst zeigte sich in seinem Schlusswort geständig hinsichtlich der Trunkenheitsfahrten und bat um Nachsicht. Er verwies auf persönliche Belastungen im fraglichen Zeitraum – darunter der Tod seiner Mutter, die Scheidung von seiner Frau sowie der Tod eines Cousins im Krieg in der Ukraine, wohin er selbst wiederholt gereist sei, um humanitär zu helfen.

Das Urteil

Am Ende stand ein Jahr Freiheitsstrafe zur Bewährung bei einer vierjährigen Bewährungszeit, verbunden mit einem einjährigen Fahrverbot, der Übernahme der Verfahrenskosten, einer Bewährungshilfe sowie einer Zahlung von 2.400 Euro in Raten an die Landeskasse. Das Gericht begründete die Bewährung unter anderem mit den geordneten Lebensverhältnissen des Mannes, seiner Berufstätigkeit und seinem sozialen und humanitären Engagement – machte aber deutlich, dass die vergleichsweise lange Bewährungszeit auch als deutliche Warnung zu verstehen sei.

Anzeige